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Der Kaffeemaschinen Thread

noir 11.12.2013 - 22:39 240184 2145 Thread rating
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normahl

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Es gibt einen Kaffeefettlöser, damit auch unbedingt mal die Maschine reinigen. (Das Sieb in der Brühgruppe ist sonst gern irgendwann mal zu)
Zusätzlich ganz wichtig die Dichtungen um die Brühgruppe.

Dann kann auch wieder Druck in System aufgebaut werden und das Wasser rinnt nicht irgendwo seitlich am Kaffeepulver vorbei :)

BlueAngel

Silencer
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hachigatsu

king of the bongo
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Zitat aus einem Post von BlueAngel
okay.
Habts ja eh recht, war ich wahrscheinlich zu technikgeil auf die Siebträgermaschinen. :D

Sie haben das Mahlwerk jetzt mal gründlich gereinigt und jetzt schmeckt der Kaffee anscheinend wieder wesentlich besser. Der Puck zerfällt jetzt auch nicht mehr und der Kaffee wird wieder feiner gemahlen.

Somit bleibens derzeit mal bei ihrer Maschine, werden aber trotzdem bei der nächsten Maschine beim Vollautomaten bleiben. ;)

Doch zu viel Action für sie. hehe

Also meine bessere Hälfte hat sich schnell an den Siegträger gewöhnt, und sie liebt das Ding :-). Wurde jetzt direkt zum Feinspitz, probiert herum und so... Nachteil, sie kritisiert bei den meisten Einladungen den Kaffee, wenn er lieblos gemacht wurde oder wirklich einfach nur braunes Wasser darstellt. :-D

master_burn

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So jetzt kommt noch mein Senf - bei 15 Jahren Vollautomat würd ich wirklich vorsichtig sein mit dem Umstieg auf ST. Ist die Frage ob das angenommen wird .. da würd ich mal eine ganz billige ST kaufen/ausleihen/gebraucht und vorgemahlenen Kaffee um zu sehen ob man mit dieser manuellen Metode glücklich werden kann. Sonst eher ein Vollautomat.

@ Maschine überholen:
Alle Dichtungen tauschen!, alle Silikonschläuche tauschen oder ausbauen und mit Pfeifenreinigern gründlich schrubben - da bilden sich Biofilme die gehen anders nicht weg
Das wichtigste:
Mahlwerk tauschen! oder zumindestens die Mahlkegel .. die sind nach 15J garantiert durch und das ist das Hauptproblem für schlechten Kaffee.

Hab die Maschine meiner Eltern so noch 2 Jahre drüber gerettet - jetzt haben sie eine neue weil dann was aufgegeben hat wo sich der Ersatzteil einfach preislich nicht rentiert hat - vor allem vor dem Hintergrund dass ich nicht sicher sagen konnte obs nur das war ..

Ist es den Aufwand wert? Nur wenn du sowieso gerne bastelst und man an der alten Maschine hängt. Wenn ich die Stunden und die Teile rechne hätten wir auch schon fast die neue kaufen können.

@Kaffeefettlöser: Ich würde von den Tabs abraten und eher flüssigen nehmen - Tarco Coffee Clean zb

rad1oactive

knows about the birb
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15 jahre ist eh eine top zeit imho für einen vollautomaten.
mein letzter hat 8 jahre gehalten.

normahl

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Also ich kann nur von den Delonghi sprechen und da wird eher mal der Thermoblock hin.
Das ist auch nach der Platine das teuerste dran mit ca 80euro.
Die Brühgruppe kostet ca 35 euro die muss man aber eigentlich nie wirklich tauschen, da reichts regelmäßig das silikonfett zu erneuern und hin und wieder die dichtungen.

Da so ein VA aber 300 aufwärts kostet rentiert sich das trotzdem wie ich finde.
Das Mahlwerk ist mit 70 euro auch Leistbar.
Handwerkliches geschick und Spaß am basteln vorausgesetzt.
Aber sogar wenn du das alles tauscht (dann ist aber die Maschine eh wieder neuwertig) rentiert sichs :)

master_burn

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Bei der Maschine meiner Eltern wars halt nach Mahlwerk(70€), Platine(50€) (wegen defekter Druckknöpfe) und Heizelement(80€) dann auch noch der Dampferzeuger (100€) - wie gesagt ohne Garantie, dass das dann funktioniert .. nach etwa 20 000 Bezügen darf dann schon mal eine neue her (das fällt ja wirklich nicht mehr unter Wegwerf Mentalität)

Die Teile sinds btw nicht, es ist der Zeitaufwand - wenn einem das egal ist und es ist zb nur das Mahlwerk und 2-3 Dichtungen, dann passt das schon .. aber imho nimmer bei einer 15J alten Maschine ..

BlueAngel

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Okay. Heute hat die Maschine anscheinend schon wieder gesponnen. (ned wirklich Kaffee mehr rauslassen)
Egal, ich bastl an der Maschine sowieso nicht rum und meine Eltern wollen glaub ich auch nicht wirklich mehr was in das Teil investieren. Nach über 15J ists glaub ich auch okay.

