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Kamera Upgrade?

Dune- 18.10.2018 - 05:00 11840 283
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ccr


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Auch Sony wird nächstes Jahr eine APS-C Mirrorless rausbringen, Crop ist also noch lange nicht tot. Für Hobbyfotografen ergeben sich ja gerade im Telebereich deutliche Kostenvorteile.

Viper780

Er ist tot, Jim!
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Sony hat ja eh schon lange eine APS-C Mirrorless, nehme an du meinst eine Neue. Kenn dazu aber keine Rumors.
Leica, Fuji, Sigma bringen auch immer wieder neue Raus.
Rechne auch mit einer Pentax/Ricoh im nächsten Jahr.

Keine Ahnung was Nikon macht, den Consumer Markt werden sie aber auch nicht aufgeben wollen.

Dune-

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Ich bin gerade im Ausland deshalb kann ich nicht lang und schön zitieren, ich versuche es aber trotzdem so es geht.

Master99:
Genau, du hast es erkannt, ich möchte die Eierlegendewollmilchsau. Ich bin mir des Interessenskonflikts meiner diametralen Anforderungen leider bewusst. Kleiner und schönere Bilder wird von der D3300 weg schwierig, aber genau deshalb habe ich ja auch auf die DSLMs geschielt.

Viper780:
Was du mit Bedienbarkeit ansprichst, wäre für mich das stärkste Argument für teurere APS-Cs. Da fehlt mir bei der D3300 oft das zweite Rad, der Button für ISO, und so fort. Ich denke von der Bildqualität würde sich nicht viel tun. Schnellschussfotografie mache ich kaum. Die 3300 hatte damals den gleichen Sensor wie die 7100, insofern sehe ich von der Bildqualität für meine Anwendungen keine Vorteile.

Wenn ich mal gedanklich bei Nikon bleibe (zwecks Objektive und weil ich mich damit am ehesten auskenne...

D7500:
Bessere Bedienbarkeit, größerer und schwerer, AW Gehäuse, Objektive kann ich behalten, preislich nicht mehr weit vom FF Body entfernt

D500:
Ähnlich wie zuvor, allerdings noch größerer und schwerer, Features mit AF und zweiten Slot gehen an meinen Anforderungen vorbei, preislich schon sehr nahe am FF Body

D750/850:
FF, würde defakto neue Objektive brauchen, Sprung in Bildqualität/Lichtempfindlichkeit aber auch in der Größe, wäre kein kompaktes System mehr, relativ teuer

Nikon Z:
Höhere Lichtempfindlichkeit/FF, bessere Bildqualität, relativ kompakt, aus meiner Sicht geringe Akku Laufzeit, neue Objektive, teuer

Wenn ich meinen ursprünglichen Anforderungen treu bleibe, würde dann die DSLM das noch am ehesten erfüllen. In der Bedienbarkeit steige auch auch mit anderen APS-C Kameras und anderen FF Kameras sicher besser aus, aber Größe und Gewicht gehen dann stets nach oben. Wie gesagt hat mich auch damals die D7100 gereizt, doch bleibt die dann in der Praxis oft iliegen weil sie zu schwer und groß ist.

Im Endeffekt habe ich aber schon das Gefühl, dass sich einiges am Markt tut was die Kompaktheit betrifft. Meine alte Nikon D50 war aus heutiger Perspektive riesig und schwer, das wäre locker ein DSLM System von den Ausmaßen her.

Viper780

Er ist tot, Jim!
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Der Sprung an Bildqualität ist aber mit KB nur in speziellen Situationen vorhanden.
"Einfach so" tut sich da nichts.

Für mich ist die Größe des Body's aber nicht entscheidend. Ob ich eine Canon 200D oder 7D II in den Rucksack bzw Tasche stecke kommt bei 17-55 2.8 (650g),24 1.4 (650g), 100-400 (1,2kg), 8-16 (550g), 85 1.4 (750g),... aufs selbe raus.
Bei den Objektiven kommen meist 3stk mit von den aufgezählten schweren sind übliche 2-3 dabei.

