Microsoft hat heute auf der
MIX10 ihren neuen
Internet Explorer in der
Version 9 vorgestellt. Er bringt neben einer löblichen (aber noch lange nicht perfekten) Unterstützung der bisherigen Web-Standards, auch Hardwarebeschleunigung per Direct2D und eine neue Javascript-Engine. Dank einer
Preview-Version können Web-Entwickler nun vorab testen, welche Vorkehrungen für den neuen Browser getroffen werden müssen.
Mit der neuen Version des
Internet Explorers sieht es ganz so aus, als ob sich Microsoft mit den beleidigten Web-Entwicklern versöhnen will. In seiner Vorschauversion kann er zwar nur
55 von 100 Punkten beim
Acid3-Test ergattern, doch lässt sich zweifelsohne erkennen, dass nun die richtige Richtung eingeschlagen wird, um zukünftig homogeneren HTML- und CSS-Code zu ermöglichen.
Der Acid3-Test: Links der IE8, rechts der IE9Zusätzlich beherrscht der IE9 nun auch die "neuen" Web-Standards
HTML5, CSS3 und SVG und verhilft damit (langfristig betrachtet) zur Verbreitung dieser hilfreichen bzw. lange ausständigen Formate.
overclockers.at funktioniert trotz HTML4-Transitional noch immer ... sagen wir mal zufriedenstellend.Ebenso neu im Programm ist eine
Javascript-Engine, die mithilfe von einer im Hintergrund stattfindenden Kompilierung für eine höhere Geschwindigkeit sorgen soll.
Auf ie.microsoft.com steht eine
stark abgespeckte Preview-Version zur Verfügung, mit der die neuen Funktionen des Browsers getestet werden können. Und mit "stark abgespeckt" meinen wir, dass nicht einmal eine Adressleiste zur Verfügung steht. Dafür hat Microsoft ein
ausführliches Repertoire zum Testen der neuen Funktionen parat.
Quellen: Download |
https://blogs.msdn.com/olivers/archive/2010/03/16/internet-explorer-9-platform-preview.aspx |
Video zur Direct2D-Beschleunigung auf winfuture.de