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Photovoltaik-Plugin Anlagen

hachigatsu 29.05.2018 - 16:25 112719 750 Thread rating
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Muli

Little Overclocker
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Batterie ist eine PowerQueen 51,2V 4,6 kWh LifePo4 , ist für mich halt eine Absicherung gegen Blackout mit einem separaten SinusInverter.
Rechnen wird sich die wohl nicht, wobei ich aktuell eigentlich tagsüber voll lade und über Nacht ziemlich komplett entlade.

Im "Normalbetrieb" gehen beide Victron MPPTs zur Batterie, von der Batterie dann zum HM (dh der sieht die Batterie als Solarpanel)

via NodeRed und openDTU mache ich eine Nulleinspeisung, dh ich geb dem HM an wieviel er produzieren soll anhand des Verbrauchs vom SmartMeter.
Funktioniert ganz gut, ausser halt die Spitzen kann ich nicht abdecken mit dem HM800.


mit dem HM-800 den ich als Balkonkraftwerk gemeldet hab wär ich halt so quasi noch im legalen Bereich sag ich mal :)

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türkis => Verbrauch aus Batterie via HM
blau => Verbrauch vom Netz
Bearbeitet von Muli am 25.08.2023, 09:30

Jedimaster

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Diese ganzen Batteriegschichten bringen aber nur was, wenn man mehr Panelleistung hat als der Inverter packt oder irre ich mich da ?

Muli

Little Overclocker
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Zitat aus einem Post von Jedimaster
Diese ganzen Batteriegschichten bringen aber nur was, wenn man mehr Panelleistung hat als der Inverter packt oder irre ich mich da ?

würd ich schon sagen, ansonst bekommst du den Akku nicht geladen.
Ich weiß zb auch noch nicht wieviel ich im Winter dann noch rausbekomm aus den Panels, glaub da werd ich auch nur mehr den Tagesbedarf decken können und Akku laden wird sich nicht mehr ausgehen.

Jedimaster

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Im Winter wirst ca. 5-10% der Kapazität kriegen, war zumindest bei mir so ... Jänner 6.3kWh im Monat, Juni/Juli jeweils 98.x kWh

Hampti

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Könnte man aber hier nicht einen 1500er WR nehmen, 4 Panele anstecken und dem WR sagen er darf max. 800W ins Netz einspeisen? Wäre man dann nicht hinsichtlich den Regulatorien auf der sicheren Seite? Also priorisieren ala Eigenverbrauch > Akku > Netz.......man müsste sich halt seinen minimum EV ausrechnen und das mit dem max. Ertrag gegenrechnen und dann einen dazu passenden Akku besorgen.

ZARO

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Es gibt ja auch den anderen usecase - bei dynamischen Tarifen wie von Awwatar - bei günstig laden, bei teuer entladen.

FendiMan

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Zitat aus einem Post von Muli
Den HM-1500 gibts grad bei Amazon Amazon um 240 €, hab mir den mal bestellt um meinen HM-800 zu ersetzen oder erweitern...
Zitat aus einem Post von FendiMan
Danke für den Tipp, hab ich gerade bestellt.
Lieferdatum 15.9. obwohl der als lagernd angezeigt war....

RIDDLER

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Zitat aus einem Post von Hampti
Könnte man aber hier nicht einen 1500er WR nehmen, 4 Panele anstecken und dem WR sagen er darf max. 800W ins Netz einspeisen? Wäre man dann nicht hinsichtlich den Regulatorien auf der sicheren Seite? Also priorisieren ala Eigenverbrauch > Akku > Netz.......man müsste sich halt seinen minimum EV ausrechnen und das mit dem max. Ertrag gegenrechnen und dann einen dazu passenden Akku besorgen.

Diese Frage habe ich mich als Elektor-Noob auch schon gefragt. Die Panele überdimensionieren (>800Wp) und die Akkus als "Überlaufbecken" konzeptionieren, damit die Ladung (alles >800 Watt) in der Nacht verwendet werden kann.

ZARO

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Die Hauptfragen ist - wie viel Leistung man als Grundlast hat, denn alles was mehr ist kann entweder die Spitzen von 1/2kW nicht abdecken oder einfach umsonnst eingespeisst wird.

Eine der möglichkeiten wären z.b. 4 Panele - 2 zum Mikrowechselrichter, 2 zum 48/52V Akku dauerladen und dann wenn die Sonne weg ist, den Mikrowechselrichter aus dem Akku speisen und in das Netz schicken.

