Energieträger für E-Mobilität (Akku vs. Wasserstoff) - Seite 8

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userohnenamen schrieb am 03.07.2019 um 22:22

weil hier ja wasserstoff quasi immer klein bzw. tot geredet wird
wenn ich mir das hier so anhöre, sind wohl größere fische im teich doch noch der meinung dass das die zukunft wird und reine stromer nur die übergangslösung sind
https://www.youtube.com/watch?v=sNMxJkFyYzE&t=870s

hier noch ein kurzer artikel damit man weiß wer der herr ist, ohne das ganze video bzw. den vorherigen teil gesehen zu haben
https://www.automobilwoche.de/artic...ntwicklungschef


Bender schrieb am 04.07.2019 um 07:23

Zitat aus einem Post von Crash Override
Gas ist im Auto kein Problem, egal welches. Allerdings gibt es einige Stolpersteine und Fettnäpfchen:

CNG ist im Vergleich zu LPG teuer und schwer zu transportieren.
Da Gastanks aus Metall sind, gehören sie in den Innenraum des PKWs um keine Steinschläge abzubekommen und nicht zu rosten.

Sobald es für mein PKW eine LPG Anlage mit Zulassung gibt werde ich eine nachrüsten lassen für das zusätzliche Gewicht auf der Atriebsachse und die doppelte Reichweite.

Wasserstoff-Druckbehälter aus faserverstärktem Kunststoff

https://www.imws.fraunhofer.de/de/p...-leichtbau.html

Japan kauft momentan H aus Australien, hergestellt aus Braunkohle. So sollte man es natürlich nicht machen. ;)


hachigatsu schrieb am 04.07.2019 um 08:27

Zitat aus einem Post von userohnenamen
weil hier ja wasserstoff quasi immer klein bzw. tot geredet wird
wenn ich mir das hier so anhöre, sind wohl größere fische im teich doch noch der meinung dass das die zukunft wird und reine stromer nur die übergangslösung sind
https://www.youtube.com/watch?v=sNMxJkFyYzE&t=870s

hier noch ein kurzer artikel damit man weiß wer der herr ist, ohne das ganze video bzw. den vorherigen teil gesehen zu haben
https://www.automobilwoche.de/artic...ntwicklungschef

Wasserstoff... Das wird noch dauern, ich glaube nicht das sich Wasserstoff durchsetzt, vorher kommt eher eine art Batterie ohne die ganzen nachteile wie wir sie jetzt kennen.
Selbst in einem Wasserstoffauto brauchst du eine Pufferbatterie, denn die Verwertung von Wasserstoff ist Träge. Wenn ich mir das jetzt so überlege, du hast ein Wasserstoffauto, und dazu eine Batterie (die du eben brauchst)... bei jedem mal beschleunigen und bremsen wird sie be und entladen.... Bin gespannt wie lang die halten wird, die muss innerhalb kürzester zeit viele viele tausend Zyklen bekommen.

Falls sich Wasserstoff (für PKW) durchsetzt, dann wohl kaum weil es die Ökologisch beste variante ist, sondern rein nur weil es die Lobby so will um die leute wieder (wie bei Benzin usw) an sich zu binden.

Ist zumindest meine Meinung. Kann gut verstehen das kein Hersteller (und Öl/Strom-Lobby) will das man sein Auto selber beladen (zb PV) kann. Und dann hat ein klassiches e-Auto (mit Batterie) auch noch so wenig anfällige teile, wo bleiben denn da die Millionengewinne für Ersatzteile?


Um Wasserstoff halbwegs vernünftig zu verwenden müsste jede Tankstelle den Wasserstoff selber erzeugen, denn sobald transport dazu kommt hast du schon verloren. Und selbst wenn die Tankstelle den wasserstoff selber erzeugt, so brauchst du für 100km noch immer 3x so viel Strom wie bei einem Batterieauto.

Passendes Bild
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Aber mal abwarten was ist 10-15 Jahren ist. Vorher rechne ich nicht mit einer "Wasserstoffrevolution"


Hubman schrieb am 04.07.2019 um 08:57

Zitat aus einem Post von hachigatsu
Aber mal abwarten was ist 10-15 Jahren ist. Vorher rechne ich nicht mit einer "Wasserstoffrevolution"

Jep, das wird noch einige Jahre dauern. Wenn ich mir die Modelplanung so anschaue, gibt's zumindest bis 2025 nicht gerade viel oder die Hersteller schweigen sich total aus.


userohnenamen schrieb am 04.07.2019 um 09:00

ich denke es geht aber auch genau um diese ~10 jahre die er als übergangszeitraum sieht
mit 2030 wird das dann einfach schon ganz anders aussehen


hachigatsu schrieb am 04.07.2019 um 09:19

nach wie vor meine Meinung

Die Hersteller machen ihre derzeit in Entwicklung befindlichen Benzin/Diesel Autos noch fertig. Ab spätestens 2025 rechne ich nicht mit neuen Benzin/Diesel-Fahrzeugen.
2025 wird der Hersteller wohl auch schon mehr Elektro als Verbrenner-Fahrzeuge im Sortiment haben.

