Intel hat kürzlich bekannt gegeben, dass sich das Unternehmen in Zukunft aus dem Markt für Desktop-Motherboards zurückziehen wird. Der Halbleiterhersteller will seinen Fokus in Zukunft mehr auf kompaktere Formfaktoren lenken, wie etwa das Intel NUC, sowie der Weiterentwicklung des Ultrabooks oder AIO-Systeme.
Der Grund für diesen Schritt liegt auf der Hand: Einerseits bewegt sich der Trend derzeit stark in Richtung mobiler Systeme, wie etwa Tablets oder kompakter Note- und Ultrabooks. Auf der anderen Seite ist der Markt durch innovative Lösungen für alle Lebenslagen von Mainboard-Herstellern wie ASUS, ASRock, Gigabyte und Co derart gesättigt, dass sich die Frage auftut, warum man überhaupt zu Intel-Produkten greifen sollte. Intel will noch für die kommende CPU-Generation Haswell passende Mainboards anbieten, das Geschäft mit Desktop-Mainboards soll aber Schritt für Schritt innerhalb der nächsten drei Jahre aufgelöst werden. Intel-Sprecher Dan Snyder betont allerdings, dass bestehende Produkte weiterhin unterstützt und sich Intel auch in Zukunft stark auf die Weiterentwicklung von Desktop-Prozessoren konzentrieren wird. Insofern können die Gerüchte, dass Desktop PCs nun ein Ablaufdatum haben, getrost ignoriert werden. Ja, der Desktop-Markt floriert schon lange nicht mehr so wie früher, aber das ist ja nichts Neues. Intel wird auch weiterhin Referenz-Mainboards produzieren, aber nicht mehr am Retail-Markt präsent sein.
wundert mich nicht. wie schon geschrieben gibts mit - vor allem - asus und gigabyte e zwei sehr sehr gute hersteller.
und ob sich das für uns konsumenten negativ auswirkt, wage ich auch zu bezweifeln. schließlich hat sich der preiskampf doch immer hauptsächlich zwischen den drei genannten abgespielt.
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Ein unguter Trend, weg von Desktop hin zu Laptops und Tablets. Seitdem es Laptops gibt, hab ich bisher kein einziges Produkt gesehn, welches leistungstechnisch an meine PC's herankam. Das wird sich so schnell auch nicht ändern.
DigiTimes berichtet von den erwarteten Verkaufszahlen von Gigabyte- und ASUS-Mainboards für 2013. ASUS hat demnach 21,5 bis 22 Millionen verkaufte Mainboards in diesem Jahr angepeilt (Vorjahr: 22 - 22,2 Millionen), während sich Gigabyte sogar einen Anstieg von 19 auf 20 Millionen Stück im Vergleich zu 2012 erhofft. Desweiteren wollen angeblich beide Firmen die Preise ihrer Mainboards anheben - bei der derzeitigen Marktsituation ein eher schwieriges Unterfangen.
Originally posted by oanszwoa Desweiteren wollen angeblich beide Firmen die Preise ihrer Mainboards anheben - bei der derzeitigen Marktsituation ein eher schwieriges Unterfangen.
Ja klar noch höhere Preise .. jetzt kosten die Highend Boards eh schon 400¤+
Vor ein paar Jahren war es schon teuer wenn die 200¤ gekostet haben ...
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hää? gabs net vor kurzem ne News, dass Intel ihre Desktop CPUs nur noch mit hauseigenem Brettl verkaufen will?
23rd January 2013 13:57
FearEffect
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Hm wenns die Preise anheben wollen wird das nächste Board wohl von ASrock bei mir im Rechner stecken. So zufrieden ich mit meinen Asus-Boards auch bin ... wenn ich für ein 0815-Desktop Board bald 200¤ hinlegen soll, hört sichs auch irgendwann auf ...
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Originally posted by FearEffect Hm wenns die Preise anheben wollen wird das nächste Board wohl von ASrock bei mir im Rechner stecken. So zufrieden ich mit meinen Asus-Boards auch bin ... wenn ich für ein 0815-Desktop Board bald 200¤ hinlegen soll, hört sichs auch irgendwann auf ...
ASRock ist eh ASUS - insofern, wieso nicht
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! Vorbild HaBa? by slavi2 wahhh!! so eine kak... mist und wie funct das genau weil ich dl limit mist wieviel wird das gsaugt? I'm not even going to try. Arguing with an Apple/Mac fanboy is like speaking to a 3-year-old with ADD after a gallon of ice cream.
23rd January 2013 14:09
whitegrey
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Originally posted by oanszwoa Desktop-Motherboards
Ich hoffe dabei bleibt es und die Server-Sparte wird nicht angerührt? Das Topic ist imo etwas widersprüchlich (also der Titel) wenn es sich nur um die Desktop-Sparte handelt, gerade bei den Server-Boards greift man ja eher zu Intel, im Desktop-Bereich werden Intel-Boards ja hauptsächlich von OEM's verbaut (afaik?)...
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23rd January 2013 14:13
FearEffect
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quote:
Originally posted by HUJILU ASRock ist eh ASUS - insofern, wieso nicht
ASrock is doch schon eigenständig oder ? Zumindest dachte ich das die seit einiger Zeit nimmer ganz zu Asus gehören ...
egal, genug OT
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Der Großteil der Intel-Boards wird natürlich über die OEM-Schiene verkauft, das stimmt schon. Aber es gibt beispielsweise mit der "Extreme Serie" von Intel auch Übertakter-Boards. Ich habe mir eines davon mal angesehen und zugegebener Maßen war das BIOS schon ganz in Ordnung - verglichen mit früher - aber noch lange nicht so weit wie die Konkurrenz.
Ob das ganze auch die Server-Sparte betrifft, kann ich nicht sagen, wir fragen aber gerne für euch nach
Originally posted by Garbage Stimmt schon länger nicht mehr.
Und seit dem hat sich die Qualität der Asrock-boards auch stark verbessert, wie ich finde. Früher habe ich die Teile immer gemieden. Seit einem Jahr habe ich selbst eines im HTPC und es läuft einwandfrei.