Sie werden sich also doch schon gleich einen Vollautomaten kaufen.
Die Delonghi hat einen Aluthermoblock, wie anscheinend viele, was ja auch wieder nicht so der Hit ist.
Eine Saeco gibts anscheinend mit Edelstahl/Alu Kessel. Wobei man da die Frage ist, wo Edelstahlt und wo Alu verbaut ist.
Nachdem ich nicht schon wieder das ganze Internet nach Vollautomaten absuchen will, vielleicht könnt ihr ja einen empfehlen.
Falls es überhaupt noch eine Maschine ohne Alu gibt.


Das mit der Siebträgermaschine werde ich dann irgendwann mal angehen. Ist ja ein tolles Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk. :D

normahl

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Das Rohr im delonghi thermoblock ist aber kein alu :)

Edit: genauer gesagt, der Block besteht aus Alu, in dem sind 2 Heizpatronen eingepresst UND ein Edelstahlrohr und nur dieses hat Kontakt mit dem Wasser. Afaik verbaut kein Hersteller mehr Maschinen mit kontakt zu Alu.
Bearbeitet von normahl am 17.01.2018, 18:05

BlueAngel

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Ah, okay. Danke
Habs hier jetzt auch gerade gelesen:
https://www.kaffee-netz.de/threads/...uminium.101865/
Zitat
Auch Delonghi hat auf meine E-Mail sofort reagiert:
Die Wasserführungen in der Hauptheizung sind aus Edelstahl, die Leitungen aus Teflon. Kontakt von Wasser und Aluminium im Inneren des Gerätes findet nicht stat. Mit freundlichen Grüßen, Ihr De´Longhi Team

Komisch, hatte an mehreren anderen Stellen vom bösen Aluthermoblock gelesen, nicht, dass aber ein Edelstahlrohr darin ist.
Das entschärft das Thema dann aber um einiges.
Auch zwecks der Siebträgermaschine. Weil dann würde die günstige DeLonghi EC 685.M für mich zum einfachen testen auch mal in Frage kommen. Ohne gleich 400€ oder mehr zu investieren. :D

Hokum

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Habe gerade die zweite Quickmill 5000 (Vollautomat) repariert, wird ein Geschenk. Das sind absolut geniale Teile, Brühgruppe aus Metall, Durchlauferhitzer, das Ding ist in null-komma-nix warm und macht dann einen echten Espresso (30ml in 30 Sek, tadellose Crema). Hut Ab.

Gebraucht zT unter 200 Euro zu bekommen. Oder eine generalüberholte um 360 Euro bei quickmill.at. Würde mich mit keinem anderen Automaten mehr abgeben.

https://www.shpock.com/i/Wf9mJvqo5CS-XjRo/
https://www.quickmill.at/shop/quick...omat-gebraucht/
Bearbeitet von Hokum am 29.03.2018, 23:06

noir

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Wie ist das Mahlwerk?
Berichte bitte mal wenn du mal einige Kaffees durch hast

Hokum

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stufenlos verstellbar, lässt sich noch deutlich feiner einstellen als für die 30ml/30sek nötig. hab aber nur eine gaggia mdf zum vergleich, mir scheint da wenig unterschied im ergebnis zu sein.
Bearbeitet von Hokum am 30.03.2018, 19:27

mr.nice.

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Wie sind denn die Abmessungen der Quickmill 5000? Das scheint mir wirklich ein gutes Gerät zu sein, bin aber skeptisch ob genug Platz bei mir in der Küche ist.

Hokum

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(BxHxT) [mm]: 330 x 440 x 350

bin weiterhin zufrieden, hab jetzt noch wie bei meiner gaggia einen 5$ thermometer mit k-type sonde am thermoblock installiert dass man halbwegs fix die temperatur beim schießen ansteuern kann.

Beim Gebrauchtkauf: die maschinen mit manometer vorne sind offensichtlich die neueren (ab ca 2003), die pumpe muss nach längerem stehen entlüftet werden (mit der spritze ca 50ml wasser in den ansauglauf reinspritzen bis es am überlauf wieder rausgeht), der bezugzähler bedeutet garnix. nach kauf muss amal die begrenzungsschraube an der mühle versetzt werden damit sie fein genug einstellbar wird (einfach kaffeenbehälter abnehmen, aufschrauben und dann sieht mans eh schon) und man eben den gscheiten espresso hinbekommt.

wer spaß am basteln hat, hab eine 5000 in edelstahl um 60 euro bekommen die nur entlüftet werden musste und daher als defekt angeboten wurde (naja neue mahlscheiben um 36€ gabs auch). reparatur-tipps gibts telefonisch beim hr. dreier von quickmill.at und im kaffee-netz.



einziger nachteil an der maschine: spülung muss manuell gestartet werden und sollte häufig gemacht werden, und man sollte doch öfter mal kaffeereste reinigen, das ist nicht sehr dicht designt. dafür kommst überall gut hin ohne zu schrauben.
Bearbeitet von Hokum am 10.04.2018, 10:33
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