2030 wirst du keinen Verbrenner mehr bekommen. Eventuell wird dann schon the next big thing vorgestellt (Wasserstoff?.. sofern sie es halbwegs sinnvoll und effizient in den griff bekommen).


Bender schrieb am 04.07.2019 um 09:34

2025 - MrFusion endlich serienreif - 500 km mit einer alten Wurstsemmel


Hubman schrieb am 04.07.2019 um 10:01

Zitat aus einem Post von userohnenamen
ich denke es geht aber auch genau um diese ~10 jahre die er als übergangszeitraum sieht
mit 2030 wird das dann einfach schon ganz anders aussehen

Ja, 2030 sieht das garantiert in jedem Bereich völlig anders aus. Aber genaue Prognosen sind ja grundsätzlich schwierig.

Man wird es früh gnug erkennen, sollten FCEVs stärker zu BEVs aufschließen.


smashIt schrieb am 04.07.2019 um 11:27

Zitat aus einem Post von hachigatsu
2030 wirst du keinen Verbrenner mehr bekommen.

wäre ich mir nicht zu sicher:


bei akkus müssen sie erst einmal lithium durch natrium ersetzen
auf der front tut sich aber auch schon was


hachigatsu schrieb am 04.07.2019 um 12:08

Zitat aus einem Post von smashIt
wäre ich mir nicht zu sicher:
ich rede von PKW's :)

Zitat aus einem Post von smashIt
bei akkus müssen sie erst einmal lithium durch natrium ersetzen
auf der front tut sich aber auch schon was
Ja, da tut sich viel. Fragt sich wann das alles serienreif, und wann alle anlagen bzw werke umgerüstet sind.


smashIt schrieb am 04.07.2019 um 12:17

Zitat aus einem Post von hachigatsu
ich rede von PKW's :)

und?
wenn du es schaffst ein kohlenwasserstoff (egal welches) CO2-neutral zu erzeugen ist das thema ziemlich erledigt
dann ist nur noch die frage ob du einen benziner oder diesel darauf adaptieren musst (wenn überhaupt)


hachigatsu schrieb am 04.07.2019 um 12:45

Zitat aus einem Post von smashIt
und?
wenn du es schaffst ein kohlenwasserstoff (egal welches) CO2-neutral zu erzeugen ist das thema ziemlich erledigt
dann ist nur noch die frage ob du einen benziner oder diesel darauf adaptieren musst (wenn überhaupt)

Dann hast du aber noch immer den ganzen komplexen aufbau von Motor, Getriebe usw.
Einfach abwarten, ich glaubs nicht.


Bender schrieb am 04.07.2019 um 12:46

Kohlenwasserstoffe erzeugt man nur dann künstlich, wo andere Alternativen (noch) nicht verfügbar sind wie zb. Kerosin in Flugzeugen.
Künstlichen Diesel zu erzeugen ist wenig zielführend. Da fahr ich gleich elektrisch.
Macht natürlich nur mit 100% erneuerbarer Energie Sinn.

add.: daher alles mit PV zupflastern (Dächer, nicht Wiesen!) und mit dem darus resultierenden Überschuss (zu Mittag) basteln wir "grünes" Kerosin und natürlich H. :)


Hubman schrieb am 04.07.2019 um 13:23

Zitat aus einem Post von Bender
Kohlenwasserstoffe erzeugt man nur dann künstlich, wo andere Alternativen (noch) nicht verfügbar sind wie zb. Kerosin in Flugzeugen.)

Wird bei Flugzeugen garantiert kommen, da gibt's gerade in der Langstrecke keine Alternative. (H2 wird da niemand wollen)

SynFuels bei PKW werden sich kaum rentieren. Hoher Energieaufwand bei der Erzeugung, relativ schlechte Effizienz bei der Verbrennung.

Zudem gibt's CO2 neutrale SynFuels schon seit langem, kostentechnisch eben nicht marktfähig.


XXL schrieb am 04.07.2019 um 22:15

Zitat aus einem Post von hachigatsu
Falls sich Wasserstoff (für PKW) durchsetzt, dann wohl kaum weil es die Ökologisch beste variante ist, sondern rein nur weil es die Lobby so will um die leute wieder (wie bei Benzin usw) an sich zu binden.

Hast du dir schon mal durchgelesen was so alles gemacht wird um Lithium und sonstige Metalle zu gewinnen die in Batterien reinkommen?

Ich mein ja, co2 mässig machts durchaus Sinn, aber dein Argument ist ungefähr das gleiche wie für Atomstrom, das macht weder Landschaften kaputt wie Staukraftwerke oder Windkraftwerke, braucht nicht so viel Fläche wie Solarkraftwerke, trotzdem würdest dein Haus nicht auf einer Atommülldeponie bauen oder? :D




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