garantie / support

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ica schrieb am 11.07.2004 um 19:02

hab vor mit ein paar kollegen ein projekt zu starten, und die software sollte eben schlussendlich auch verkauft werden.

jetzt stellt sich uns allerdings die frage, wie es denn aussieht, wenn das programm angenommen nen fehler verursacht etc. und irgendwelchen daten oder so verloren gehen - nicht das dies vorkommen sollte - aber wenn der fall eintritt, haften wir dann dafür bzw. können wir für schadensersatzzahlungen herangezogen werden?

weiters, muss man eigentlich support leisten?

hab nämlich nicht vor in irgendeiner art und weise mit meinem privatvermögen zu haften, denn ne gmbh würde unser budget derzeit sprengen :)

ne möglichkeit wäre auch noch das ganze opensource zu machen, bin mir aber nicht ganz sicher wie das dann funktionieren würde.

wäre es zb. legitim wenn ich für die bereitstellung der software, also cds handbücher etc. geld verlange und das ganze nicht ins internet stelle?


vEspertine schrieb am 11.07.2004 um 19:10

alles nur eine frage des vertrages/pflichtenheftes..

wenn der/die kunde/n damit einversanten sind, dass ihr keinen support leistet bzw nicht für verloren gegangene daten haftet passt eh alles..

über welches medium du deine sw vertreibst ist ganz allein deine sache..

hth


evrmnd schrieb am 11.07.2004 um 19:14

ja solange irgendwo steht das ihr dafür keine haftung oder sonstwas übernimmt is es egal... steht sowieso bei den meisten sachen..

dürfte man vielleicht erfahren wasihr vor habt? *neugerigseiwieimmer* *g*

lg
EVERMIND


ica schrieb am 11.07.2004 um 19:27

danke

wird mehr oder weniger ein wein verwaltungsprogramm für weinbauern, also kellerbuch und alles was eben dazugehört...


smashIt schrieb am 11.07.2004 um 19:55

nur zur info:
Lizenzverträge zwischen Firmen und Privatkunden sind in Europa ungültig.
Soll heisen du kannst da noch soviel tolle sachen reinschreiben, vor Gericht gelten die nix.
Ich würd mich da eher informieren wie die Gesetzeslage aussieht.

Falls du die Sache als Opensource anbietest (allso kein Kaufvertrag zustande kommt) kannst für etweiige Fehler auch nciht haftbar gemacht werden. Allerdings wirst außer n paar Spenden damit dann auch nix verdienen.


vEspertine schrieb am 11.07.2004 um 19:56

ahh.. ich arbeit zzt an einer hp für einen zusammenschluss von wein/obstbauern in der süd-stmk.. :D

endlich, bauern go hi-tec :D


watchout schrieb am 11.07.2004 um 20:13

ica-, wenn es open-source is, musst du den source auch irgendwo angeben, ganz genau kannst du das thema "open source" aber nicht festlegen, solang du dich nicht für eine der "vorhandenen" gpl's (zb gnu) entscheidest oder eine eigene schreibst

das gleiche gilt übrigens auch für kommerzielle software, du kannst gern reinschreiben, dass du keinen support bietest usw. - is halt die frage was dann die kunden davon halten, wenn du kühl lächelnd auf die license verweist und die dann keine daten mehr haben (zb.)


ica schrieb am 11.07.2004 um 21:27

Zitat von smashIt
nur zur info:
Lizenzverträge zwischen Firmen und Privatkunden sind in Europa ungültig.

hm, aber im prinzip sind es ja keine privatkunden sondern unternehmer.

ich mein ms kann ja sicher auch nicht für windows abstürze verantwortlich gemacht werden oder? genauso wenig andere firmen oder?


smashIt schrieb am 11.07.2004 um 21:30

segan wirs mal so:
es hat noch kein Privater qualitätsansprüche gerichtlich geltend gemacht.
darum würd ich da eher mal bei nem Anwalt nachfragen.


atrox schrieb am 11.07.2004 um 21:40

// deleted - wrong thread


semteX schrieb am 12.07.2004 um 05:14

open source bedeutet, dass du auf nachfrage den source rausrückn musst. ob du das bei jedem der anfragt machn musst - ka.

schau mal suse an. die machn auch nix anders als linux zu "verkaufen".




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