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Hausbau - Photovoltaik

hachigatsu 25.08.2017 - 10:22 131014 1029
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pirate man

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Leider ist kein Platz im vorhandenen Schlauch.

Einzige Lösung wäre wohl mit einem zweiten Wechselrichter?
Aber ob sich die Mehrinvestition für die 4 kWp mehr auszahlt?

Bräuchte ich da einen zweiten Zählpunkt der EVN? Sind dann ja quasi zwei PV-Anlagen.
Bearbeitet von pirate man am 11.09.2022, 20:45

Balu

BBQ
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Nö, du bist EIN Haus, und lieferst/beziehst Strom von denen, da ist egal wieviele WR.
Beim Einreichen und Förderung beantragen wirds halt mehr Aufwand, aber alles machbar, bist nicht der erste mit mehreren WR.

pirate man

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Dann muss zumindest der vor kurzem beantragte Zählpunkt geändert werden? Weil ich hab nur 8 kWp angegeben.

Inwiefern ist's bzgl. Förderung mehr Aufwand?

Muss zuerst eh noch abklären, ob das bei unseren alten Eternit Platten überhaupt zu montieren geht.

Michi

¯\_(ツ)_/¯
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Zitat aus einem Post von pirate man
Dann muss zumindest der vor kurzem beantragte Zählpunkt geändert werden? Weil ich hab nur 8 kWp angegeben.

Inwiefern ist's bzgl. Förderung mehr Aufwand?

Muss zuerst eh noch abklären, ob das bei unseren alten Eternit Platten überhaupt zu montieren geht.

Dann musst du beim Netzbetreiber neu ansuchen.

Förderung musst du auch neu machen, wenn du jetzt nur zB. 6kWp angegeben hast, dann kannst auch nur die 6kWp fördern lassen und nicht 10kWp.

pirate man

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Jop, Förderung ist klar. Das ist eh erst mit 18.10. relevant, also egal für die eventuelle Änderung.

Einen Zählpunkt hab ich schon bekommen. Jetzt werde ich wahrscheinlich keine neuen anfordern, sondern eine Änderung bekanntgeben müssen?
Wobei beim Punkt Änderung im EVN Webinterface scheinbar nicht für PV-Anlagen gedacht ist, das betrifft eher eine höhere Netzleistung.

click to enlarge

Anrufen bei der EVN kann man ja aktuell sowas von vergessen.

Jedimaster

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Bin jetzt nicht sicher ob das hier reinpasst aber ich versuch's halt mal :)

Am Sonntag bei der Sendung 'IM ZENTRUM' gab es eine Diskussion der 6 Präsidentenkandidaten - und im Zuge der Diskussion hat der blaue Kandidat behauptet, wenn Österreich vollständig auf ereuerbare Energie umsteigen würde, würden wir gut ein drittel sämtlicher verfügbarer seltener Erden der gesamten Welt dafür benötigen. (..deshalb ist die Gewessler eine grüne Träumerin, Regierung entlassen blah fasel...)

Ist an dem irgendetwas dran oder sind das (bestenfalls) veraltete Zahlen oder irreführend gerechnet - oder wird für die Photovoltaik-Anlagen wirklich soviel rares (Kinderhände schürfendes) Zeug verbraucht wie behauptet wurde ?

Viper780

Er ist tot, Jim!
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In Solarpanelen ist keine seltene Erde.
In Wasserkraft und Windenergie meines Wissens auch nicht.

Betrifft also nur manche Akkus

Jedimaster

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Google sagt dasselbe zu Solarpanelen, bei Windenergie war offenbar eine Zeitlang Neodynium notwendig aber auch dafür gibts jetzt alternativen.

