Beidseitige Fahrerflucht

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.Gh#Z7 schrieb am 10.09.2021 um 10:55

Hi zusammen,

meine Frau wurde heute leider beim Abbiegen im Auto von einem LKW gestreift der nichts gemerkt hat und weitergefahren ist (Kennzeichen und Firma des LKW ist bekannt). Er ist links abgebogen und hat ausgeschert, sie war zum Rechtsabbiegen eingeordnet. Leider ist sich auch noch die 15min heim gefahren und hats mir erst dann erzählt.

Haben dann die örtliche Polizei angerufen, die sie darauf hingewiesen hat, dass sie selber damit auch Fahrerflucht begangen hat und das auzuzeigen eventuell ein Schuss ins Knie sein könnte (je nach Laune der BH).

Laut ÖAMTC Rechts-Hotline wäre eine Meldung innerhalb 30 Minuten noch so eine Grauzone. Das hätten wir mit dem Anruf zur örtlichen Polizei noch gerade so gekratzt, aber eben keine Anzeite sondern nur Nachfrage.

Schaden ist 'nur' ein Blech/Lackschaden rund um das linke Vordderrad, allerdings mehr als ich jetzt einfach so lassen würde.

Darum die Frage an euch, wie ihr weiter vorgehen würdet? Anzeigen und riskieren dass es irgendwem sauer aufstoßt, dass meine Frau auch weitergefahren ist? Die Firma direkt kontaktieren? Doch gleich anzeigen und sonst zurückziehen falls die Firma kooperativ ist?

Edit: Meldung über die eigene Versicherung an die gegnerische bringt wahrscheinlich nur was mit Fahrerfluchtanzeige?

Thx!


Viper780 schrieb am 10.09.2021 um 11:03

Ruf bei der LKW Firma an die haben ein Fuhrparkmanagement die das gewohnt ist.

Die Erstmeldung hast du mit dem Polizei Anruf schon gemacht.
Für die Versicherung ist die Fahrerflucht eigentlich unerheblich. Hat ja nichts mit der Schuldfrage und Situation beim Umfall zu tun.


WONDERMIKE schrieb am 10.09.2021 um 11:06

Wenn das eine kleiner strukturierte Firma ist würde ich mit dem Auto hinfahren und das Gespräch suchen. Die Fahrerflucht wird da jetzt nicht so ein Problem darstellen bzw sind die LKW in der Regel ja nicht oder nur gering beschädigt. Der Firma droht auch keine höhere Versicherungsprämie weil der LKW nicht im Bonus/Malus läuft. Das wären eigentlich ganz gute Grundlagen um sich direkt einig zu werden.

Wenn das ein Konzern mit klar vorgegebenen Prozessen ist, dann werden sie aber auch nur wenig Handlungsspielraum haben abseits der Route mit Fahrerflucht, Versicherungsmeldung,..


.Gh#Z7 schrieb am 10.09.2021 um 11:17

Meine Frau ist jetzt eh schon kurzentschlossen zur Polizei, habs erst mitbekommen als sie weg war ^^ Damit haben die Dinge eh schon ihren Lauf genommen.

Firma werden wir trotzdem noch kontaktieren. Ist eine größere Firma, eventuell trifft das mit den starren Prozessen dann eh zu. Mal schauen.


Viper780 schrieb am 10.09.2021 um 11:43

Auch größere Firmen mit starren Prozessen sind in de rBranche meist umgänglich und wollen aufsehen vermeiden.

Leider sind sie es auch gewohnt dass da 100 Leute in der Woche kommen und meinen die haben ihr Auto kaputt gemacht und wollen jetzt einen neuen Ferrari haben ohne dass da wirklich was war


NL223 schrieb am 11.09.2021 um 15:59

ich hatte mal so etwas ähnliches, gerade noch gebremst, ich und der andere waren froh das nix passiert is, bin dann in der Arbeit angekommen und hab bemerkt da sind doch kratzer am Auto. Hab des einfach bei der Polizei & meiner Versicherung gemeldet. Die hat den anderen Fahrer kontaktiert (ich wusste das Kennzeichen) der auch meinte er war sich sicher wir haben uns nicht berührt.

Da es aber offensichtlich schon zur berührung kam is das ganze normal behandelt worden, nix wegen Fahrerflucht oder so...




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