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[Film] Once Upon a Time in Hollywood (2019)

oxid1zer 01.03.2018 - 16:28 1692 27
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sabee

Big d00d
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Ab 15.8 bei uns im Kino. Gartenbau spielt es in 35 MM :)

WONDERMIKE

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Heute OV und morgen Feiertag, jetzt muss nur noch die Blase mitspielen bei 2h45min ;D

lagwagon

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Hab Karten für morgen.
Witzig: das letzte Mal mit meiner Freundin allein waren wir bei Django Unchained in 2013 (!!!)

xaxoxix

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jo bitte dann um bericht - kann mir im moment nix dazu vorstellen

rad1oactive

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Aso der falter schreibt zumindest, es ist jetzt keine Granate und sehr lange.

sabee

Big d00d
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Hat mir gefallen.
DiCaprio und Pitt spielen super und der Film hat viele lustige Szenen.
LA der sechziger wird richtig cool dargestellt und es wurde auf jedes kleine Detail geachtet.
Ich finde es ist Tarantinos "ruhigster" Film.

8,5- 10

Skatan

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Ich würds als fadster bezeichnen...
schöne Bilder, dicaprio ganz stark, Story nicht existent, Gesamteindruck so frisch aus dem Kino raus eher enttäuscht :(

lagwagon

bierfräser
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Zitat aus einem Post von Skatan
Ich würds als fadster bezeichnen...
schöne Bilder, dicaprio ganz stark, Story nicht existent, Gesamteindruck so frisch aus dem Kino raus eher enttäuscht :(

jep, würd ich auch genau so beschreiben. Pitt fand ich auch richtig gut.
für mich jetzt aber kein film, weswegen ich ins kino rennen würd (aber getan hab)

hab ich einen anderen Film gesehn oder eine stark geschnittene Fassung? ich hab mir schon zusammengereimt, dass die Hippie Kommune mit der Manson Family zusammenhängt bzw. auch darstellen soll, aber das Ende des Films entspricht dann nicht mehr der wahren Geschichte.
Bearbeitet von lagwagon am 15.08.2019, 21:04

Bender

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Zweieinhalb entspannte Stunden im Los Angeles der späten 60er mit einem grandiosen Cast und wunderschönen Bildern in 70mm Ultra Panavision.
Der Tarantino übliche Wortwitz , viele lustige und auch rührende Szenen, Brad und Leo (Oscar Nr2 incoming, einige Szenen sind einfach nur wow!) harmonieren perfekt und dann ist da noch dieser Erzähler. :)

Herrlich, aber wer einen typischen Splatter Tarantino erwartet wird wohl enttäuscht.

PS.: Leos Szene im Abspann setzt dann noch einen drauf :D

@lagwagon

Ich war ob des Endes auch etwas verwirrt, aber das ist wohl Quentins eigene Interpretation wie die Sache hätte ausgehen sollen. Gefällt mir um Längen besser als das "Original".

WONDERMIKE

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@Ende

Spoiler Alert:
Hab das sehr gut gefunden, weil eigentlich jeder befürchtet, dass man die grausamen Geschehnisse von damals sehen wird müssen und es dann ganz anders kommt und die ganze Gewalt herrlich unterhaltsam umgedreht wird. Und ich mein Inglorious Basterds war jetzt auch nicht unbedingt faktisch korrekt :p bzw hat der Film ja auch einen Märchentitel.

11Fire01

OC Addicted
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Zitat aus einem Post von WONDERMIKE
Heute OV und morgen Feiertag, jetzt muss nur noch die Blase mitspielen bei 2h45min ;D

yep da merkt man das forum wird bald historische ausmaße haben.

also film eher daheim dann...

WONDERMIKE

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Mit meiner Stahlblase war der 0,75l Becher zum Glück kein Problem :p OV ist sehr empfehlenswert und gut verständlich. Eine witzige Szene wartet nach den Credits auf uns :)

Der Film ist nicht vergleichbar mit bisherigen Tarantinofilmen. Ich glaube wer einen Django oder Basterds erwartet wird vor den Kopf gestoßen, aber wem ein Jackie Brown gefallen hat, der ist hier richtig. Ich bin leider zu jung und nicht stark genug verwoben mit der Epoche in der der Film spielt. Es ist eine Liebeserklärung an das Hollywood von damals und man befindet sich durchgehen 1:1 in dieser Zeit ohne irgendwann herausgerissen zu werden. Das Straßenbild, die Geschäfte, die Kleidung, die Sprache oder wie die Figuren dann auch einfach mal da sitzen und sich zu zweit etwas im damaligen Fernsehen ansehen saugen einen ein und versetzen den Zuschauer in der Zeit zurück.

