[Sammelthread] Wallbox und Ladelösungen für E-Autos

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hachigatsu schrieb am 19.04.2021 um 11:27

Das Thema um Ladungen für E-Autos wird immer komplizierter, wir finden es wäre Zeit einen Thread dafür zu erstellen.


In Diesem Thread solles künftig um folgende Themen gehen
Ladung des E-Autos, AC/DC...
AC-Ladestationen (Wallboxen für Zuhause)...
Photovoltaik-Gesteuertes Laden des E-Autos...
Lastenausgleich für bei mehreren Wallboxen...
Bidirektionales Laden des Autos (Auto = Hausspeicher) ...
Ladekarten, Angebote...
Auflistung von interessanten (und relevaten) Wallboxen/Herstellern.

Also, her mit euren Erfahrungen und wissen - und FRAGEN!

Ich werde heute zum einem späteren Zeitpunkt auch mal einen geistigen Erguss hier ablassen, wo ich die für mich gefühlt meisten Themen (fragen von neulingen) aus diversen quellen zusammentrage und möglichst einfach erkläre.



Liste an populären Wallboxen (sollte immer wieder erweitert werden)
Mobile Wallboxen (können meistens auch Stationär verwendet/verbaut werden)
NRGKick ab 799€ https://www.nrgkick.com/features/
Juicebooster ab 999€ https://www.juice-world.com/juice-booster
Go-E-Charger ab 680€ https://go-e.co/produkte/go-echarger-home/
Fronius-Wattpilot ab ~850€ https://www.enercab.at/jolisearch?s=wattpilot ... am besten bei BiOs melden, "gutes brais"

Stationäre Wallboxen
Keba ab 700€ https://www.keba.com/de/home
Zappi ab 1200€ https://myenergi.de/
OpenWB ab 1099€ https://openwb.de/shop/?product_cat=openwb
HardBarth ab 700€ https://www.echarge.de/de/home
Wallbe ab 500€ https://www.wallbe.de/


Gentleman schrieb am 19.04.2021 um 12:05

Juice Booster könnte für den einen oder anderen interessant sein.
Vor allem durch die beiden Schutzschalter, die gute Ladeleistung, seine Flexibilität und Robustheit. Er kann außerdem stationär oder mobil verwendet.


hachigatsu schrieb am 19.04.2021 um 12:29

Zitat aus einem Post von Gentleman
Juice Booster könnte für den einen oder anderen interessant sein.
Vor allem durch die beiden Schutzschalter, die gute Ladeleistung, seine Flexibilität und Robustheit. Er kann außerdem stationär oder mobil verwendet.

Ehrlich gesagt finde ich den Juicebooster nicht sonderlich gut. Also natürlich ist er gut, aber er kann hald echt garnichts und kostet ein Vermögen.
Als Gegenspieler gibt es go.e-charger und nrgkick, die Kosten alle samt weniger und können mehr.
Die große Stärke des Juicebooster ist sein Gehäuse, kannst drüber fahren... Aber, wie oft ist schon jemand über die eigene wallbox gefahren?

Go.e-charger kostet quasi die Hälfte und ist mehr oder weniger von Haus aus smart (WLAN, NFC usw..). Er kann auch pv-laden.

Nrgkick hat Bluetooth und ist steuerbar, mittels nrgkick-connect ist er dann richtig smart und kann pv-laden.

Wie sieht das aktuell beim Juicebooster aus?


Gentleman schrieb am 19.04.2021 um 12:55

Ich hab mich bewusst für ein Gerät entschieden, dass keine Vektoren wie WLAN oder Bluetooth mit sich bringen - ich wüsste auch keinen Vorteil die daraus für mich resultieren. Die fahrzeug- und hausseitigen Schutzschalter hingegen ersparen Änderungen an der Hauselektrik.
Automatische Adaptererkennung, Überhitzungsschutz, gutes 2-phasiges Laden,
Das Gerät ist nicht umsonst Testsieger bei ADAC und TÜV zertifiziert.


