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Acer Predator Triton 900: 17"-Convertible Gaming-Notebook mit RTX

mat 04.03.2019 3217 1
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Das Triton 900 ist ein Vorzeigemodell, die Speerspitze von Acers Gaming-Notebooks und eine Machbarkeitsstudie, wenn man so will. Es vereint potente Gaming-Hardware mit einem 17,3"-UHD-Touchscreen, der per Drehgelenk beliebig positioniert werden kann. Während sich ein klassisches Convertible-Notebook im Prinzip nur rückseitig zusammenklappen lässt, kann das Display des Triton 900 über eine weitere Achse frei gedreht werden. Dadurch verhält sich das Notebook bei Bedarf wie ein All-In-One-PC mit flexiblem Standfuß und sehr guten Gaming-/Multimedia-Eigenschaften. Ein Tablet wird es aufgrund der Größe und des Gewichts aber nie sein.

Das Convertible-Design deckt dennoch mehrere Anwendungsszenarien ab. Neben dem herkömmlichen Einsatz als Notebook mit viel Freiheit zur Bildschirmausrichtung, bietet sich bei umgedrehtem Display das Gamen per Controller an. Ein Xbox Wireless Receiver ist ebenfalls standardmäßig integriert. In derselben Position eignet sich der Touchscreen für kurzweiliges Surfen oder Filmschauen. Zusammengeklappt als Tablet auf einem Tisch liegend könnten Touch-fähige Casual Games Freude bereiten, auch wenn sich das teure Innenleben dabei fadisieren wird. Wer sich allerdings kreativ per aktivem Stylus austoben möchte, wird hier nicht fündig. Während speziell teurere Convertibles drucksensitive Eingabestifte unterstützen, hat Acer in diesem Bereich gespart. Das Triton 900 ist trotz Touchscreen primär als mobiler Gaming-PC zu verstehen.


Ob dieses Konzept sinnvoll oder sinnlos ist, bleibt wohl dem Käufer überlassen. Weniger Zweifel lassen die Hardware-Spezifikationen offen. Acer spendiert dem Triton 900 eine mobile RTX 2080, die sich in der Desktop-Variante nur anhand leicht geringerer GPU-Taktraten unterscheidet (-7% Boost, -9% Base). Dazu gesellt sich eine Intel-CPU der achten Generation (Coffee Lake) mit sechs Kernen und einem Turbo-Takt von bis zu 4,1 GHz. In der maximalen Ausbaustufe dürfen bis zu 32 GB an Arbeitsspeicher und ein RAID 0 mit zwei NVMe-PCIe-SSDs Platz nehmen. All das steckt in einem sehr wertigen Gehäuse mit zahlreichen bunten Lichtern (abschaltbar) und auf den ersten Blick gut dimensionierter Kühlung.


Der 17,3"-Bildschirm hat ein farbenfrohes IPS-Panel mit 60 Hz verbaut und stellt Auflösungen von bis zu 4K dar. Durch die notwendige Glasschicht für die Touch-Funktion ist es glänzend, daher ist bei der Nutzung unter blauem Himmel mit störenden Reflektionen zu rechnen. Weiters wird NVIDIAs G-SYNC unterstützt, um die Wiederholungsrate auf die tatsächlich ausgegebene Framerate der Grafikkarte variabel anzupassen. Das ermöglicht eine geschmeidigere Bildausgabe, da abhängig von der eingestellten vertikalen Synchronisation entweder Tearing (Vsync off) oder Input Lags (Vsync on) vermieden werden können. In jedem Fall eine sinnhafte Ergänzung für ein High-End-Gerät mit 60 Hz.

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Das Acer Predator Triton 900 kommt im April in unterschiedlichen, hochklassigen Konfigurationen in den österreichischen Handel. Der empfohlene Verkaufspreis des Topmodells wurde offiziell noch nicht genannt, dürfte aber um die 4000 Euro liegen. Wie eingangs erwähnt, eine Machbarkeitsstudie, wenn man so will. Wer im Convertible-Design keinen Sinn sieht, der sollte sich das schlanke Triton 500 mit RTX 2080 Max-Q genauer ansehen (im Test auf notebookcheck.com).
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