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Nützliche Shell-Einzeiler

COLOSSUS 08.07.2010 - 19:11 9199 38 Thread rating
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IsSuE

release the Kraken
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Tatsache!
Code:
issue ~/flame/mozilla-profile/profile/9td2rfwf.default $ for i in {1..8};do yes > /dev/null &;done 
bash: syntax error near unexpected token `;'

Wusste ich nicht, thx!

Rektal

Here to stay
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Zitat von COLOSSUS
Statt des klassichen Pipe-Konstrukts
Code:
find ... | xargs <programm> <prog_args>
verwendet man besser
Code:
find ... -exec <programm> <prog_args> {} +

`find` ersetzt dabei die Zeichenfolge {} mit der Liste der gefundenen Pfadnamen, und zwar in einer Art und Weise, die auch bei exotischen Dateinamen (mit '\n' und dergleichen im Pfadnamen) nicht bricht. Auszerdem spart man sich einen zusaetzlichen Prozess ;)
Cool, das '+' bei find kannte ich nicht. Es gibt aber auch bei find/xargs combo eine Moeglichkeit die "filename safety" zu gewaehrend:
Code:
find ... -print0 | xargs -0 ...
Ich verwend aus anderen gruenden auch xargs: ich kann Programme parallel starten und bestimmen wie viele args jeweils uebergeben werden sollen.
Code:
find ... -print0 | xargs -0 -n 1 -P 4
-n 1 -> wie viele argumente uebergeben
-P 4 -> wie viele parallel

watchout

Legend
undead
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Code:
echo "alias crontab='crontab -i'" >> ~/.bashrc
Macht immer eine Abfrage bei crontab -r. Wer sich fragt wozu man sowas braucht möge bitte einen Blick auf seine Tastatur werfen, und schauen wo E und R dort sind :)

Benötigt
  • Bash oder andere Shell mit alias
  • Cron

.
Zitat von COLOSSUS
`find` ersetzt dabei die Zeichenfolge {} mit der Liste der gefundenen Pfadnamen, und zwar in einer Art und Weise, die auch bei exotischen Dateinamen (mit '\n' und dergleichen im Pfadnamen) nicht bricht. Auszerdem spart man sich einen zusaetzlichen Prozess ;)
Interessant. Ich geb zu, ich hab angenommen dass find solche Namen korrekt escaped. In einem Java Source-Tree wirst du sie aber jedenfalls nicht finden ;)

Rektal

Here to stay
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Zitat von watchout
Zitat von COLOSSUS
`find` ersetzt dabei die Zeichenfolge {} mit der Liste der gefundenen Pfadnamen, und zwar in einer Art und Weise, die auch bei exotischen Dateinamen (mit '\n' und dergleichen im Pfadnamen) nicht bricht. Auszerdem spart man sich einen zusaetzlichen Prozess ;)
Geil, hehe; ist mir zum Glueck noch nie passiert.

Ausser fuer wirklich user-spezifische Cronjob (i.e. persoenliche/private) hab ich aufgehoert das zu nutzen und lege sie nur mehr unter /etc/cron.d/ ab; dadurch sind sie bei mir auch automatisch durch etckeeper >versionisiert< .

Nico

former person of interest
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Code:
tr -dc _A-Za-z0-9\!\"\#\$\%\\&\'\(\\)\*\+\,\.\/\:\;\<\=\>\?\@\[\\\]\^\`\{\|\}\~\- < /dev/urandom | head -c 63

erzeugt ein sicheres passwort mit druckbaren ascii zeichen, die länge steht am ende der zeile - in diesem beispiel 63.
das gute an dieser methode ist vorallem die anpassbarkeit, falls eine service bestimmte zeichen nicht erlaubt, kann man hier genau wählen und verschiedene varianten zb in einem script unterbringen.
für eine wpa2 passwort ist dieser einzeiler genau richtig wie er ist - erlaubt sind 63 zeichen, wie ihr wisst :)
Bearbeitet von Nico am 09.04.2016, 23:30

downhillschrott

Here to stay
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Ich hab nix spektakuläres aber für mich gerade unheimlich wichtiges. Weil mir irgendwann das OS eines Debian Wheezy Server zerschossen wurde (durch update??) und das Ding beim letzten Stromausfall durch die USV runtergefahren wurde und sich jetzt beim Hochfahren aufhängt sind die für mich heute wertvollsten Einzeiler unter einem FreeBSD 10.3 Live System vom USB Stick:
Code:
# mount -u -a -o rw
Ändert mir das gerade laufende Live System von read only auf writeable damit ich die Mountpoints für folgendes erstellen lassen kann:
Code:
# zfs send productpool/dataset@today | zfs receive backup/dataset
:rolleyes: Dh. ich kopiere gerade die Daten eines ZFS Pools datasetweise auf externe Beckupplatten damit ich nicht auf mein richtiges Backup zurückgreifen muß wenn was schiefgeht, weil Murphy und so. :bash:

Zu dem Malheur hab ich eh Fragen, dafür mach ich aber eine eigenen Thread auf wenn ich soweit alles wieder habe.
:confused:
Bearbeitet von downhillschrott am 03.06.2016, 23:02

COLOSSUS

# pkill -9 .
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Ein read-only gemountetes Dateisystem (hier am Beispiel von "/"; also dem rootfs) kann man unter GNU/Linux generell via

Code:
mount -o remount,rw /

beschreibbar einhaengen. Manche Implementationen von `mount` (iirc war das bei busybox so) brauchen ein bisschen mehr Hilfe, und bestehen dabei auf die Angabe des Quellblockgeraets, z. B. so:

Code:
mount -o remount,ro /dev/sda1 /

Das kann auch dann noetig sein, wenn es keine (sinnvolle) /etc/mtab gibt. Veilleicht hilft's ja mal jemandem :)

COLOSSUS

# pkill -9 .
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Location: Wien || Stmk
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Im Monitor integrierte Lautsprecher muten (so als wuerde man das via OSD erledigen):
Code:
sudo ddcutil setvcp $(sudo ddcutil capabilities | awk '/Audio mute/{print "0x"$2}') 1

Unmuten:
Code:
sudo ddcutil setvcp $(sudo ddcutil capabilities | awk '/Audio mute/{print "0x"$2}') 0

Vorausseztungen: i2c_dev ist geladen und der Monitor unterstuetzt das Feature in der Firmware. Bei Notebooks ist das z. B. leider nicht der Fall; muss ein "Standalone"-Display sein.

Ueber DDC kann man einen Haufen schraeges Zeug machen - `sudo ddcutil detect` und `sudo ddcutil capabilities` geben einen guten Vorgeschmack.

that

Hoffnungsloser Optimist
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Code:
for i in *.zip ;do mkdir ${i%.*}; cd ${i%.*}; unzip ../$i; cd .. ; done

Entpackt alle ZIPs in einem Verzeichnis in je ein Unterverzeichnis.
In diesem Zusammenhang sei auch auf das Script "unp" verwiesen, das noch viel mehr kann -> https://packages.qa.debian.org/u/unp.html
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