Muli

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zu bedenken ist dabei dass ein Mikrowechselrichter als Output 230V hat, dh ihr könnt nicht direkt einen Akku dranhängen.
Da müsste dann nochmal ein Ladegerät für den Akku an die 230V (und steuerbar sein müsste wieviel es in den Akku lädt). Mit den Verlusten beim transformieren ist das aber eher suboptimal sag ich mal.

dh geht mMn nur die Variante ein Solarladeregler (wie eben zb Victron MPPTs) die den Akku laden (die haben auch Ladeprofile für verschiedene Akkutypen), parallel dazu hängt der Mikrowechselrichter der aus den ~50V ins Netz einspeist. Der WR sollte dann auch noch per MQTT steuerbar sein, damit man die Last anpasst oder stoppt wenn der Akku leer wird.

@Fendiman: mein HM-1500 ist auch verschoben bis ca 15.9., bin aber der Meinung da Stand lieferbar

Starsky

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Bei einem Balkonkraftwerk mit Speicher passt imho der Kosten/Nutzen Faktor noch nicht.
Wenn die Batterie 2kWh Kapazität hätte, würde ich nicht lange auskommen und an Tagen wie gestern und heute hätte ich kaum Ertrag.
Vom Batterieinvest könnte ich da schon sehr viele kWh an Energie bezahlen.

Jedimaster

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Ein echtes Balkonkraftwerk ist zu 'schwach' für sinnvollen Einsatz einer Batterie. Ich produzier an guten Tagen zwischen 4 und 5kw. Der Eigenverbrauch am Tag ist im 2-Familien-Haus zwischen 8 und 15 kw - sprich das Balkonkraftwerk spart hier schön was ein pro Tag, aber für eine Batterie laden wär quasi nie Strom übrig. (jo i weis stimmt net ganz weil ma net sagen wir 500w/h konstant braucht sondern schwankt aber das lass ma jetzt mal aussen vor)

Wenns was bringen soll müsst ma die Panele verdoppeln und halt dafür sorgen das man nen Tag 'speichern' kann - was eine Batterie von 4kw wäre - diese 4kw-Batterie füttert quasi den Inverter über Nacht. Die Kosten dafür sind aber exorbitant hoch - da wärs gscheiter das Geld (wenn platz) in weitere Panele und einen 'richtigen' Inverter investieren - und halt bei Überproduktion einspeißen.

Starsky

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Für Speicher müßtest du die Batterie direkt von den Paneelen laden, allerdings sind das dann sicher zwei eigene Paneele, die nur die Batterie speisen.
Ist dann imho auch kein klassisches BKW mehr.

Ich kenn´s nur von der "erwachsenen" PV meiner Freundin mit 5.25 kWp am Dach und 10 kWh Batterie - wenn´s da ein, zwei trübe Tage hat, ist nichts mehr mit Batterie voll laden.
Winter ist dann so oder so zumeist saure Gurken Zeit.

HaBa

Legend
Dr. Funkenstein
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Das ist ja ein klares jein :D

=> das Balkonkraftwerk wird aus der Batterie betrieben, liefert max 800W ins Stromnetz.

Wie groß die Batterie davor ist und mit wie viel geladen wird ist ja mMn nicht festgelegt => geht ja nur drum wie viele Stunden lang das Balkonkraftwerk 800W liefert, das können ja auch 24hx0.8kW=19.2 kWh sein.

Zwar eine Perversion des Systems, mir springen da aber keine Fallstricke ins Auge. Müsste man kaufmännisch betrachten.

Die oben angesprochenen 4kWh Akku kann ich in Eigenregie um 1000 EUR herum aufstellen, da die nicht am Netz hängen sondern statt Solarpanelen am WR sehe ich da auch kein Thema beim Stromversorger.
Optimal wäre es natürlich wenn man den WR lastgesteuert hinbringt, "herschenken" will ja auch keiner was, und das Gesamtsystem wird kleiner und billiger.

Starsky

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@HaBa, deswegen ist es ja kein klassisches BKW mehr. ;) :D
Klassische 800W BKWs bekommst du mittlerweile für unter 500€, zwei Paneele plus MicroWR.
Das ist schon ein geringer Invest, der vielleicht auch noch gefördert wird.
Auch für 1000€ kannst du dir schon einige kWh an elektrischer Energie leisten, das ist dann eher eine Sache, die man aus eigener Überzeugung macht und nicht auf Kosten/Nutzen achtet.
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