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Intel zieht sich vom Mainboard-Geschäft zurück

oanszwoa 23.01.2013 3982 48
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Intel hat kürzlich bekannt gegeben, dass sich das Unternehmen in Zukunft aus dem Markt für Desktop-Motherboards zurückziehen wird. Der Halbleiterhersteller will seinen Fokus in Zukunft mehr auf kompaktere Formfaktoren lenken, wie etwa das Intel NUC, sowie der Weiterentwicklung des Ultrabooks oder AIO-Systeme.

Der Grund für diesen Schritt liegt auf der Hand: Einerseits bewegt sich der Trend derzeit stark in Richtung mobiler Systeme, wie etwa Tablets oder kompakter Note- und Ultrabooks. Auf der anderen Seite ist der Markt durch innovative Lösungen für alle Lebenslagen von Mainboard-Herstellern wie ASUS, ASRock, Gigabyte und Co derart gesättigt, dass sich die Frage auftut, warum man überhaupt zu Intel-Produkten greifen sollte. Intel will noch für die kommende CPU-Generation Haswell passende Mainboards anbieten, das Geschäft mit Desktop-Mainboards soll aber Schritt für Schritt innerhalb der nächsten drei Jahre aufgelöst werden. Intel-Sprecher Dan Snyder betont allerdings, dass bestehende Produkte weiterhin unterstützt und sich Intel auch in Zukunft stark auf die Weiterentwicklung von Desktop-Prozessoren konzentrieren wird. Insofern können die Gerüchte, dass Desktop PCs nun ein Ablaufdatum haben, getrost ignoriert werden. Ja, der Desktop-Markt floriert schon lange nicht mehr so wie früher, aber das ist ja nichts Neues. Intel wird auch weiterhin Referenz-Mainboards produzieren, aber nicht mehr am Retail-Markt präsent sein.

Quelle: pcworld.com

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