Skatan schrieb am 19.04.2021 um 13:14

na dann frag ich gleich mal hier an:
ich bekomm nächste woche meinen plug-in hybrid bmw geliefert und da ist ja nur ein "normales" 230v ladegerät dabei.
ich hab in der garage aktuell auch nur eine 230v steckdose, ich könnt aber wenns net ganz blöd läuft in den eingegrabenen schlauch sicher ein 5 poliges kabel durchziehen.
jetzt eben die frage: zahlt sich das aus hier ein neues kabel zu ziehen, eine wallbox zu kaufen (welche? preis?) um das auto einfacher und schneller laden zu können?
ich müsste das ladegerät nämlich immer extra auspacken, ich benötige dieses nämlich auch in der firma weil dort nur steckdosen vorhanden sind.

edit: ich seh das ganze auch um "zukunftssicher" zu sein weil irgendwann komm ich um ein reines e-auto vermutlich eh nicht herum.
kann man in dem bereich überhaupt sicher sein oder kommt da in den nächsten jahren sowieso vielleicht wieder ganz was anderes?


hachigatsu schrieb am 19.04.2021 um 13:28

Zitat aus einem Post von Skatan
na dann frag ich gleich mal hier an:
ich bekomm nächste woche meinen plug-in hybrid bmw geliefert und da ist ja nur ein "normales" 230v ladegerät dabei.
ich hab in der garage aktuell auch nur eine 230v steckdose, ich könnt aber wenns net ganz blöd läuft in den eingegrabenen schlauch sicher ein 5 poliges kabel durchziehen.
jetzt eben die frage: zahlt sich das aus hier ein neues kabel zu ziehen, eine wallbox zu kaufen (welche? preis?) um das auto einfacher und schneller laden zu können?
ich müsste das ladegerät nämlich immer extra auspacken, ich benötige dieses nämlich auch in der firma weil dort nur steckdosen vorhanden sind.

edit: ich seh das ganze auch um "zukunftssicher" zu sein weil irgendwann komm ich um ein reines e-auto vermutlich eh nicht herum.
kann man in dem bereich überhaupt sicher sein oder kommt da in den nächsten jahren sowieso vielleicht wieder ganz was anderes?

Die frage ist - wie ist die derzeitige Steckdose angebunden.... In den meisten fällen sind es 1,5mm², das empfinde ich perösnlich für "dauerlast" von bis zu 16A echt sehr schwach. Müsstest prüfen... Weiters muss dir klar sein das eine normale "Steckdose" meistens auch nicht für eine Dauerlast von 16A gemacht sind, da sind schon viele Steckdosen braun geworden.

Ich persönlich würde da schon eher zu einer eigenen Leitung raten, dazu auch mit Zähler und eigener Sicherung dahinter. Gleich so skalieren das 11, besser 22kW drüber gehen.

Als günstige (und hübsche) wallbox kann man da zb "LEO" von Wallbe empfehlen, glaub die liegt bei ca 500€ und kann 11kW.

Falls du eine Photovoltaikanlage hast und damit laden willst, kommt eventuell Zappi, NRGKick oder der GO-Echarger in frage.


Drey schrieb am 19.04.2021 um 13:31

Zitat aus einem Post von hachigatsu
Ehrlich gesagt finde ich den Juicebooster nicht sonderlich gut. Also natürlich ist er gut, aber er kann hald echt garnichts und kostet ein Vermögen.
Als Gegenspieler gibt es go.e-charger und nrgkick, die Kosten alle samt weniger und können mehr.
Die große Stärke des Juicebooster ist sein Gehäuse, kannst drüber fahren... Aber, wie oft ist schon jemand über die eigene wallbox gefahren?

Go.e-charger kostet quasi die Hälfte und ist mehr oder weniger von Haus aus smart (WLAN, NFC usw..). Er kann auch pv-laden.

Nrgkick hat Bluetooth und ist steuerbar, mittels nrgkick-connect ist er dann richtig smart und kann pv-laden.

Wie sieht das aktuell beim Juicebooster aus?

der Juicebooster 2 ist nicht smart. es ist so wie du sagst, ein unverwüstliches und dank den adaptern universelles Ding. Wenn Du abseits des Ladens da mehr Funktionalität brauchst, dann musst auf den Juice Booster 3 Air warten. Ich hab den JUICE BOOSTER 2 + German Traveller Paket und bin super happy damit. Das Tascherl passt auch perfekt in den Frunk meines Model 3.