Entweder sind wirklich die Akkus damit gemeint oder es werden veraltete oder Horrormeldungs-Zahlen hergenommen um ja wieder 'back to russian gas' als Message zu propagieren. Wär halt interessant was wirklich Sache ist, speziell wenn ich mein Balkonkraftwerk später mal mit nem Akku erweitern möchte.

pirate man

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Sodale, eventuell gibt's bei uns doch eine Möglichkeit, weitere Leitungen zwischen Haus und Garage zu verlegen.
Somit könnte ich beides mit einem Wechselrichter betreiben, was dann finanziell schon interessanter ist als mit zwei Teilen.

Vom Platz her Krieg ich insgesamt 25, vielleicht sogar 26 Module rauf. Hinsichtlich der Förderung wären wohl 25x 400 W sinnvoller, da ich hier genau auf 10 kWp komme und somit in der Kategorie A bin? Mit gleicher Anzahl an 410 W Modulen bin ich schon knapp drüber und in Kategorie B.
Richtig oder falsche Denkweise?

DKCH

...
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du musst nicht die ganze leistung beantragen, du kannst auch mit 12kw installierter leistung nur förderung für 10 holen...

h4de5

-
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bei der suche nach ÖMAG im forum wird man zwar sehr fündig - aber in den meisten fällen gehts um die investionsförderung. Wurde auch schon jemanden die Einspeisung erfolgreich vergütet?

Meine PV Anlage ist seit März in Betrieb, hab mich Ende April dann bei der ÖMAG wegen Marktpreis-Einspeisung gemeldet, dort Ende Juni die Zusage erhalten und warte seither auf die erste Zahlung. Laut FAQ hätte ich das mit Ende August erwartet:

https://www.oem-ag.at/de/oemag/service/faqs/

Zitat
Wie erfolgt die Auszahlung für Anlagenbetreiber der OeMAG?
Die Auszahlung erfolgt immer am letzten Werktag des nächstfolgenden Monats.
Bei lastprofilgemessenen Anlagen bekommen wir monatlich die Daten vom Netzbetreiber und rechnen diese an Sie ab.
Bei Anlagen mit synthetischem Lastprofil werden ab der Inbetriebnahme Teilzahlungsgutschriften (das sogenannte Akonto) erstellt. Einmal jährlich wird dann die Jahresabrechnung erstellt, bei der die tatsächliche Einspeisevergütung mit den Teilzahlungen gegengerechnet wird.

Weiß jemand ob das immer so lange dauert? oder kann mir jemand erklären was Lastprofil bedeutet?

pirate man

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Zitat aus einem Post von DKCH
du musst nicht die ganze leistung beantragen, du kannst auch mit 12kw installierter leistung nur förderung für 10 holen...
Na da ist super :D

Nehme an, die Rechnung muss dann nicht irgendwie angepasst werden? Die sehen dann halt nur, dass ich 12 kW in Betrieb habe, aber nur für 10 kW die Förderung will.
Könnten dann ja sagen, dass ich damit automatisch in Kategorie B Falle bzw. dann eben keine Förderung bekomm weil falsche Kategorie ausgewählt?

Wird aber wohl nicht der Fall sein? :D

Weinzo

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Die Auszahlung des Marktpreises durch die Ömag erfolgt jählich. Die Auszahlung des (alten) Fordertarifs erfolgte monatlich.

ferdl_8086

Addicted
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Zitat aus einem Post von Viper780
In Solarpanelen ist keine seltene Erde.
In Wasserkraft und Windenergie meines Wissens auch nicht.

Betrifft also nur manche Akkus

Praktisch keine Akkus haben seltene Erden.

Neodym wird auch aktuell noch sowohl in Elektromotoren als auch in den Generatoren der Windräder verwendet.

Es gibt immer wieder Solarzellentypen mit Seltenen Erden (z.b. Indium), die große Masse die bei uns verbaut wird, hat keine.

Die Aussage in der Sendung war natürlich Unsinn.

pirate man

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Zitat aus einem Post von pirate man
Na da ist super :D

Nehme an, die Rechnung muss dann nicht irgendwie angepasst werden? Die sehen dann halt nur, dass ich 12 kW in Betrieb habe, aber nur für 10 kW die Förderung will.
Könnten dann ja sagen, dass ich damit automatisch in Kategorie B Falle bzw. dann eben keine Förderung bekomm weil falsche Kategorie ausgewählt?

