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Originally posted by d3cod3 sondern kann dir auch sagen wann du mit wieviel sva etc. rechnen musst
Also wenn du dafür einen Steuerberater brauchst... . Jungunternehmer zahlen pauschal in den ersten 3 Jahren pro Quartal ¤472,02 (ergibt sich aus einer monatlichen Beitragsgrundlage von ¤537,78). Heißt aber auch, dass man sich einiges beiseite legen muss. Die Berechnung des SVA-Beitrages danach ist aber auch nicht besonders schwer.
Hauptvorteil eines Steuerberaters sehe ich in der Einkommensteuererklärung. Es ist oft der Fall, dass das Finanzamt mehr absetzbare Beträge durchgehen lässt, wenn es ein Steuerberater unterschrieben hat.
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Schwierig wird's erst bei der ersten Einstellung, ab da geht's wirklich nicht mehr ohne Steuerberater. Für die E/A-Rechnung, EkSt Erklärung sicher nicht, aber ob er das schafft muss jeder selbst wissen.
Originally posted by han mein fahrzeug ist auf kredit gekauft und dieser ist ende mai ausfinanziert, ergo mein privat eigentum, wie schauts jetzt aus wenn ich die raten die heuer angefallen sind (abzüglich privatnutzungsanteil) abschreibe? laut den infos die ich mir zusammen gesammelt hab würde das fahrzeug zum firmen eigentum zählen was einen späteren verkauf erschwert. lieg ich das richtig oder ist das bei einzelunternehmen "egal"
Du kannst auch bei einem Einzelunternehmen vorhandene Dinge in das Unternehmen einbringen. Ich weiß leider nicht mehr, wozu das genau gut ist - einfach schon zu lange her. Aber das sind genau die (oft sehr komplizierten) Themen, die du mit deinem Steuerberater bereden solltest.
Dir steht übrigens auch Bürofläche in deiner Wohnung zu und somit kannst du auch dort Internet, Strom, Gas und weitere Betriebskosten zumindest zu einem Teil absetzen. Bei einer Mietwohnung kann es auch ein Teil der Miete sein!
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24th February 2013 12:35
t3mp
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@han: Als Einzelunternehmer bist du die Firma, da erschwert nichts den Verkauf.
@mat: Zusätzliche Abschreibungen, die deinen Gewinn vermindern, ganz einfach.
Das mit der Bürofläche ist so eine Sache - theoretisch kann's kontrolliert werden, und dann muss es auf jeden Fall ein abgeschlossener Raum sein der nur der Geschäftssache dient.
Originally posted by t3mp @mat: Zusätzliche Abschreibungen, die deinen Gewinn vermindern, ganz einfach.
Das mit der Bürofläche ist so eine Sache - theoretisch kann's kontrolliert werden, und dann muss es auf jeden Fall ein abgeschlossener Raum sein der nur der Geschäftssache dient.
Richtig! Letztens erst mit meinem RA darüber geplaudert und auch der (hat sein Büro im eigenen Haus) meinte das die Finanz soetwas natürlich garnicht gerne sieht. Vorallem darf in dem Raum wirklich nur Firmenequipment stehen. Wenn du dort eine Bettbank stehen hast wirst wohl schon probleme haben zu erklären das es wirklich nur für die Firma ist.
24th February 2013 12:41
mat
Administrator tnetennba
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Originally posted by Turtle Richtig! Letztens erst mit meinem RA darüber geplaudert und auch der (hat sein Büro im eigenen Haus) meinte das die Finanz soetwas natürlich garnicht gerne sieht. Vorallem darf in dem Raum wirklich nur Firmenequipment stehen. Wenn du dort eine Bettbank stehen hast wirst wohl schon probleme haben zu erklären das es wirklich nur für die Firma ist.
Ich kanns nur noch einmal betonen: Unbedingt mit dem Steuerberater drüber sprechen. Als Unternehmer steht es dir zu, auch von daheim aus zu arbeiten und eine gut eingeschätzte, prozentuelle Abschreibung der Miete ist vollkommen in Ordnung. Klar sieht das die Finanz nicht gerne, weil ihnen da ja im Endeffekt Geld durch die Lappen geht. Probieren kann man aber immer - im schlimmsten Fall streichen sie es dir.
Btw, Fahrtenbuch beim Auto ist auch nicht unbedingt nötig. Auch hier kann eine prozentuelle Abschreibung aller Kosten möglich sein, sodass man sich die Arbeit erspart. Dann muss man nur mehr Tankrechnungen sammeln.
Bei diesen Dingen ist allerdings sehr wichtig, wer den Steuerberater ist. Ein guter Steuerberater hat den entsprechenden Ruf bei der Finanz und bringt auch mehr durch, da ihm mehr vertraut wird.
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24th February 2013 12:49
d3cod3
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Originally posted by Spikx Also wenn du dafür einen Steuerberater brauchst... . Jungunternehmer zahlen pauschal in den ersten 3 Jahren pro Quartal ¤472,02 (ergibt sich aus einer monatlichen Beitragsgrundlage von ¤537,78). Heißt aber auch, dass man sich einiges beiseite legen muss. Die Berechnung des SVA-Beitrages danach ist aber auch nicht besonders schwer.
Hauptvorteil eines Steuerberaters sehe ich in der Einkommensteuererklärung. Es ist oft der Fall, dass das Finanzamt mehr absetzbare Beträge durchgehen lässt, wenn es ein Steuerberater unterschrieben hat.
du glaubst nicht wieviele leute ein unternehmen starten und sich nichtmal über diese basics informieren...
klingt ja sos als ob manche hier angst vorm steuerberater hätten. Man muss halt schauen, dass man sich nicht über den tisch ziehen lässt, und dass nach stunden verrechnet wird. Wenn du deine sachen, die der braucht von dir, schön vor/aufbereitest, dann braucht der überhaupt nicht lang für dich, und es wird garnicht mal so teuer
Bei interesse könnt ich dich an meine mutter(steuerberater) weiterleiten