Hast dir eine 2 Body Lösung überlegt? Deine D3300 musst du ja nicht weg geben,dafür solltest ~150€ bekommen.
Eine gebrauchte D7500/D500 dazu für die Komfortfunktionen und besseren RAW/AF.

sollst in einem Jahr drauf kommen das sie nicht dabei ist, hast dafür 50-150€ gezahlt wenn du sie wieder verkaufst.

Dune-

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Zitat aus einem Post von Viper780
Für mich ist die Größe des Body's aber nicht entscheidend

Für mich und die Art wie ich mich bewege und reise eben schon. Deshalb wären 2 Bodies auch die Hölle. Geht zB um mehrtägige Wanderungen, Rucksackreisen in Tropen/Wüste/Regenwald. Da ist mir wirklich jedes Gramm und jeder Kubikzentimeter heilig.

Da haben wir wohl andere Bedürfnisse, ich habe immer die Kamera und genau ein Objektiv mit :)

Was ist eigentlich KB?
Bearbeitet von Dune- am 21.10.2018, 11:32

t3mp

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Kleinbild.

Viper780

Er ist tot, Jim!
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Meinte 2 Body's haben aber je nach Einsatz für einen entscheiden.
Aber wenns wirklich um möglichst kompakt geht dann kommst um die kleinen MFT nicht herum.
Einfach weil die Objektive wesentlich kleiner und leichter sind.

Oder eben eine moderne Kompaktkamera wie eine Canon G7 X (Sony 1" Sensor) oder G1 X III (24Mp Dual Pixel Canon APS C Sensor).

Da sparst wirklich an Platz und Gewicht. Gleichzeitig büßt du im Alltag bei der Qualität nichts ein.
Auch Astro ist unter Umständen möglich.

ccr


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Also solange Dir ISO von maximal 3.200 reichen, würde ich bei Deinem Anforderungsprofil zu MFT raten.
Dort gibt es genügend gut verarbeitete und abgedichtete Bodies und Objektive. Und beim 12-100 4.0 Pro haben viele Kritiker befunden, dass es sich aktuell systemübergreifend um das beste Universalzoom am Markt handelt.

Wie Viper780 oben schon geschrieben hat, bedeutet ein größerer Sensor ja nicht automatisch auch eine bessere Bildqualität. Die Vorteile des größeren Sensors sind unbestritten vorhanden, nur kann man die nur bei gewissen Szenarien ausspielen. Und das was Du da beschreibst, gehört IMHO nicht zu diesen Szenarien.
Da lieber einen kleinen Sensor, und hochwertige Objektive, als einen größeren Sensor und dafür beim Objektiv sparen um das Gesamtgewicht gering zu halten. Größter Sensor + bestes Objektiv = groß und schwer - anders geht es technisch eben nicht.

Den Vorteil gegenüber einer noch handlicheren Kompaktkamera sehe ich darin, dass Hardware und Bedienung professioneller sind, und man eben auch mal Objektive tauschen kann, wenn es die Umstände erfordern oder zulassen.


Wie es aktuell bei Fuji mit der Abdichtung bei Bodies und Sensoren aussieht, weiss ich nicht. Als ich mich zuletzt damit beschäftigt habe, war die X Serie noch recht jung, und entsprechend verbesserungsfähig.

Die Spiegellosen von Sony etc. sind schon ein Fortschritt gegenüber FF DSLRs. Aber mit lichtstarken, robusten Objektiven, kommt da immer noch ordentlich was zusammen. Da kann man bei MFT zum Zoom auch noch ein paar lichtstarke Festbrennweiten einpacken, und bleibt beim Gewicht drunter.

MFT hat ja durchaus auch Vorteile gegenüber anderen Systemen, teils durch den kleineren Sensor bedingt, teils weil das System schon lange am Markt und ausgereift ist. Schnellerer AF, höhere B/s werden durch den kleinen Sensor erleichtert, auch die Stabilisierung ist dadurch einfacher und wirksamer (synchronisierte Stabilisierung von Objektiv und Sensor - auch super zum Filmen), die Prozessoren kommen mit den kleineren Auflösungen besser klar. Dazu Funktionen wie Live Composition, High Resolution Mode, etc.

