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Energieträger für E-Mobilität (Akku vs. Wasserstoff)

XeroXs 02.03.2016 - 13:11 8563 186
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Hubman

Seine Dudeheit
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Zitat aus einem Post von Bender
Power to Gas wäre/ist eine gute Übergangstechnologie um Überschussstrom zu verarbeiten, keine Frage. CO2 neutral und man kann bestehende Infrastrukturen weiterverwenden. Deren Wirkungsgrad ist auch eher bescheiden, aber immer noch besser als die Energie verpuffen zu lassen.
Die Übergangszeit in der Power-to-Gas mit H2 oder CH4 genützt wird, wird relativ lange sein. So ins Blaue 30-40 Jahre? Aber mit solchen Zeiträumen muss man bei systemischen Umstellungen eh immer rechnen. Wobei mir vorkommt, dass alleine die Umstellung im relativ weit entwickelten Europa auf regenerative Energien schon 30 Jahre dauern wird. Der Gesamtenergieverbrauch in Österreich wird wohl bei mind. 65% fossiler Energie liegen und geringer Veränderung.

Zitat aus einem Post von Bender
Nur besteht dabei die Gefahr, dass man zu sehr an bestehenden Dogmen festhält. Spricht es wird weiterhin Zeugs verheizt und der Umstieg auf völlig emissionsfreie Technologien verlangsamt. Der direkte Umstieg auf langlebige (Akku)Speicher wäre m.M.n. die bessere Lösung.
Nur welche anderen Speicher abseits von Batterien kämen in Fragen?
Ich sehe neben Power-to-Gas keine andere Lösung um speziell in Ländern wie Österreich und nördlicher die nötige Energie während der Wintermonate zur Verfügung zu stellen.
Bearbeitet von Hubman am 30.08.2019, 15:26

XXL

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Es gibt eben keine emissionsfreie Technologie ...

Auch wenn es nicht direkt aus dem Auto kommt hast du trotzdem Emissionen bei der Herstellung jeglicher Autos, bzw. bei der Herstellung der Energie bzw. aus der Herstellung der Kraftwerke :D


Ich fand das Dok 1 gestern recht interessant, vor allem die verschiedenen Meinungen von allen möglichen Leuten:

Bender

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Es gäbe noch Lageenergiespeicherkraftwerke - man nützt die gute alte Schwerkraft.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hubspeicherkraftwerk

Effizienzraten bis zu 90% angeblich. Die Frage ist halt ob sich das von der Kostenseite her rechnet.

@XXL
Ganz ohne Emissionen geht es natürlich nicht, das stimmt schon.

Dreamforcer

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da brauchst aber auch massiv fläche für sowas, das ist auch nicht so einfach umsetztbar.

Hubman

Seine Dudeheit
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https://www.heise.de/newsticker/mel...en-4513931.html

Interessantes Projekt, es wird mehrere "weltgroesste" Anlagen brauchen

Zitat
Eine solche Elektrolyse würde nach Angaben des Anlagenbauers Siemens ungefähr zwei Tonnen oder 22.000 Kubikmeter Wasserstoff pro Stunde produzieren. Mit dieser Stundenproduktion könnte zum Beispiel ein Pkw 20.000 Kilometer weit fahren, ein Lkw 2500 Kilometer.

Hier scheint wohl eine 0 verloren gegangen zu sein. Müssten eher 200.000 km sein beim PKW.

Macht vereinfacht 5Mio km am Tag oder 1825Mio. im Jahr.
Würde man eine Jahreslaufleistung von 20.000km annehmen, könnte man damit 91250 PKWs versorgen.
(Sofern ich das richtig überschlagen habe und die angegebenen Daten stimmen.)

hachigatsu

king of the bongo
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Zitat aus einem Post von Hubman
Würde man eine Jahreslaufleistung von 20.000km annehmen, könnte man damit 91250 PKWs versorgen.
(Sofern ich das richtig überschlagen habe und die angegebenen Daten stimmen.)

Akku:
20.000km/273750 PKWs
91250 PKS/60.000km

oder, viel klüger, nachdem wir schon am Hafen sind... alles Richtung Schifffahrt geben, Schiffe auf Elektro umbauen, mit Wasserstoff betreiben.. Falls sie dann mal sinken hast wenigstens keine Umweltprobleme.

Ruhigere Schiffe, keine Ölspuren, keine Katastrophe wenns mal kracht, kein schwarzer Rauch über den Schiffen.
Bearbeitet von hachigatsu am 05.09.2019, 14:14

Hubman

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Mir gehts einfach mal um die Größenordnung. Die deutsche Nordküsten ist relativ prädestiniert für Elektrolysestandorte.
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