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Energieträger für E-Mobilität (Akku vs. Wasserstoff)

XeroXs 02.03.2016 - 13:11 10987 202
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xaxoxix

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nope - aber ich denk es ist dir besser geholfen wenn ich dir nen link bzgl drr herstellung geb

https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffherstellung

findet übringes auch zuhause schon Anwendung bei der Heizung - ich find das Thema genrell sehr spanned da grade die Speicherung von Energie ein riesen Problem bisher dargestellt hat (und nicht die Erzeugung)

https://heizung.de/brennstoffzelle/...rennstoffzelle/

Wasserstoff gilt ja auch nicht als Primär sondern Sekundärenergie - weil zuerstmal Primärenergie aufgewendet werden muss für die Herstellung

auch der Verbund interessiert sich stark für Wasserstoff - die Produktion von Strom hält sich ja wie wir wissen nicht an den Bedarf, es wird einfach (über)produziert - Wasserstoff bietet sich eben als lagerbarer energieträger absolut an (edit den man dann eben schön verkaufen kann und nicht verschenken muss)

https://futurezone.at/digital-life/...off/236.614.628

in Verbindung mit Grünalgen wird derzeit sogar an der biochemischen Speicherung von Energie geforscht


geht von von der reinen herstellung von wasserstoff aus, ist diese form der energie natürlich teurer als eine primärenergie zu nutzen - allerdings kannst du primärenergie kaum speichern und zu zeiten verwenden / einspeisen wo mangel an primärenergie besteht

Bearbeitet von xaxoxix am 08.10.2018, 16:38

hachigatsu

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Andere Quellen, andere aussagen und natürlich andere zahlen :D

Wasserstoff-Speicher für zuhause kenne ich, beginnt preislich für eine Heizung bei 17.000€... Und ich brauche noch immer extrem viel Strom.
Ich gehe mal auf Link-Suche.

Bzgl Wikipedia und Wasserstoffherstellung... Seriöse Quelle wenn jeder alles umschreiben kann?

Edit: gefunden
http://www.manager-magazin.de/unter...-a-1181147.html

Übrigens, 1kg Wasserstoff kostet in der Herstellung derzeit 9,5€..., reicht für knapp über 100km.
Bearbeitet von hachigatsu am 08.10.2018, 16:41

Hubman

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Zitat aus einem Post von xaxoxix
geht von von der reinen herstellung von wasserstoff aus, ist diese form der energie natürlich teurer als eine primärenergie zu nutzen - allerdings kannst du primärenergie kaum speichern und zu zeiten verwenden / einspeisen wo mangel an primärenergie besteht

überschussstrom in wasserstoff zu wandeln und dann zentral rückverstromen halte ich da (wie schon einige seiten zuvor mal gesagt) für eine sinnvollere variante.

xaxoxix

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@hatschi

ich weiss nicht was du nun (wiederholt, obwohl ich es schon bestätigt und bekräftigt habe) beweisen möchtest - dass das reine herstellen einer sekundärenergie teurer ist als das verwenden der primärenergie?

bingo - ist so wie auch schon geschrieben - allerdings ist es nicht billiger als energie herzuschenken = kein umsatz/gewinn vs. verkauf einer Sekundärenergie zu zeiten wo überschuss besteht (die ich Lagern kann und bei Bedarf auch teuer verkaufen kann)

Wasserstoff als lagerbarer, transportierbarer Energieträger kann "grün" hergestellt werden - auch die lkws können/werden in Zukunft mit Brennstoffzellen betrieben werden

bei jeder Form von Energieumstellung reden wir von einer Umstellungszeit von etwa 50 Jahren (Kohle auf Erdöl zb)

Wasserstoff ist auch in der Hinsicht die Zukunft - sollten wir nicht eine andere Form von gut Speicher/lagerbarer grüner Energie finden

Innovaset

bla.
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Zitat aus einem Post von hachigatsu
- Cashcow? :) für den Verbraucher ja, denn der spart irre kohle damit.

Wo sparst du Kohle damit?