Das System ist sicher nicht für jeden Fotografen geeignet, keine Frage. Wenn das Maximum an Qualität auch bei großen Drucken, maximale Tiefenunschärfe, oder geringstes Rauschen bei ISO von 6.400 aufwärts notwendig sind, führt kein Weg an großen Sensoren vorbei (und da ist ja bei Vollformat noch lange nicht Schluß - auch Mittelformat erlebt dank spiegelloser Systeme ein Revival und wird zunehmend mobil).

Aber für Reisefotografen, die ihren Lebensunterhalt nicht dadurch verdienen, dann nach 10 Jahren Reise einen Fotoband zu veröffentlichen, sehe ich diese Vorteile als nicht so relevant an.
Wie oft schießt Du in den Tropen Portraits mit f1.2 auf FF.

Man muss sich nur von dem Gedanken lösen, dass nur ein größerer Sensor ein Aufstieg ist ;)


Klar, FF boomt, da muss man sich nur in Touristenzonen umsehen. Aber viele dieser Fotografen würden auch mit einem Smartphone auskommen. Da geht es eher um Image und Prestige, nicht um technische Notwendigkeit. So wie halt auch jedes Vorjahres-Smartphone heillos überaltert ist, jede neue TV-Generation so vermarktet wird als ob Vorjahres-Fernseher noch schwarz- weiss gewesen wären, und sich manche Leute mit zuviel Geld eine RTX 2080 Ti kaufen werden, um dann alte Spiele in HD mit 700fps zu spielen :D
Bearbeitet von ccr am 21.10.2018, 12:41

Master99

verträumter realist
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vielleicht solltest du wenn du zurück bist einfach mal eine aktuelle M43 mirrorless kamera in die hand nehmen und ein paar vergleichsfotos mit deiner D3300 schießen.

wie schon gesagt wurde sind die eigentlichen bodymaße nur bedingt ausschlaggebend - die für das jeweilige system notwendige objektiv ist meist der entscheidendere faktor wie groß/schwer das system im gesamten ist.

da haben crop-mirrorless-systeme einfach immense vorteile.

selbst wenn ich jetzt den größeren fuji-apsc-sensor mit ff vergleiche:

fujinon xf 35mm 1.4 (53mm KB) = 187g , ø65.0mm x 50.4mm
nikon z 50mm 1.8 = 415g, 76x86.5mm

das sind hier schonmal 3cm und >200g rein vom objektiv... und bei einem m43 system wird das nochmal gravierender ausfallen.

fairerweise muss man natürlich sagen, dass das nikon eigentlich lichtstärker ist (1.4x 1.5 crop entspricht 2.1 blende) - allerdings ist die praxisrelevanz wegen der so geringen tiefenschärfe dann wieder relativ.

ccr


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Olympus 25mm 1.8 - 137g, 58x42

Es gibt auch ein 25er Pro, das in Gewicht und Dimensionen nur wenig unter dem Nikon liegt, das ist dann aber f1.2. Nett, aber schon sehr speziell.

Master99

verträumter realist
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naja, so speziell find ich das jetzt nicht, 1.2 auf m43 entspricht vom DOF einer 2.4er blende auf FF.
wenn man auf bokeh/freistellen steht ist das ein schön nutzbares DOF.

man muss halt schon äpfel mit äpfel vergleichen, das kommt imho beim den systemvergleichen immer zu kurz.

das 12-100 4.0 Pro scheint eine tolle reiselinse zu sein. aber freistellen am 'weiten' ende dürfte da wohl kaum möglich sein schätz ich. aber je nachdem was/wie man fotografiert ist das ja vielleicht überhaupt nicht relevant. hab zb. gerade atemberaubende landschaftsfotos von dieser linse ergoogelt!

Viper780

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Zitat aus einem Post von ccr
Den Vorteil gegenüber einer noch handlicheren Kompaktkamera sehe ich darin, dass Hardware und Bedienung professioneller sind, und man eben auch mal Objektive tauschen kann, wenn es die Umstände erfordern oder zulassen.