Wird aber wohl nicht der Fall sein? :D
Noch was eingefallen dazu ...

Der Betrag auf der Rechnung ist dann ja für die 12 kW, welchen Gesamtbetrag trage ich beim Einreichen der Förderung ein? Ich kann ja nicht einfach sagen, die 12 kW Anlage hat mich Hausnummer 12.000 € gekostet, somit trag ich 10.000 € für 10 kW ein!?


Und weitere Unklarheiten zum Thema PV:

Bin jetzt ehrlich gesagt auch grad am Überlegen, ob man eine PV-Anlage für seine Zwecke auch überdimensionieren kann?
Ich muss mir noch ausrechnen, wieviele Module ich aufs Hausdach bringe. Schätze aber mal, dass Garage und Hausdach 26 Elemente werden, wenn geschickt angeordnet - also mal stehend, mal liegend - könnten sich sogar 28 ausgehen. Wären 11,5 kWp insgesamt, was ja schon ganz ordentlich ist.

Ich kann auch absolut nicht einschätzen, wieviel kWp ich selbst nutzen kann und wieviel ich einspeisen werde. Verschenken will ich den Überschuss nicht, da installiere ich lieber weniger Module.
Kann nur von einem Jahresverbrauch von etwa 4.000 kWh ausgehen. Wird aber in Zukunft sicher mehr werden, weil eine Wärmepumpe überlegt wird und in den nächsten Jahren ein E-Auto sicherlich auch Thema werden wird.

Hab mir auch mal den Sonnenstrom Tarif von der EVN angeschaut bzgl. der Vergütung des eingespeisten Stromes. Folgendes steht hierbei:

Zitat
Wir vergüten Ihnen Ihren Energieverbrauchspreis (exkl. USt.), den Sie für Ihren Stromverbrauch bei uns zahlen. Dies gilt bis zur Höhe Ihrer jeweiligen monatlichen Verbrauchsmenge bei EVN am gleichen Zähler. Für die übersteigende Menge vergüten wir den von der E-Control Austria veröffentlichten und gesetzlich festgelegten Marktpreis. Dieser ist in seiner Höhe durch Ihren Verbrauchspreis begrenzt.

Vergütung ist gleich hoch wie Bezug bei der gleichen Menge, soweit ist das klar. Der Marktpreis kann vermultich höher als auch niedriger sein, als der Preis, den ich bei Bezug zahle? Ist er niedriger, habe ich Pech und bekomme weniger als ich zahle, ist er höher, ist's auch Pech und ich bekomme nur 1:1 den Bezugspreis, laut letztem Satz? -> Dieser ist in seiner Höhe durch Ihren Verbrauchspreis begrenzt.

Man bekommt also nie mehr als den Bezugspreis, im schlechtesten Fall sogar deutlich weniger?

Es gibt ja auch die Möglichkeit über die OEMAG einzuspeisen.
Macht das mehr Sinn? Hier bekommt man ja scheinar immer den Marktpreis? Das kann also auch weniger sein, als ich bei der EVN zahle, und zwar für den kompletten Strom und nicht nur für den Mehretrag über Verbrauch wie bei der EVN direkt.
Ist also quasi ein gewisses Risiko? Mit Glück kann's natürlich auch mehr werden als der Bezugspreis und das gibt's bei der EVN direkt nicht, wenn ich obigen Absatz diesbzgl. richtig verstanden habe.

Hoffe man kann mir bei allen Fragen wiedermal weiterhelfen. Also Rechnungsbetrag für Förderung, Dimensionierung und Einspeisevergütung EVN und OEMAG :p

TIA
Bearbeitet von pirate man am 13.09.2022, 21:40
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