Ich seh mehr verlieren. Steuern werden für förderungen ausgegeben - irgendwer freut sich. ich nicht. Mein 17 Jahres auto will nach wie vor nicht sterben -> das ist sparen :)

hachigatsu

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Zitat aus einem Post von xaxoxix
@hatschi

ich weiss nicht was du nun (wiederholt, obwohl ich es schon bestätigt und bekräftigt habe) beweisen möchtest - dass das reine herstellen einer sekundärenergie teurer ist als das verwenden der primärenergie?

bingo - ist so wie auch schon geschrieben - allerdings ist es nicht billiger als energie herzuschenken = kein umsatz/gewinn vs. verkauf einer Sekundärenergie zu zeiten wo überschuss besteht (die ich Lagern kann und bei Bedarf auch teuer verkaufen kann)

Wasserstoff als lagerbarer, transportierbarer Energieträger kann "grün" hergestellt werden - auch die lkws können/werden in Zukunft mit Brennstoffzellen betrieben werden

bei jeder Form von Energieumstellung reden wir von einer Umstellungszeit von etwa 50 Jahren (Kohle auf Erdöl zb)

Wasserstoff ist auch in der Hinsicht die Zukunft - sollten wir nicht eine andere Form von gut Speicher/lagerbarer grüner Energie finden

Besagten Strom kann ich aber auch mit wesentlich weniger Verlust in einer Batterie speichern und wieder zum Faktor 0,9 entnehmen, und nicht 0,5.

Ich bin offen für neues, für Wasserstoff sehe ich aber schwarz. Ist meine persönliche Meinung.

Wenn Wasserstoff (Speicherung und Gewinnung) mal so effizient und günstig wie bei Akkus, dann ist das was anderes, aber soweit sind wir eben jetzt noch nicht.

Zitat aus einem Post von Innovaset
Wo sparst du Kohle damit?

Ich seh mehr verlieren. Steuern werden für förderungen ausgegeben - irgendwer freut sich. ich nicht. Mein 17 Jahres auto will nach wie vor nicht sterben -> das ist sparen :)
Ja klar, wenn du eine tolle Mühle hast und wenig fährst. Bei 40tkm/Jahr (wie bei mir) ist das ein anderes Thema. Da ergibt sich schon durch die Verbrauchskosten ein jährlicher Vorteil von +2000€.

Castlestabler

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Zitat aus einem Post von hachigatsu
Besagten Strom kann ich aber auch mit wesentlich weniger Verlust in einer Batterie speichern und wieder zum Faktor 0,9 entnehmen, und nicht 0,5.

Ich bin offen für neues, für Wasserstoff sehe ich aber schwarz. Ist meine persönliche Meinung.

Wenn Wasserstoff (Speicherung und Gewinnung) mal so effizient und günstig wie bei Akkus, dann ist das was anderes, aber soweit sind wir eben jetzt noch nicht.

Was jedoch bei deiner Btrachtung immer fehlt sind zwei Sachen:
1. Der Strom kommt zu dir nach Hause nicht mehr 100%ig an, da gehen auch schon mal gut 10-20% verloren, wenn man wie du am Berg wohnt, eher 30%.
2. Bei einem E-Auto zu Hause muss dich der Energieerzuger dazu bringen, dass Auto dann anzustecken (laden), wann es ihm am besten passt. Bei einer Wassersofferzuegung direkt neben den Kraftwerk kann er sich aussuchen wann er was macht und bekommt für seinen Strom sogar noch mehr Geld.

Gutes Beispiel finde ich zur Zeit die VOEST mit ihrer realtive grossen Wasserstoffversuchsanlage, was machen sie:
Sie wollen unabhängiger von den Rohstoffpreisen werden und können mit Anlage dann Wasserstoff produzieren, wenn der Strompreis im Keller ist und dann den Wasserstoff direkt verheizen um noch bessere Stähle zu bekommen. Ein Gewinn für sie auf allen Seiten, bei anderen Firmen mit entsprechenden Energiebedarfen oder -überschüssen wird genau das gleiche passieren.

Hubman

Seine Dudeheit
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Die Versuchsanlage ist doch erst im Bau und ist zudem noch hochsubventioniert. Weiters gehts da vorwiegend darum, H2 in der Stahlproduktion einzusetzen.
Eine Rückverstromung steht nicht im Vordergrund, so dern der Einsatz von H2 als Reduktionsmittel anstatt Koks.

Hat wenig was mit e-mobilität zu tun.

