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S: gratis Videoschnittprogramm für 12-Jährigen GoPro Videos

eeK! 07.07.2026 - 12:09 1477 25
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Viper780

Elder
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Ich hab mit Video wirklich sehr wenig am Hut. Aber ich fand Davinci Resolve nicht wirklich Hardware hungriger oder komplizierter als "einfachere" Lösungen.

Alles was das Ding mehr kann einfach nicht hin klicken. Für alles was man sich vorstellen kann gibt's auf YouTube oder der KI des Vertrauens eine Anleitung. Für den 08/15 Workflow kommt man aber auch intuitiv zu recht

Nightstalker

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Wenn du ein einfaches Video hast und nur Schnitt machst dann geht das schon keine Frage, wenn du mal grading usw. anfängst und multi timeline Projekte hast mit entsprechend vielen Effekten (vielleicht auch noch per fusion mit komplexen motion gfx usw.) dann schaut es anders aus. Wird bei anderen Programmen ähnlich sein, ich hab halt nur Resolve aktuell, mit Premiere hab ich lange nix gemacht aber es wird nicht besser sein denk ich.

Whitegrey hat auch etwas wichtiges gesagt was ich in meinem Post vergessen habe, Resolve ist tatsächlich deutlich mehr als nur ein Schnittprogramm und für das was es kann (selbst in der kostenlosen Version) ist es natürlich ein Nobrainer ABER die Lernkurve ist halt wie gesagt steil und ohne Vorwissen tatsächlich schwierig. Auch mit Tutorials braucht man einige Zeit bis man sich eingelebt hat weil vieles einfach nicht so "intuitiv" ist bzw. vieles einfach gewissen Regeln/Gesetzmäßigkeiten der Videoproduktion etc. folgt und wenn man damit nicht vertraut ist, steht man erst mal wie der Ochse vor dem Tor. Mir geht's auch immer noch so bei einigen Dingen.

Ob Davinci Resolve in dem Alter die richtige Software ist kann ich nicht sagen, das müssen die beiden für sich selbst rausfinden. Wenn die Motivation und die Zeit zum lernen da ist, kann ein 12 jähriger da durchaus reinwachsen und zumindest mit den Basics schon mal erste Erfolge erzielen. Es gibt auch einige kostenlose Addons für Effekte usw. da hab ich einige die ich gut finde selbst in Verwendung. Und mit den Tutorials kann man dann ganz allgemein oder auch gezielt weitere Funktionen und Möglichkeiten erlernen. Es dauert aber einfach einige Zeit bis man es wirklich intus hat, mit geringer Frustrationstoleranz und wenig Geduld würde ich die Finger davon lassen, muss ich auch sagen. Dann lieber Capcut, InShot oder eben die jeweils integrierten Tools der Social Media dienste wie Instagram Edits usw., die sind inzwischen zum Teil auch schon echt gut für schnelle Projekte.

semteX

liebt die große KI
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resolve für an 12 jährigen, ich weiß ned. ich kann ma kaum etwas freudloseres vorstellen

Nightstalker

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Zitat aus einem Post von semteX
resolve für an 12 jährigen, ich weiß ned. ich kann ma kaum etwas freudloseres vorstellen

Also ich kenn 12 jährige die durchaus die Motivation und den Ehrgeiz für sowas haben. Gibt ja genug Kids die in dem Alter Schach spielen, programmieren und sich mit Elektronik und Nachrichtentechnik usw. beschäftigen, das ist jetzt auch nicht so viel spaßiger als video editing würde ich behaupten.

DAO

Si vis pacem, para bellum
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Zitat aus einem Post von Nightstalker
Also ich kenn 12 jährige die durchaus die Motivation und den Ehrgeiz für sowas haben. Gibt ja genug Kids die in dem Alter Schach spielen, programmieren und sich mit Elektronik und Nachrichtentechnik usw. beschäftigen, das ist jetzt auch nicht so viel spaßiger als video editing würde ich behaupten.

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davebastard

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es kommt drauf an ob einen nur das Ergebnis, also das Video an sich interessiert oder "der Weg ist das Ziel" also man Videoschnitt lernen will. Beides ist mit 12 imho im Bereich des möglichen. Weil Movie Maker genannt wurde würde ich aber eher von ersterem ausgehen.

edit: sry konkrete vorschläge hab ich ned. würde einfach eine KI fragen was alternativen zu Movie Maker sind

Nightstalker

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Zitat aus einem Post von davebastard
es kommt drauf an ob einen nur das Ergebnis, also das Video an sich interessiert oder "der Weg ist das Ziel" also man Videoschnitt lernen will. Beides ist mit 12 imho im Bereich des möglichen. Weil Movie Maker genannt wurde würde ich aber eher von ersterem ausgehen.

edit: sry konkrete vorschläge hab ich ned. würde einfach eine KI fragen was alternativen zu Movie Maker sind

Naja aber ohne das passende Werkzeug und den "Weg dorthin" wird es schwierig sein das erwünschte Ergebnis zu erreichen. Oder was meinst du mit "ob einen nur das Ergebnis / Video interessiert"? Wenn das Ziel ein super Video aber ohne Aufwand/Lernen ist dann fürchte ich, gibt es dafür (noch) keine sinnvolle Softwarelösung ;-) Die KI wird das in ein paar Jahren vielleicht schaffen aber noch musst du einfach selbst arbeiten, je einfacher das Programm ist, desto weniger Möglichkeiten hast du (irgendwie logisch).

