Aufgabenstellung war "Heavy Tools in Motion" in Zusammenarbeit mit Magna Steyr.
War eine sehr freie Aufgabenstellung und es wurde uns auch freigestellt ins Set Design abzudriften, sprich Future Zeugs ala Harald Belker, Syd Mead etc. .
Das Ganze war eine Teamarbeit (ich war in einem 4er Team zusammen mit 2 Mädels und einem Kollegen), wäre es eine Einzelarbeit würde es sicher ganz anders aussehen (ich pers. bin mit dem formalen Ergebnis nicht ganz zufrieden).
Kurze Beschreibung zum Projekt:
Es handelt sich um ein öffentliches Verkehrsmittel ala Tram, welches allerdings im Jahr 2075 durch Grosstädte wie L.A. kurvt. Das gefährt ist 2 Stöckig und fährt autonom, weiters besitzt es keine Räder (als Hauptantrieb), sondern schwebt auf Basis der Supraleiter Magnetschwebetechnik ca. 20cm über dem Boden dahin. Um die Schwebetechnik nochb mehr zu verdeutlichen bewegt es sich auch nicht auf normaler Strasse, sondern auf einem "Grasstreifen", welcher allerdings durch eine art elektronische Sperre für normale Autos/Fahrzeuge unzugänglich ist.
In unserem Szenario ist es weiters so, dass in der Innenstadt von Grosstädten, aufgrund von einer Art "Maut" (wie man es auch von London kennt) der Individualverkehr mit motorisierten Vehikeln auf ein Minimum zusammengeschrumpft ist, wodurch natürlich die öffentlichen mehr Transportkapazität brauchen (deshalb auch doppelstöckig).
Soviel mal zum öffentlichen Teil.
Allerdings war es unsere Hauptintention nicht nur ein Verkehrsmittel zu bauen, wir wollten in erster Linie ein Evakuierungsmobil (bei z.B. Erdbeben) schaffen.
Dies beeinflusste natürlich auch sehr stark die formale Ausprägung des "Zuges".
Was ist wichtig bei einer Evakuierung?
Möglichst viele Menschen in möglichst kurzer Zeit aus einem bestimmten geografischen Raum herauszubringen.
Wir entschieden uns dafür, eine Art Containersystem (die Wagons) zu entwickeln welche, im Falle einer Evakuierung die Menschen "einsammeln" (natürlich in Kooperation mit einem den Leuten bekannten Evakuierungsplan (Stichwort "duck and cover")) und dann - entweder als Zug gekoppelt oder auch einzeln - zu einer Art Remise fahren, wo sie in einen Frame (siehe ein paar Posts drüber) eingekoppelt werden und dann mittels Zeppelin (unseres Erachtens werden Zeppeline wie Cargo Lifter oder Sky Cat als Grossraumtransportmittel für Güter an Bedeutung gewinnen) aus dem Epizentrum ausgeflogen und dann als Einheit Ausserhalb als/in "Flüchtlingscamps" positioniert.
Die Wagons an sich sind so aufgebaut, dass der Antrieb (Supraleiter) in einem Schlitten sitzt, worauf der Passagierraum sitzt. Der Schlitten beherbergt ausserdem einen recht grossen "Akku" (Nanotube Technologie lässt grüssen) um den Wagon, wenn er nicht als Zugverband (normalerweise beherbergt der Triebwagen die Energieversorgung/Brennstoffzelle) untwergs ist, mit Energie zu speisen. Weiters ist im Schlitten sowohl ein "Notfahrwerk" - falls die Energie fürs Magnetschwebenetz ausfallen sollte und um auch abseits des Netzes fahren zu können (sollte die Fahrbahn durch Trümmer/Autos/wwi blockiert sein) - als auch ein "Rammbock" integriert.
Wenn der Wagon ausgeflogen wird, wird der Schlitten abgekoppelt und bleibt am Boden, dadurch wird Gewicht gespart und es können mehr Leute auf einmal ausgeflogen werden.
Hier sieht man den Logistikablauf (hatte insg. genau 4 Tage um alle Renderings zu machen -insg. 15 Stück - deshalb schauen die auch recht schleissig aus und ich machs jetzt für mich (fürs P-Folio) nochmal neu):
Interior wurde auch noch Gestaltet, dazu hab ich jetzt aber keine Renderings parat und bin zu Faul um was zu schreiben.

Aja und Modell (1:15):
Is aber nur ein Teil vom Modell und auf den Fotos sind die LEDs für das Frontlicht nicht eingeschaltet. Das ganze Modell is 1,80m lang und hat dann am Ende einen Spiegel -> ganzer Zug 3,60m

[Edith] Aja, ganz vergessen, ausserdem fungieren die Seitenwände der Wagons als Displays (ala transp. OLED, damit man von innen noch raussieht) auf denen normalerweise WErbung "läuft" und im Evakuierungsfall wichtige Infos gezeigt werden.