Wir befinden uns auf einem riesengroßen Felsbrocken, der um eine Kugel aus brennendem Gas rotiert. Dieser Felsen - unsere Erde - ist nur einer der zahlreichen Planeten in unserem Sonnensystem. Unsere “Heimat” steckt voller erstaunlicher Phänomene. Schauen wir uns die unterschiedlichen Himmelskörper also etwas genauer an.
Wenn sich ein Sonnensystem bildet, geschieht das in Gaswolken von galaktischen Ausmaßen. Dieser “Sternenstaub” hat seinen Ursprung in verschiedenen Quellen. Manche Partikel wurden von den ersten Sonnen des Universums erzeugt und sind Milliarden von Jahren alt. Andere hat es von der letzten Supernova im gleichen Spiralarm der Galaxie in die Wolke katapultiert. In diesen gigantischen Gaswolken kann sich etwas bilden, was man im ersten Moment nicht vermutet: Schwerkraft. Die Wechselwirkung zwischen den einzelnen Atomen sorgt immer wieder für den Zusammenschluss zu Molekülen und nach langer Zeit sogar zu kleinen Brocken aus gefrorenen Gasen. Solche Brocken und andere in der Gaswolke befindliche Objekte ziehen aufgrund ihrer Masse kleinere und leichtere Teilchen an. Aus dieser Dynamik entwickelt sich eine Kettenreaktion - aus Kieselsteinen werden Felsbrocken, die bald Berge in den Schatten stellen. Da nicht nur ein einzelnes Objekt dieser Größe gebildet wird, konkurrieren die Giganten bald darum, wer mehr Masse aufnehmen kann. Je nachdem, wo diese Riesen sich befinden, erwartet sie entweder ein späteres Dasein als Gasplanet oder der Zusammenprall mit einem Konkurrenten. In diesem Fall wird nicht nur ein noch massiverer Brocken gebildet, das Verschmelzen sorgt auch für Hitze. Bald (im astronomischen Sinne) ist die Gaswolke ausgedünnt und - vorausgesetzt, das zu diesem Zeitpunkt noch instabile System fällt nicht auseinander - mehrere kleinere Objekte beginnen, um die zukünftige Mitte des Sternensystems zu kreisen. Sobald diese genug Masse hat, wird die Schwerkraft so stark, dass in dem Herz der Sonne durch Druck eine Fusion erzeugt wird. Eine Sonne ist geboren.
Schwirren tatsächlich 200.000 aktive Satelitten um unseren Planeten herum? Dann müssten seit Mitte der 60iger Jahre TÄGLICH rund 10 Satelitten hochgeschossen worden sein.
vielleicht ist mit 200,000 die anzahl an größeren trümmern (raketenstufen etc.) gemeint.
14th March 2013 19:49
davebastard
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quote:
Originally posted by blood vielleicht ist mit 200,000 die anzahl an größeren trümmern (raketenstufen etc.) gemeint.
quote:
1996 sollen es nach ESA-Daten rund 8500 Stück „Weltraummüll“ gewesen sein
auch das scheint somit unrealistisch
14th March 2013 19:55
M4D M4X
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quote:
Millionen Geschosse Rund 16.000 Teile im Orbit sind größer als zehn Zentimeter. Objekte dieser Größe können mit optischen Teleskopen, Radar und Lidar erfasst werden. Das geschieht auch. Die NASA und die ESA betreiben etwa Teleskope, die einzig der Verfolgung und Katalogisierung von Weltraummüll dienen. Kleinere Teile entziehen sich jedoch jeglicher Überwachung, stellen aber ein enormes Risiko dar. Zwischen 300.000 und 740.000 Objekte sind zwischen einem und zehn Zentimeter groß. Wird ein Satellit von so einem Teil getroffen, sind zumindest einzelne Subsysteme bedroht, die einen Satellit dysfunktional machen können.
Aber auch Einschläge noch kleinerer Objekte sind nicht zu unterschätzen. Mit Geschwindigkeiten von mehreren tausend km/h können auch Objekte, die nur einen Millimeter bis einen Zentimeter groß sind, Löcher in Raumanzüge (etwa während Außenbordmissionen von Astronauten) reißen und Satelliten beschädigen. Von diesen Kleinstobjekten gibt es geschätzte 300 Millionen.
Das ganze setzt sich meines Wissens nach in etwa so zusammen: Um die 1.000 aktive Satelliten befinden sich aktuell in einer stabilen Erdumlaufbahn. Knapp 20.000 dokumentierte Objekte menschlichen Ursprungs umkreisen die Erde. Schätzungen zufolge umkreisen 200.000 Objekte aller Art (also auch kleinere Felsbrocken) in einer beliebigen Umlaufbahn den Planeten. Diese Schätzungen reichen, wie M4D M4X ja gepostet hat noch höher - bis 740.000 Stück. Wirklich genau kann man das aufgrund der Größe nicht bestimmen.
Interessante Podcasts zum Thema Satelliten und Weltraumschrott:
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wie so oft, oder quasi immer, super artikel. freu mich schon auf die restlichen planeten. nimmst du pluto gnadehalber mit rein, oder bleibt er draußen?
Originally posted by sk/\r wie so oft, oder quasi immer, super artikel. freu mich schon auf die restlichen planeten. nimmst du pluto gnadehalber mit rein, oder bleibt er draußen?