REQ: High End Server - Empfehlung - Seite 2

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condor schrieb am 15.02.2005 um 18:23

Zitat von the.necromancer
In unserem Fall ist es auch nciht wirklcih eine 'richtige' Backuplösung, sondern eher eine 'Ausfalls Sicherung'.
Der 2. Server wird simultan zum Hauptserver angesteuert (sprich: Die Daten werden in Echtzeit 1:1 auf beide Server geschrieben), der 2. steht aber in einem Feuer/Flut/WasWeisIch sicheren Raum.
Band bzw MO oder ähnliches kommt aus verschiedenen Gründen nicht in Frage...

Auch wenns bereits erwähnt wurde, möchte ich es nochmal betonen...ein x-beliebiger DB-Fehler vernichtet automatisch beide Datenbanken.

Evtl. an USV denken.

IBM ist ggnüber Dell verhältnismäßig teuer, bietet aber einen leicht besseren Support (wobei der von Dell nicht schlecht ist).

Zitat von Viper780
vorallem der IBM support is genial bei grossrechnern wissens die meist scho vor den sys admins wenns an fehler gibt.

dieser service kostet aber extra und rentiert sich nicht wirklich bei einem 2,5k EUR system für 4-6 Leute :)


Viper780 schrieb am 15.02.2005 um 18:28

Zitat von condor
...[cut]...
dieser service kostet aber extra und rentiert sich nicht wirklich bei einem 2,5k EUR system für 4-6 Leute :)

des steht ausser frage ;)

kann vom Dell suport auchnur gutes berichten hab ihn abe rnur im Privatbereich benützt.


spunz schrieb am 15.02.2005 um 18:31

bei 4-6 usern gleich ZWEI dual xeon server? selbst ein single cpu server wird sich bei den minimalen anfordernungen wohl die meisten zeit langweilen.


the.necromancer schrieb am 15.02.2005 um 22:08

Bezüglich Backup:
Die Lösung hierfür ist noch nicht 100% ausgegoren - da sind wir noch am Überlegen und Suchen.

Die DB ist aber für keine 4-6 Leute, sondern für einen doch beachtlichen Kundenkreis als Dokumentenarchiv - ansonsten wärs wohl ein bissl oversized, ja.

Was uns halt wichtig ist, ist die hohe Verfügbarkeit - darum auch 2 Server - und die Datensicherheit.
Den Einwand mit 'bei einem DB-Fehler sind beide Server im Ar**h' verstehe ich nicht recht.
Es laufen auf beiden Servern getrennt die DB-Systeme, ind welche die Dokumente eingespielt werden.
Crashed ein Rechner bzw System .. naja, isses halt hinüber, der 2. Server rennt immer noch.
Oder missverstehe ich da was?


userohnenamen schrieb am 15.02.2005 um 22:12

naja du gleichst ja irgendwie die datenbanken ab oder etwa nicht?

wenn eine db einen fehler verursacht, und beim abgleichen das nicht auffällt
ist der fehler in beiden und es is im *****
so kanns ich mir z.b. vorstellen

also ein bankbackup wär um einiges sinnvoller und besser aufgehoben
mit z.b. bändern für 14 tage wo jeden tag das band gewechselt wird
und z.b. noch bänder für monatssicherungen damit man bis zu einem jahr zurück alles backupen kann :)
so habens wir halt z.b. in der firma


spunz schrieb am 15.02.2005 um 22:20

Zitat von the.necromancer
Bezüglich Backup:
Die Lösung hierfür ist noch nicht 100% ausgegoren - da sind wir noch am Überlegen und Suchen.

Die DB ist aber für keine 4-6 Leute, sondern für einen doch beachtlichen Kundenkreis als Dokumentenarchiv - ansonsten wärs wohl ein bissl oversized, ja.

Was uns halt wichtig ist, ist die hohe Verfügbarkeit - darum auch 2 Server - und die Datensicherheit.
Den Einwand mit 'bei einem DB-Fehler sind beide Server im Ar**h' verstehe ich nicht recht.
Es laufen auf beiden Servern getrennt die DB-Systeme, ind welche die Dokumente eingespielt werden.
Crashed ein Rechner bzw System .. naja, isses halt hinüber, der 2. Server rennt immer noch.
Oder missverstehe ich da was?

ein kunde löscht einen datensatz, 2 wochen später braucht er diesen unbedingt wieder...

verglichen mit den servern oder den ev. windows lizenzen ist ein bandlaufwerk noch relativ günstig. (2500 euro für ein 200/400gb lto)


Pedro schrieb am 16.02.2005 um 11:04

Hiho,

folgende Punkte sollten -soferns wirklich ein Company Server werden soll- wirklich abgeklärt werden:

-wie hoch ist das Budget wirklich?
-solls ein Rackserver werden oder ne Stand Alone Lösung?
-was sind die genauen Anforderungen?
-wie siehts mit der Security (Backup, USV, Rack, etc.) aus?
-wie steht die Firma zum Thema Security?
-gibts ein Konzept, in das der Server dann mal rein soll und/oder muss?

ohne zumindest den größten Teil der Fragen beantwortet zu haben lohnt weiters Diskutieren imho ned wirklich.

