davebastard
Vinyl-Sammler
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ziemlich unerwartet hab ich dieses WE erfahren das bald in meinem Haus Glasfaser verfügbar ist, jetzt muss ich mein gut funktionierendes GL.Inet "Brume" ersetzen, bei mind. 500/500mbit + wireguard geht dem wohl die Puste aus.
Was wäre denn aktuell zu empfehlen mit den folgenden Eigenschaften
-passiv gekühlt bzw. falls "Mobo-only" einfach selber passiv zu kühlen -stromsparend -mind. 3x 1Gbit ethernet bzw. kompakte 4fach NIC verbaubar (besser wsl 2,5GBit) -entweder Komplettsystem (gibts ja aus china recht viel) oder Mobo und ich bastel mir was oder stell mir selber was zam... -wireguard
Leistungshungrige Services fällt mir nicht wirklich was ein aktuell, ein bisserl Reserven ist aber sicher ned schlecht. In erster linie gehts um den Throughput. klassische Serverdienste wie webserver und co rennen am Homeserver.
ich tendiere zu opnsense weil ich das noch nicht ausprobiert habe, bin aber auch für Openwrt offen, war eigentlich recht zurfrieden damit. Theoretisch bin ich sogar für einen Consumer Router mit OpenWrt offen wenns da was brauchbares gibt.
edit: "Barebone" ist wohl die richtige Bezeichnung für die China Teile
Bearbeitet von davebastard am 01.12.2025, 20:29
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erlgrey
formerly known as der~erl
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virtualisiers einfach
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Viper780
ElderEr ist tot, Jim!
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Zum virtualisieren braucht man aber auch eine Hardware und um das geht's hier
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erlgrey
formerly known as der~erl
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er hat ja geschrieben, dass er einen homeserver hat.
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schizo
Produkt der Gesellschaft
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Vorweg: Ich hab selbst einen opnsense Router am laufen, gerade in Bezug auf wireguard ist opnsense allerdings leider nicht optimal. Dafür ist die Firewallkonfiguration von opn/pfsense jener von openwrt deutlich überlegen. Es wird zwar AES-NI unterstützt, aber wenn du brauchbares Crypto Offloading für QAT (welches für Wireguard herangezogen werden kann) suchst bist du bei pfsense oder openwrt besser aufgehoben. Hier findest du diverse Wireguard openwrt Benchmarks. Im Grunde reicht ein solches Sys für deine Zwecke. edit: Von einem virtualisiertem Router würde ich abraten (hatte ich selbst auch eine Zeit lang im Einsatz). Wenns läuft, dann läufts. Aber wenn du z.B. Serverprobleme hast magst du nicht zuerst das Netzwerk umkonfigurieren, um den Server zu troubleshooten.
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ZARO
Here to stay
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schizo
Produkt der Gesellschaft
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Was spricht gegen Mikrotik Firewall? Imo die fehlende Wireguard Performance. Ich würde hier keine Bandbreiten signifikant über 500MBit/s erwarten.
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davebastard
Vinyl-Sammler
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edit: Von einem virtualisiertem Router würde ich abraten (hatte ich selbst auch eine Zeit lang im Einsatz). Wenns läuft, dann läufts. Aber wenn du z.B. Serverprobleme hast magst du nicht zuerst das Netzwerk umkonfigurieren, um den Server zu troubleshooten. this... virtualisieren ist für mich überhaupt kein Thema. Beim Router möchte ich dedizierte Hardware die nur Routing und Firewallgeschichten da ist. Das halte ich schon immer so und bin gut damit gefahren. Möchte den Router komplett unabhängig vom Server. Glaub ich lass sogar den reverse proxy am Homeserver (afair könnte das opnsense ja).... der Homeserver ist übrigens ned ganz frisch, ein HP Microserver von 2018 deswegen auch kein Proxmox drauf sondern plain debian und die Services mit docker. ich hatte mal einen beelink mini pc den ich mit proxmox laufen hatte, da gabs einen thread... da dort aber nix wirklich drauf lief dass die Leistung erfordert hat hab ich eine Desktop Distri drauf aufgesetzt und verwend den jetzt im Bastelzimmer. edit: mikrotik ist mir zwar als Firma aus dem anderen Thread sympathisch, ich bin aber trotzdem auf open source Lösungen eingeschossen danke an alle für die rege Beteiligung! @Schizo: ich tu mir schwer die ganzen CPUs zu überblicken die in Frage kommen... was sollts für die Bandbreite unbedingt sein? wsl sollt ichs sogar für 1gpbs up/down auslegen da der Tarif auch ned wesentlicht teurer ist  .....was ist die Untergrenze, ein n100? welche cpus sind zu alt? was braucht zu viel Strom für passiv?.... z.B: auf ali seh ich da N100, n150,n305, n355 diverse mit Jxxxx, pentium Gold, Atom? gibts wo einen gscheiten Vergleich für den Usecase Firewall ? edit2: pfsense kommt eh auch in Frage, das kann ich mir dann ja anschaun was besser funzt edit3: der hier hätt z.B gleich sfp+ oder kupfer 10G ports https://de.aliexpress.com/item/1005010292303786.html
Bearbeitet von davebastard am 01.12.2025, 22:16
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schizo
Produkt der Gesellschaft
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Wenn das Ziel ist die Internetleitung auszunutzen würde ich als Untergrenze einen n100/n150 sehen. Mit einem Lüfter bestückt sollten damit über 2GBit möglich sein. Ohne kanns dir schon passierern, dass er bei Hitze einbricht. Bei einem n305 wirst du allerdings auch im Passivbetrieb unter hoher Netzwerklast Probleme bekommen. Wenn du dein Netzwerk segmentieren möchtest und auch Verbindungen im LAN über die Firewall gehen sollen macht es imo aber schon Sinn hier eher Richtung 10GBit zu gehen und zu einem n305 zu greifen. Ein Pentium Gold 8505 hätte den Vorteil, das QAT unterstützt wird und damit auch bei Wireguard über 2,5GBit möglich sein sollten. Aber dazu brauchst du erstmal eine entsprechende Internetanbindung.