Wie immer etwas sehr persönliches, wenn man eh nur mit einer Linse unterwegs ist spielt das wechseln keine Rolle mehr.
Bedienung ist bei den besseren Kompakten auf sehr hohem Niveau und stehen einem kleinen Body in nichts nach.
Meine kleine G9 X ist natürlich etwas fummelig im Vergleich zur 7D. Aber wenn man eine M100 mit einer G3 X vergleicht schaut es anders aus.
Dabei kann man bei Gewicht und Größe auch zu m43 ordentlich sparen (Faktor 2-3)

Zur Blende, DoF, Lichtstärke :
Es ist alles sehr kompliziert ;)
Das genannte 25/1.8 für m43 würde am Kleinbild einem Bildlook eines 50/3.5 entsprechen (aber eben so viel Licht wie ein 1.8 rein lassen). Da muss man zum Freistellen schon nahe ran ans Motiv und ordentlichen Abstand zum Hintergrund haben. (der 1" Sensor hat einen Crop von 2.7 und ca 3 Blenden Unterschied zu KB)
Aber genau das kann dir auf Reisen helfen, wenn es dunkel ist aber doch Tiefenschärfe gefordert ist..
In den Tropen ist es rasch schnell mal dunkel.

Wie immer nicht einfach und sehr individuell.

Edit
Das angesprochene 12-100 ist halt ein 8x Superzoom. Dafür ganz okay, aber ich würds mir nicht zulegen.
Optisch sieht man zu den üblichen 4x Zoom schon die Grenzen und dann bist schnell bei einer Qualität wo Edelkompakte besser aussehen und leichter sind.
Bearbeitet von Viper780 am 21.10.2018, 13:22

ccr


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Zitat aus einem Post von Master99
naja, so speziell find ich das jetzt nicht, 1.2 auf m43 entspricht vom DOF einer 2.4er blende auf FF.

Nur nimmt ja eine schnelle Linse nicht nur zum Freistellen. Und was die Belichtung betrifft, ist 1.2 eben 1.2, egal wie groß der Sensor ist ;)
Bearbeitet von ccr am 21.10.2018, 14:21

InfiX

she/her
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Zitat aus einem Post von Viper780
Zur Blende, DoF, Lichtstärke :
Es ist alles sehr kompliziert ;)
Das genannte 25/1.8 für m43 würde am Kleinbild einem Bildlook eines 50/3.5 entsprechen (aber eben so viel Licht wie ein 1.8 rein lassen).

der m43 sensor hat aber auch nur 1/4 der fläche von FF, also nimmt er auch nur 1/4 soviel licht auf, lässt also im endeffekt erst wieder genauso viel licht rein wie ein 50mm F3.5 auf FF :p

Viper780

Er ist tot, Jim!
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Vorsicht mit dem Licht. ;)

Gehts um die gesamte Sensor Fläche nimmt ein großer Sensor natürlich mehr Licht auf. Das ist aber fürs erste Egal. Denn es geht ja nur drum wieviel Licht ein "Pixel" bekommt (LW bzw EV).
Also ob das Bild korrekt belichtet ist. Da ist es egal ob du einen 1/2.3" oder Mittelformat Sensor hast. ISO 100, 1/100s und Blende 16 werden dir im Sonnenlicht immer ein korrekt belichtetes Bild liefern.
Das hängt nicht von Brennweite oder Bildwinkel (Sensorgröße) ab.
Dynamikumfang, Rauschverhalten, Farben,.... Hängt aber sehr wohl von Pixelgröße, - Abstand, -Dichte und -Struktur ab.

Somit kannst bei KB locker 2 - 4 Blenden mit der Iso rauf gehen im Vergleich zu MFT (musst du wegen dem DoF im schlimmsten Fall aber auch)

Die Absolute Fläche ist zB bei Astro wichtig. Noch wichtiger ist die Fläche welche die Blende frei lässt. Deshalb ist bei Profi ein 14/1.8 weniger beliebt als ein 35/2.0.
Die beeindruckenden Bilder sind meist Panorama mit Nachführung und längeren Brennweiten (und Multishots gegen das Rauschen und für kräftige Farben)
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