Firmen sind ansich -sofern nicht schon geschehen- durch Sysadmins dahingehend zu sensiblisieren, das ne USV, ein Rack, Serverraum, ordentlicher Switch, und ne komplette (durchgeplante) Infrastruktur keine Option sondern "muss" sind, um tägliche Geschäftsabläufe bzw. das überleben der Firma im Ernstfall zu sichern...

Wenn Dir/euch ne DB abraucht, und kein Backup vorhanden ist - und da kannst Dir sicher sein - rollen Köpfe, und der des Chefs ists sicher nicht...


greets
Pedro


the.necromancer schrieb am 16.02.2005 um 11:40

Vielen Dank für die ausführlichen Antworten bisher!

Zitat von Pedro
Hiho,
-wie hoch ist das Budget wirklich?
-solls ein Rackserver werden oder ne Stand Alone Lösung?
-was sind die genauen Anforderungen?
-wie siehts mit der Security (Backup, USV, Rack, etc.) aus?
-wie steht die Firma zum Thema Security?
-gibts ein Konzept, in das der Server dann mal rein soll und/oder muss?

Okay, zu den einzelnen Punkten:
Budget ist nicht wirklich ein Kriterium, wenns allerdings günstig mit gleicher Qualität geht, dann ist's natürlich gut.
Wie schon gesagt: An der Anschaffung der Hardware liegt kein Problem, die kann man selber zusammenbauen - für nen fertigen Server (HP bzw IBM) spricht einzig der Support.

Es soll kein Rack werden, an der USV hängen die Server auch. Security ist kein allzu grosses Them, weil das DB-System eine Insel ist.
Dh die Server sind mit ca 6 Workstations (ohne lokale Laufwerke) verbunden und haben keinerlei Verbindung zur 'Aussenwelt'.
Sollte das doch mal der Fall sein, sind HW-Firewalls, Virenscanner usw da. Security ist in unserer Firma wichtigst!

Die genauen und zwingenden Anforderungen sind bisher nur folgende:
- SCSI Anschluss am Server für einen Scanner
- Netzwerkanschluss
Empfohlen wird von der DB-Firma:
- Dual Xeon 3GHz
- 2 GB RAM

Naja, ned wirklich viel...

Ich hab mal ein wenig recherchiert und folgende Hardware zusammengestellt - bitte um Kommentare:
1 Servergehäuse Tower INTEL SC5250-E, 450 Watt
1 MaBo INTEL SE7501HG2, FSB533, 2x SCSI
2 Intel Xeon 3,0 GHz, 1MB, 800 MHz, 1HE
4 512 MB DDR, CL 2.5, 333 MHz, PC 2700, ECC
1 SATA Raid Contr. Intel SRCS16L, 64MB, 6Port
4 Seagate 7200.1, 300GB, 8MB, NCQ
2 WD-Raptor, 36GB, 8MB
1 Diskettenlaufwerk
1 DVD ROM

Macht zusammen 3391.-

Alternativ dazu gäbs noch ein andres Board (Asus PCH-DL), mit unregistered RAM, und mit 1xATA100 Systemplatte.
Macht den Server rund 1000.- billiger...

Was meint ihr zu reg. <-> unreg. RAM?
Wo genau liegt der Vorteil von reg. RAM?
Das System soll sich natürlich nicht 3 mal am Tag aufhängen, aber wenn der Server ab und zu mal neu gebootet wird isses auch kein Beinbruch.

Zum Schluss noch zum Thema Backup: Ich hab meinen Chef dahingehend sensibilisiert, dass wir doch über ne anständige Lösung nachdenken, allerdings kommen weder DVD, noch MO Jukeboxen in Frage.
Kann mir da jemand was empfehlen, das auch mit so hohen Datenmengen zurecht kommt, ohne gleich riesen Aufwand zu verursachen?

thx schon

Chris


that schrieb am 16.02.2005 um 11:54

Ein Server mit Scanneranschluss und Consumer-IDE-Platten? :confused:


Pedro schrieb am 16.02.2005 um 12:32

Zitat von that
Ein Server mit Scanneranschluss und Consumer-IDE-Platten? :confused:

ack!
Eine billige "Popelworkstation" hernehmen und dort halt Brenner, Scanner usw. einbauen...
Server haben oder sollten nichts mit Scannern und anderen "Clientzugehörigenden" Dingen (Hardware als auch Software) am Hut haben.