Mein Anwendungsfall war aber nicht Überschussladen von der PV, sondern da ich beruflich viel mitm Model 3 unterwegs bin, war der Fokus auf Multi-Adapter und unverwüstlich. Beim Hauptstandort meiner Firma häng ich mich derzeit mittels Verlängerungskabels an eine 16A 400V Starkstromdose. Da bin ich auch sehr über das unverwüstliche Gehäuse froh. Die klassische Wallbox dauert noch. Mit den Adapter kann ich mich auch an anderen Steckdosen dranhängen, zB für die Schweiz dann auch mittels Adapters.


hachigatsu schrieb am 19.04.2021 um 13:39

Zitat aus einem Post von Drey
der Juicebooster 2 ist nicht smart. es ist so wie du sagst, ein unverwüstliches und dank den adaptern universelles Ding. Wenn Du abseits des Ladens da mehr Funktionalität brauchst, dann musst auf den Juice Booster 3 Air warten. Ich hab den JUICE BOOSTER 2 + German Traveller Paket und bin super happy damit. Das Tascherl passt auch perfekt in den Frunk meines Model 3.

Mein Anwendungsfall war aber nicht Überschussladen von der PV, sondern da ich beruflich viel mitm Model 3 unterwegs bin, war der Fokus auf Multi-Adapter und unverwüstlich. Beim Hauptstandort meiner Firma häng ich mich derzeit mittels Verlängerungskabels an eine 16A 400V Starkstromdose. Da bin ich auch sehr über das unverwüstliche Gehäuse froh. Die klassische Wallbox dauert noch. Mit den Adapter kann ich mich auch an anderen Steckdosen dranhängen, zB für die Schweiz dann auch mittels Adapters.

Ja, da sind die anwendungsfälle so unterschiedlich. Die meisten (ich auch) kaufen sich eine Mobile Wallbox weil sie glauben sie ständig unterwegs oder im Urlaub verwenden zu müssen, in der Realität hat die mobile Wallbox dann noch nie die heimische Garage verlassen. Das du sie so oft verwendest fasziniert mich total. Bei dir passt das ding definitiv, weils super robust ist. NRGKick ist auch sehr robust (und wasserdicht), aber alles andere als hübsch, zudem ist sie extrem kratzeranfällig find ich.


Skatan schrieb am 19.04.2021 um 13:40

Zitat aus einem Post von hachigatsu
Ich persönlich würde da schon eher zu einer eigenen Leitung raten, dazu auch mit Zähler und eigener Sicherung dahinter. Gleich so skalieren das 11, besser 22kW drüber gehen.

Als günstige (und hübsche) wallbox kann man da zb "LEO" von Wallbe empfehlen, glaub die liegt bei ca 500€ und kann 11kW.

was empfiehlst du da? ich hätt ohne groß nachdenken mal ein 5x2,5mm² kabel eingezogen?


hachigatsu schrieb am 19.04.2021 um 13:43

Zitat aus einem Post von Skatan
was empfiehlst du da? ich hätt ohne groß nachdenken mal ein 5x2,5mm² kabel eingezogen?

kommt drauf an was du letztendlich drauf geben willst,
Für 16A bzw 11kW-Wallboxen reichen 2,5mm² natürlich.. Ich hab gleich 5x6mm² gemacht. Allerdings lade ich mein Auto auch auf einer Phase mit bis zu 32A.

Ich wollte aber auch die option haben das ich später mal 2x 11kW wallboxen anhängen kann (falls wir mal ein zweites E-Auto haben).


Drey schrieb am 19.04.2021 um 13:48

Zitat aus einem Post von hachigatsu
Ja, da sind die anwendungsfälle so unterschiedlich. Die meisten (ich auch) kaufen sich eine Mobile Wallbox weil sie glauben sie ständig unterwegs oder im Urlaub verwenden zu müssen, in der Realität hat die mobile Wallbox dann noch nie die heimische Garage verlassen. Das du sie so oft verwendest fasziniert mich total. Bei dir passt das ding definitiv, weils super robust ist. NRGKick ist auch sehr robust (und wasserdicht), aber alles andere als hübsch, zudem ist sie extrem kratzeranfällig find ich.

