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Bufferbloat - One smart Router to queue them all (Brume, QoS, cake, codel)

TOM 29.04.2021 - 20:10 1796 36 Thread rating
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Smut

takeover & ether
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Zitat aus einem Post von UnleashThebeast
Nein nein, die NATen wirklich IPv6 in ihrem Wahnsinn.
kann ich nicht bestätigen. fahre jetzt seit ca. 2 jahren im ipv6 mode. kein nat im spiel.


@thread/bufferbloat:
hab davon schon oft gelesen kanns aber nicht wirklich nachvollziehen. ich denke es liegt daran, dass QoS einfach netzwerk-überlast einen tick weniger schlecht macht. bei den heutigen leitungen mit 250mbit+ sollte man aktuell kein problem haben - außer lauter poweruser.
screen mit einem Open wrt (ohne qos) mit einem wrt1900ac (sollte einer der schnelleren router lt. openSSL benchmark für openwrt sein).

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XeroXs

doh
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Solange der Test die Leitung nicht ans Limit bringt wird man wohl immer recht gute Ergebnisse haben. Spannend ists wenn man am Leitungs(oder Router etc) Limit unterwegs ist, dann merkt man erst dass QoS fehlt. Gleich halt im Alltag, wenn man die Leitung eh nicht belegt hat man keinen Stress. Wenn man z.B. eine größere Linuxdistri via Torrent holt kann man schon mal das Internet blockieren ;)

BiG_WEaSeL

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Bei einer GBit Leitung wohl nicht lange ;)

davebastard

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jo na dass man bei einer gbit leitung kaum qos benötigt wundert nicht :p

TOM

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Zitat aus einem Post von Smut
hab davon schon oft gelesen kanns aber nicht wirklich nachvollziehen. ich denke es liegt daran, dass QoS einfach netzwerk-überlast einen tick weniger schlecht macht. bei den heutigen leitungen mit 250mbit+ sollte man aktuell kein problem haben - außer lauter poweruser.
screen mit einem Open wrt (ohne qos) mit einem wrt1900ac (sollte einer der schnelleren router lt. openSSL benchmark für openwrt sein).

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Du verwendest einen potenten/optimierten aftermarket Router und nicht das Gerät, welches dir der ISP mitgibt ;)

An meinen Screenshots erkennst du, dass ich im Besten Fall eine 'B' habe bzgl. Bufferbloat und sobald ich einen Download starte sackt es auf 'C' ab mir wirklich zachen Ping-Spikes - mit dem default Router.

Klar, man kann auch damit leben bzw. kennen es die Meisten nicht anders.

Ich sehe da allerdings einiges an Verbesserungspotenzial und es ist ein (für mich) interessanter Bastelbereich, in dem ich know-how aufbauen kann... sicher interessiert sich der eine oder andere hier auch dafür und kann Erfahrungen/best practices teilen. :ghug:
Bearbeitet von TOM am 05.05.2021, 11:39

Master99

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hier mal eine schlechte Leitung/Konstellation als real world mainstream beispiel:
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alter TP-Link-Router (1043v2) mit OpenWRT aber ohne aktiviertem QoS an dem ein Huawai USB-LTE Modem steckt und Yesss-Sim-Karte (Unlimited Tarif um 19 Euro). Das USB-LTE Ding läuft in diesem Standard RouterModus (somit double NAT) weil ich bisher zu faul war mich da einzulesen und Firmware umzuflashen (nicht ganz trivial/risikolos).

Aber als non online-gamer der mit dieser langsamen Leitung auskommt (2 Personenhaushalt wo maximal 2 Youtube-Videos parallel laufen oder 1 Download + Stream) ist das in der Praxis eigentlich trotz mieser Noten nicht wirklich merkbar/relevant.

Ein zusätzlicher AP (Unifiy AC Pro) und Wifi am Router deaktivieren war dagegen extrem spürbar in der Wifi/Internetqualität. Und die Wifi/Internet-Qualität & Stabilität ist Häuser besser als bei Bekannten mit Betreiber-All-In-One-Geräten.

Nur mal so als kleiner RealityCheck bzw. Prioritäten für Leute die nicht online zocken und jetzt vielleicht meinen 'OMG ich hab schlecht Noten und muss was ändern' -> es kommt also sehr auf die eigenen Bedürfnisse an.

/Edit/
Das Thema bzw. QoS find ich natürlich trotzdem ein spannendes, wichtiges Thema. Dessen Aktivierung am router hat damals schon bei Tomato (auf nem WRT54GL) sehr viel gebracht als ich als Teenager mit Bittorrennt oder eDonkey regelmäßig die Leitung verstopft hab :)
Imho -> Je mehr parallele Geräte/Menschen auf die selbe Leitung zugreifen, desto wichtiger wird es.
Bearbeitet von Master99 am 05.05.2021, 11:28

Smut

takeover & ether
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Zitat aus einem Post von TOM
Ich sehe da allerdings einiges an Verbesserungspotenzial und es ist ein (für mich) interessanter Bastelbereich, in dem ich know-how aufbauen kann... sicher interessiert sich der eine oder andere hier auch dafür und kann Erfahrungen/best practices teilen. :ghug:

war nicht so gemeint. bin mir nur über die relevanz von bufferbloat bei openWRT. hab damit auch schon einiges an zeit verbracht und als nicht relevant abgetan. generell ist aber QoS bei häufiger netzwerküberlast absolut wichtig/notwendig.
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