Die 3-4 NICs magst du, damit du keinen Switch benötigst? Sonst würde selbst eine NIC durchaus ausreichen, von welcher du tagged in den Switch fährst und dort die Ports aufdröstelst. Hier ist allerdings das von dir gepostete Sys nicht geeignet, die 1*10G Variante greift auf einen Marvel Controller zurück, für welchen du bei freeBSD (und damit *sense) keinen Treibersupport hast. Die 2 Portigen wären aber OK.
Allerdings heizt der Intel X550-T2 auch ordentlich. Passivbetrieb wird damit sicher auch schwerer werden als mit SFP+ in Kombination mit Glas zum Switch. Wenns unbedingt passiv sein sollte wär das von mir gepostete Sys vermutlich etwas überlegen, da die i226 bei 2,5GBit ca 1,4W/Port verbrauchen, die 82599ES pro Port ca 3W im Idle und 4W unter load.
Eine gute Auflistung der Netzwerkperformances diverser SoCs habe ich leider auch nicht gefunden.
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davebastard
Vinyl-Sammler
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mehrere Ports eben weil ich noch keinen managed switch hab (nur 2 unmanaged) und damit die DMZ mit dem homeserver physisch machen könnt. Einfach direkt dran. Und an einen anderen Port den WLAN AP dran und an einen anderen den unmanaged switch. z.B. da bin ich mir noch ned sicher, das ist nur mal eine idee. Mit VLANs mag ich mich daheim ehrlich gesagt ned rumschlagen, ich hab auch keinen Platz für einen größeren Switch, einen oder mehrere kleine kA vielleicht irgendwann mal... hab ich grad keine Lust drauf ehrlich gesagt  geht mir eher darum dass ich keine Bandbreite der Leitung wegen einem langsamen router verschenke  Du warst ja eh schonmal bei mir was abholen, ist eine Single-Wohnung in einem 70er Jahre Wohnhaus d.h. überhaupt wo netzwerkkabel hinzulegen war schon pita. Von sternförmig träum ich  d.h. wenn ich einen zentralen switch haben wollen würde müsste ich zerst die Verkabelung noch verbessern... und dazu müsst ich wsl stemmen  edit: der Pentium Gold Barebone von deinem Amazon Link würd eh schon gut passen, wenn der eh stromsparender auch ist, kein Lüfter ist mir schon irgendwie wichtig. der liegt wsl dann unterm Fernsehkastl  also lüfter ist ein nogo. auch danke wegen den anderen infos... welcher chipsatz mit bsd artigen OSes geht hatte ich nicht auf dem Radar... und ja die N305er will ich dann auch eher nicht wenn das Aktivkühlung bedeutet. edit2: werd mich noch weiter einlesen, dauert eh sicher noch eine Weile bis ich die Leitung dann bekomm, jetzt war grad mal die Anmeldung bei der Genossenschaft...
Bearbeitet von davebastard am 02.12.2025, 08:32
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Master99
verträumter realist
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ist hochperformantes wireguard überhaupt ein praxisrelevantes ding für dich?
für den typischen privaten usecase ‘ich log mich von unterwegs ein’ hat man ja seltenst bandbreiten am client die über 150mbit schaffen.
anders siehts natürlich aus wenn man konstante brücken hat oder mehrere leute gleichzeitig drauf zugreifen.
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schizo
Produkt der Gesellschaft
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Mir war nicht bekannt, wo die Internetleitung terminiert bzw. der Server steht. Wie sieht denn die aktuelle Infrastruktur aus, wo steht der Server und was hängt alles am Switch? VLANs würde ich zumindest zwischen AP und Router aufspannen, damit du zB ein Gäste- und ein IoT LAN am AP bereitstellen kannst, welches du logisch von deinem restlichen Netzwerk trennst. Hier ist übrigens noch ein Ali Link für das 8505er System.
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davebastard
Vinyl-Sammler
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VLANs würde ich zumindest zwischen AP und Router aufspannen, damit du zB ein Gäste- und ein IoT LAN am AP bereitstellen kannst, welches du logisch von deinem restlichen Netzwerk trennst. das würde schon gehen, dafür brauch ich keine zusätzliche Hardware. Aber aktuell auch kein Bedarf... hab nur wenige WLAN IOT Geräte und das sind Tasmota Steckdosen, d.h. die werden nicht nach hause telefonieren oder ähnliches. Gäste WLAN hätt ich jetzt auch noch nie gebraucht tbh...aber ja wäre eine Möglichkeit für die Zukunft. Der ubiquity AP mit OpenWrt kanns ziemlich sicher. ist hochperformantes wireguard überhaupt ein praxisrelevantes ding für dich? nope wollt ich eh auch schon schreiben, aber ändert dieses detail viel? ich glaub man braucht mit 1Gbps up/down schon ein bisserl CPU... und die CPU sollt halt auch relativ modern sein wegen Stromverbrauch.
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nexus_VI
Overnumerousness!
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GL.Inet wirbt beim Flint 2 mit 900MBit Wireguard Durchsatz. Ich würde mir für daheim nichts größeres hinstellen.
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COLOSSUS
AdministratorGNUltra
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