Der Juicebooster fährt im Frunk immer mit, aber lass uns hier in einem halben Jahr wieder drüber reden. Der Juice Booster ist meine 08/15 Lademöglichkeit am Hauptstandort, da dort eben noch kein Wallbox steht. Am Werk #2 sind die 22kw-Wallbox-Parkplätze in Betrieb gegangen. Bei meinen Eltern habe ich coronabedingt noch nie mit dem Tesla besucht. Dort würde ich mich aber an die Starkstromdose in der Garage hängen. Zu hause hänge ich über eine WLAN-Steckdose an der normalen Schuko, da ich dort auch noch keine gscheide Lademöglichkeit habe. Dort wird etwas wie eine Zappi oder eine openWB hinkommen.

Disclaimer: der Juicebooster ist Firmeneigentum und ich hab ihn privat nicht bezahlen müssen. Daher fiel der Preis als Bewertungsfaktor aus.

Zitat aus einem Post von hachigatsu
kommt drauf an was du letztendlich drauf geben willst,
Für 16A bzw 11kW-Wallboxen reichen 2,5mm² natürlich.. Ich hab gleich 5x6mm² gemacht. Allerdings lade ich mein Auto auch auf einer Phase mit bis zu 32A.

Ich wollte aber auch die option haben das ich später mal 2x 11kW wallboxen anhängen kann (falls wir mal ein zweites E-Auto haben).

Ich hab mal von einem Typen gehört, der hat exakt aus diesem Grund sich 5x16mm² reingelegt - ich persönlich würde hier auch auf 5x6mm² gehen.


hachigatsu schrieb am 19.04.2021 um 14:02

Zitat aus einem Post von Drey
Ich hab mal von einem Typen gehört, der hat exakt aus diesem Grund sich 5x16mm² reingelegt - ich persönlich würde hier auch auf 5x6mm² gehen.

was genau wollte der machen? 4x Taycans mit 22kW Laden?? :D
5x16mm² is schon brutal motiviert für "privat".


böhmi schrieb am 19.04.2021 um 14:31

Zitat aus einem Post von Drey
Ich hab mal von einem Typen gehört, der hat exakt aus diesem Grund sich 5x16mm² reingelegt - ich persönlich würde hier auch auf 5x6mm² gehen.

Das Kabel ist aber sicher in der Arbeit übrig geblieben oder vom LKW gefallen :D

zum Thema:
Wir haben uns in der Firma letztendlich für Keba KeContact P30 (1x x-series als Master, 5x c-series als Slave) entschieden.
Die aktuell 6 Wallboxen sind mit 128A abgesichert (also insgesamt 88 kW möglich), per Lastmanagement sind pro Wallbox bis zu 22 kW möglich.


hachigatsu schrieb am 19.04.2021 um 14:40

Zitat aus einem Post von böhmi
Das Kabel ist aber sicher in der Arbeit übrig geblieben oder vom LKW gefallen :D

zum Thema:
Wir haben uns in der Firma letztendlich für Keba KeContact P30 (1x x-series als Master, 5x c-series als Slave) entschieden.
Die aktuell 6 Wallboxen sind mit 128A abgesichert (also insgesamt 88 kW möglich), per Lastmanagement sind pro Wallbox bis zu 22 kW möglich.

jo, die Keba P30 ist so die klassische Firmenwallbox. Wir haben davon jetzt auch so 24 Stück, Paar weise verschaltet so das immer nur eine laden kann. Also die primitive Version vom Lastenausgleich :D

Vor ein paar Monaten war das noch anders, da waren einige Wallboxen vormittags und andere nachmittags aktiv, aber niemand wusste so wirklich welche wann aktiv ist.


Andere frage, wie löst ihr das mit leuten die morgens mit sagen wir 90% Akku kommen, anstecken und den ganzen tag dort die Ladestation "verparken"?


Viper780 schrieb am 19.04.2021 um 14:48

Zitat aus einem Post von hachigatsu
Andere frage, wie löst ihr das mit leuten die morgens mit sagen wir 90% Akku kommen, anstecken und den ganzen tag dort die Ladestation "verparken"?

Das kannst wohl nur mit mehr Anschlüssen regeln und an die Leute appelieren.
Wenn ma uns ehrlich sind wird keiner nach 2h raus gehen und sein Auto umparken.




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