ABER und das sollte man auch noch erwähnen, ein Großteil der Qualität eines Videos kommt nicht von der verwendeten Software sondern eigentlich von der Idee, dem Material, der kreativen Umsetzung/Inszenierung gutem Licht und, ganz wichtig, gutem Ton. Aber jetzt sind wir schon weit vom Thema entfernt.

whitegrey

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War nur eine Anmerkung von mir. Ich habe keine Informationen zum Wissensstand, zur Motivation, zu den Anforderungen an das Ergebnis und zu den Anforderungen an den Zeitaufwand für einzelne Videos / Projekte.

Ich verstehe denke ich was davebastard sagen will; wenn das Ziel einfach ist aus ein paar Clips ein Video zu erstellen -> passendes Tool suchen das genau das kann. Dieses Tool muss dann auch nicht mehr können wenn nicht jetzt schon klar ist, dass die Anforderungen von Projekt zu Projekt steigen.

Wenn das Ziel ist in dem Bereich später mal Fuß zu fassen (Filmproduktion generell - von A bis Z, oder halt nur mit dem Fokus auf Postproduktion. Wobei hier mit der GoPro ja das Filmen und die Aufnahme auch dabei ist) oder es zumindest weiter als Hobby zu betreiben und da ein gewisses Level erreichen zu wollen oder einen gewissen Anspruch zu haben (den hat und braucht natürlich nicht jeder, manche Sachen sind besser wenn sie nicht 'polished' sind sondern authentisch vom Inhalt und/oder der Präsentation her - da ist die Technik nicht immer das Hauptaugenmerk) - Ja, dann macht es durchaus Sinn sich die 'gängigen' Schnittprogramme anzusehen und auch zu lernen - da zählt Resolve mittlerweile dazu und speziell weil es immer noch die Gratisversion gibt ist da zumindest die finanzielle Hürde für den Einstieg sehr niedrig (man braucht ev. neue Hardware, aber hat zumindest auf der Softwareseite keine Ausgaben wenn die Einschränkungen der Gratis-Version nicht relevant sind).

Ich war lange rein auf der 'Technik-Seite' - immer bedacht auf "beste Kamera, beste Software, beste *younameit* ..." Mir haben viele Leute aus der Branche (Kameraleute, Regie, Produzenten) gesagt 'it is just a tool' und ich habe lange gebraucht das zu begreifen. Dir bringt die beste Technik nichts wenn das Grundgerüst nicht passt - Idee, Story, Ausstattung,... Dir bringt die beste Technik nichts wenn das Personal nicht damit umgehen kann (auch nicht gerne damit zu arbeiten ist ein Faktor). Dir bringt die beste Technik nichts wenn die Kommunikation innerhalb des Teams - oder auch nur zwischen 2 Departments oder teils sogar Einzelpersonen nicht passt und man da quasi nicht 'in einem Boot' sitzt. Das ist wenn man aleine arbeitet vielleicht nicht relevant aber ab einem gewissen Punkt ist Film immer Teamarbeit (selbst Doku/Reportage, wobei es da Ausnahmen gibt).

Was ich da eher empfehlen würde: Möglichst umfangreiches Wissen sammeln - also nicht auf ein Tool versteifen sondern verschiede Tools probieren, das hilft auch viel dabei die Dinge zu verstehen die Programmunabhängig gelten und die man überall brauchen kann. Dann ist die Frage 'welches Tool für welchen Job' irgendwann eine viel einfachere weil man die Unterscheide und Gemeinsamkeiten kennt und besser das passende Tool für die jeweilige Situation auswählen kann.

Wenn ich nur einen kurzen Veranstaltungs-Werbeclip 'raus hauen' will reicht mir dafür iMovie vollkommen aus, da brauche ich kein 'großes' Projekt anlegen nur für ein paar Clips. Natürlich kann ich das genauso machen - ich persönlich finde das dann halt overkill.

InfiX

she/her
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Zitat aus einem Post von semteX
resolve für an 12 jährigen, ich weiß ned. ich kann ma kaum etwas freudloseres vorstellen

also ich wär freudig herumghüpft wenns wie ich 12 war schon so eine coole software gegeben hätt :p

b_d

TIME EXTENDED
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ich find resolve schon machbar vorallem mit all den youtube tutorials. am anfangst kannst dich ja komplett auf edit beschränken. ich hab nur marginal später (15?) mit vegas und premier sicherungskopien gespielt. ohne youtube tuts, und es ist teilweise was dabei rausgekommen :D

trotzdem empfehl ich capcut weil der "coole vetical video shiat" für die zielgruppe dort wirklich einfacher ist. je nachdem was der output sein soll.

davebastard

Vinyl-Sammler
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Zitat aus einem Post von Nightstalker
Naja aber ohne das passende Werkzeug und den "Weg dorthin" wird es schwierig sein das erwünschte Ergebnis zu erreichen. Oder was meinst du mit "ob einen nur das Ergebnis / Video interessiert"?

ich bin mir recht sicher dass es eine einfache software wie movie maker auch jetzt noch geben wird, notfalls halt als app am handy. da brauchst wesentlich weniger lang als in resolve einarbeiten.

edit: aja capcut wär eh sowas, wenn einem die Herkunft (China) wurscht ist
Bearbeitet von davebastard am 08.07.2026, 14:39
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