Trotz des riesigen und schillernden Cast dreht sich in Wirklichkeit alles um Rick Dalton(DiCaprio) und Cliff Booth(Pitt), während jeder noch so große Name zum Beiwerk wird. Das ist nicht weiter schlimm, aber wer jetzt denkt, dass ein Pacino oder Perry dort eine Performance hinbrettern wie zB Walken in Pulp Fiction oder Hopper in True Romance, der wird enttäuscht. Trotzdem ist die Rolle von Pacino einen Schmunzler wert und eine Zoe Bell und ein Kurt Russel bleiben auch definitiv in Erinnerung. Dadurch wie(imo klug) Sharon Tate im Film eingebaut ist muss sich Robbie ebenfalls etwas beschränken.

Spoiler Alert:
Man zeigt uns Tate so, dass wir sie absolut liebenswert finden und uns immer wieder darüber Sorgen machen, wie sie gestorben ist oder im Film sterben wird. Besonders am Abend des Verbrechens passiert ein harter Cut, der durch die ständigen Zeiteinblendungen untermauert wird. Immer näher rückt das Unvermeidliche. Die schwangere und verletzliche Tate ohne ihrem Mann, der von Drogen eingeschränkte Cliff, der im Pool mit Kopfhörern treibende Rick,.. man denkt die Mörder erwischen unsere liebgewonnenen Freunde zum schlechtesten Zeitpunkt.

Aber alles halb so wild, denn die 2 Hauptfiguren sind ein absoluter Traum. Dalton als Schauspieler am absteigenden Ast, sein Alkoholismus, die Selbstzweifel und das Selbstmitleid werden herrlich von DiCaprio verkörpert. Vielleicht hat er auch die beste Szene seines Lebens, als er am Filmset einem Mädchen imponieren möchte und sich noch einmal zusammenreißt - Oscar anyone? Am Ende des Films muss ich aber trotzdem sagen, OMFG wie endlos geil hat der alte Pitt hier den lässigsten Typen der Welt gespielt. Man schaut ihm bei Hausarbeiten zu, wie er seinen Hund füttert oder wie er einfach durch Los Angeles fährt... und trotzdem weiß man hier hat man es mit der coolsten Socke überhaupt zu tun. Und zwar nicht prolomäßig cool(wie Aldo), sondern einfach nur erhaben, nur das Nötigste sagend. Bei Cliff reicht eigentlich der Blick alleine. Er bekommt auch heldenhafte Szenen und ein dunkles Kapitel seiner Vergangenheit wird in einer Rückblende innerhalb einer Rückblende gezeigt und bringt dabei den ganzen Saal zum Lachen, wobei man sich fürs Lachen auch ein bisschen schämt ;) Auch weil man diesem Cliff einfach alles verzeihen würde.

So wird der Film am Ende vermutlich trotzdem vielen nicht gefallen. Es ist sehr leicht sich auch nach 30-40 Minuten im Film noch immer etwas verloren zu fühlen. Es gibt keine klare Erzählstruktur oder die klassischen 3 Akte, es fehlt der klare Bösewicht, etc. also ist es sehr leicht möglich, dass der Zuschauer einfach aussteigt. Tarantino kümmert das scheinbar nicht. Er hat schon zu Zeiten von True Romance und Pulp Fiction Drehbücher geschrieben, die nur mit mehrstündigen Filmen umsetzbar gewesen wären und düfte sich mit Once upon a Time in Hollywood ziemlich an die Grenze des machbaren oder vom Publikum akzeptierbaren herangetastet haben. Er hat hier im Grunde 2 Figuren bis ins letzte Detail ausgearbeitet und versetzt sie in ein markantes Setting, wobei die Figuren immer das sind worum es geht. Nicht Manson, nicht Tate, sondern Rick und Cliff und vor allem ihre großartige Männerfreundschaft.

Ich würde mir den Film sehr gerne nochmal zu Hause auf der Couch ansehen und die Details von Los Angeles im Jahr 1969 nochmal mit der Pause/Rewind Taste einsaugen :p die Restaurants, die Mode und vor allem die vielen alten Autos :) freu mich schon auf den BR Release und werde am Wochenende mal wieder Jackie Brown aufdrehen.

quake

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Zitat aus einem Post von Bender
PS.: Leos Szene im Abspann setzt dann noch einen drauf :D
Na super und wir haben nicht gewartet.
Kann mir bitte wer beschreiben was im Abspann passiert ist?
Zum Film selbst, war leider nicht so meines, trotzdem ein sehr guter Film. Hab mir einfach etwas anderes erwartet.
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