Und du glaubst, bei anderen Firmen liefert der Versorger supergünstig Strom, damit die Wasserstoff draus machen und dann selber rückverstromen können? Das ist doch recht realitätsfern, wenn, dann macht das der Versorger direkt selber.
Bearbeitet von Hubman am 08.10.2018, 20:45

Innovaset

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Zitat aus einem Post von hachigatsu
Ja klar, wenn du eine tolle Mühle hast und wenig fährst. Bei 40tkm/Jahr (wie bei mir) ist das ein anderes Thema. Da ergibt sich schon durch die Verbrauchskosten ein jährlicher Vorteil von +2000€.

ja du, aber jmd mit ~36km/tag (=durchschnitt) spart sich am meisten, wenn ers gar ned kauft, und sei auto behaltet, mMn (gscheiter wäre, gar ned so viel fahren müssen ;) )


@Topic. Ich wünsch mir mehr Richtung Wasserstoff :) Ich wünsch mir weniger Autos, bzw mehr Qualität!
Bearbeitet von Innovaset am 08.10.2018, 21:39

hachigatsu

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Zitat aus einem Post von Innovaset
ja du, aber jmd mit ~36km/tag (=durchschnitt) spart sich am meisten, wenn ers gar ned kauft, und sei auto behaltet, mMn (gscheiter wäre, gar ned so viel fahren müssen )

Keiner sagt das du dein vorhandenes auto durch ein E-Auto ersetzen musst :) .. Aber wenn deiner mal komplett hinüber ist und E-Autos in der Anschaffung den selben Preis wie normale autos haben?

HaBa

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@voestalpine: für den Umstieg würde man anscheinend den halben aktuellen Stromverbrauch Österreichs benötigen, nur mal so als Zahl :D

Ich habe dazu aber unterschiedliche Deutungen gelesen:

https://kurier.at/wirtschaft/voesta...off/307.940.376
Zitat
Wenn die voestalpine ganz von Kokskohle auf Strom umstellte, würde das Unternehmen in etwa 50 Prozent des österreichischen Strombedarfs zusätzlich brauchen, also 30 neue Donaukraftwerke. Da wäre der Umstieg auf Wasserstoff eine ökologisch und energetisch interessante Alternative. Auch das neue Werk in Texas ist bereits so gebaut, dass Wasserstoff zumindest beigemischt werden kann.

Castlestabler

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@Voest
Natürlich werden sie nicht alles umstellen und auf keine Fall Wasserstoff erzeugen, wenn der Strompreis hoch ist. Die erzeugen, wenn die Maschinerie läuft, in der Nacht und verheizen ihn dann die ganze Zeit.
Wenn keiner weis wohin mit den Windstrom werden sie auch sofort alles abnehmen. Als Grossverbraucher direkt am 360kV Netz rechnet sich das, auch weil sie ihn nicht mehr wieder verstromen müssen.

HaBa

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Eh, klar, ich wollte das nur mal in Relation setzen.

Wobei da die Zahlen wie gesagt gleich sind, aber "unterschiedlich" umschrieben sind =>

a) Strom -> Wasserstoff -> "verbrennen" im Hochofen
b) Strom -> Induktionsofen etc. -> Erz/Eisen/Stahl elektrisch aufschmelzen

hachigatsu

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Hab übrigens gestern nochmal nachgeforscht, und ja tatsächlich

1kg Wasserstoff ist derzeit (zb Toyota Mirai) für 100km ausreichend, und kostet gut 10€:
Das Tanken mit 700 Bar dauert bei 5kg ca.7-8 Minuten.

Hyundai ioniq (Ladeleistung bis ca 70kW) könnte somit in 8 Minuten (gleiche Zeit wie Wasserstoff) ca 9,3kW tanken, was für 85-90km ausreicht.
Tesla S/X laden zwar wesentlich schneller (~ 120kW), aber die haben auch einen wesentlich höheren verbrauch, was den vorteil des schnellen ladens natürlich gravierend schmälert. Tesla 3 könnte hier interessant sein, der braucht minimal mehr als ein Ioniq, kann aber sehr flink Laden.

Zumindest für mich ein wichtiger Fakt
100km mit Hyundai ioniq ca.2,4€
100km mit Toyota Mirai/Hyundai Nexo ca.10€
100km mit einem durchschnittlichen Diesel ca 7,4€ (Österreich)

userohnenamen

leider kein name
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hier mal news zum thema wasserstoffherstellung
https://www.heise.de/newsticker/mel...ge-4191465.html
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