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Infos zum AMD Trinity-Nachfolger "Richland" aufgetaucht - APU mit HD8000 Grafik

oanszwoa 24.01.2013 4087 7
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Während AMDs zweite APU-Generation namens Trinity bereits seit März im Handel erhältlich ist, sind nun die ersten Infos zum Nachfolger "Richland" an die Öffentlichkeit geraten. Neben angehobenen Taktraten unterstützen die kommenden APUs unter anderem Low-Voltage-, aber auch höher getakteten DDR3-Arbeitsspeicher.

APU steht ja bekanntlich für "Accelerated Processing Unit" und beherbergt seit "Llano" neben der eigentlichen CPU auch die Northbridge und einen integrierten Grafik-Chip. Dieses Konzept wird von AMD auch unter dem Codenamen "AMD Fusion" vermarktet. Um keine Verwirrung aufkommen zu lassen, möchten wir die bisherigen, aber auch die geplanten AMD-APUs steckbrieflich zusammenfassen:

Llano: 1. Desktop-APU-Generation
  • Dual-, Triple- und Quadcore
  • Sockel FM1
  • 32 nm
  • HD 6000
Trinity: 2. Desktop-APU-Generation
  • Dual- und Quadcore
  • Sockel FM2
  • 32 nm
  • HD 7000
Richland: Refresh der 2. Desktop-APU-Generation
  • Dual- und Quadcore
  • vermutlich noch Sockel FM2
  • 32 nm
  • HD 8000 (derzeit nocht nicht sicher, ob die HD 7000 "umgelabelt" oder tatsächlich ein HD-8000-Grafikchip zum Einsatz kommt)
Kaveri: 3. Desktop-APU-Generation
  • Dual- oder Quadcore
  • vermutlich noch Sockel FM2
  • vermutlich 28 nm
  • GPU auf Graphic-Core-Next-Basis (GCN) mit 512 Shader-Einheiten
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Zur Verdeutlichung die APU-Roadmap für 2013: Trinity, Richland und Kaveri - na, alles gemerkt?


Richland ist also wie ein Trinity-Refresh zu sehen, neue Features wie erhöhte Taktraten, DDR3-Support bis 2133 MHz (bei Trinity nur bis 1866 MHz) und die Unterstützung von Low-Voltage-Speicher mit nur 1,25 Volt kommen hinzu. Bestehen bleibt hingegen der Fertigungsprozess im 32-nm-Verfahren. Als integrierte GPU soll bereits die HD-8000-Serie zum Einsatz kommen, derzeit ist aber noch nicht klar, ob es sich dabei nur um ein "Rebranding" der HD 7000 handelt, oder ob der Grafik-Chip tatsächlich auf der neuen Sea Island GPU-Generation basieren wird. Folgendes Lineup ist zum derzeitigen Zeitpunkt bekannt, wobei die K-CPUs über einen zum Übertakten freigeschalteten Multiplikator verfügen:

A10-6800K: Quad-Core, HD 8670D, 100W TDP
A10-6700: Quad-Core, HD 8670D, 65W TDP
A8-6600K: Quad-Core, HD 8570D, 100W TDP
A8-6500: Quad-Core, HD 8570D, 65W TDP
A6-6400K: Dual-Core, HD 8470D, 65W TDP
A4-6300: Dual-Core, HD 8370D, 65W TDP

Es ist anzunehmen, dass die Richland-APUs nach einem BIOS-Update auch in FM2-Mainboards kompatibel sein werden, immerhin handelt es sich um das gleiche Package-Design wie beim Vorgänger. Trotzdem scheint AMD noch drei zusätzliche Chipsets für noch mehr Features in Planung zu haben: A88X (8x SATA 6 Gb/s), A78 (6x SATA 6 Gb/s) und A68 (wahrscheinlich 4x SATA 6 Gb/s).

Quellen: expreview | techpowerup.com
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