Das mit den Platten lass ich mir noch einreden...
Hersteller wie Dell, IBM, HP, etc. kochen auch nur mit Wasser und nehmen teils sATA Platten... Ergo ists egal, sofern auf "Redundanz/Ausfallsicherheit" geachtet wird (Raid5 und regelmässige Backups auf andere Medien)

@Backup:
Certance DAT DDS4 AUTOLOADER... Geizhals

Kurzbeschreibung
DAT TAPESTOR40 AUTOLOADER
Kapazität 6 Cartridges 120/240GB DDS4-DAT
bis 330MB/min
LVD U-SCSI-2
10 MB Cache
3 Jahre REACT-Advanced Replacement Programm
incl. Tapeware XE Backup Solution CD
5 Data Cartridges
Mounting Hardware Tape Magazin


Herstellerlink:
Certance CDL 240 Desktop

Edit:
Als Backupsoftware bietet sich (wie bereits erwähnt worden ist) ansich nur Veritas Backup Exec an, da hier die Unterstützung an Autoloadern, Laufwerken etc. am besten ist.
Mit einer "Billiglösung" anfangen, und eventuell mal später upgraden würde ich ebenfalls nicht.

Ich verstehe die "Crux" total, kleine Bude, durchschnittliches Budget, kein wirkliches Verständnis für Security, wahrscheinlich auch keine firmeninternen Securityguidelines...

Irgend wann mal sollte damit halt begonnen werden - je füher desto besser ;)


hth, greets
Pedro


spunz schrieb am 16.02.2005 um 12:42

ich würder eher ein lto laufwerk kaufen, dds ist da um einiges fehleranfälliger (insbesondere ein autoloader). kostet zwar etwas mehr, aber dafür hast du gleich ein 200/400gb laufwerk.


Master99 schrieb am 16.02.2005 um 12:56

Zitat von the.necromancer
Die DB ist aber für keine 4-6 Leute, sondern für einen doch beachtlichen Kundenkreis als Dokumentenarchiv - ansonsten wärs wohl ein bissl oversized, ja.

Zitat von the.necromancer
Es soll kein Rack werden, an der USV hängen die Server auch. Security ist kein allzu grosses Them, weil das DB-System eine Insel ist.
Dh die Server sind mit ca 6 Workstations (ohne lokale Laufwerke) verbunden und haben keinerlei Verbindung zur 'Aussenwelt'.

na was jetzt?!

oder müssen die kunden zu euch kommen, ihre daten anzuschauen?

insg. hört sich die ganze sache irgendwie ziemlich "pfusch" an bis jetzt, aber dazu sind wir ja da (bzw. halt weniger ich, sondern die anderen hier die sich im server-bereich auskennen), dass zum schluss was ordentliches rauskommt.


the.necromancer schrieb am 16.02.2005 um 13:02

*gg*

Also nur zur Klarstellung:
Wir sind durchaus keine 'kleine Bude', sondern ein ausgewachsenes Rechenzentrum, in welchem Security udgl einen wehr hohen Stellenwert hat :)

Der Scanner, der an den Server dran kommt, hängt nicht direkt dran, sondern an einem eigenen PC, auf welchem die Scan-Soft läuft. Dieser PC ist (angeblich...) mittels SCSI mit dem Server verbunden.
Der Scanner an sich ist auch kein 'Popelscanner', sondern ein High-End A3 Durchzugsscanner:
http://www.archiveindex.com/duplex/kv-s3065w.html

Die Backup Hardware seh ich mir gleich mal an, vielen Dank für die Vorschläge!
Bezüglich dem registered RAM kann niemand etwas sagen?


the.necromancer schrieb am 16.02.2005 um 13:04

Zitat von Master99
na was jetzt?!

oder müssen die kunden zu euch kommen, ihre daten anzuschauen?

Genau so.
Hier im Rechenzentrum sitzen 4-6 Leute an ihren Workstations und suchen aus der DB die (telefonisch) angeforderten Dokumente raus, hirschen in den Keller (in das physische Dokumenten Archiv), kramen die Papierln raus, und schickens den Leuten zu.

So geht das - hoffentlich :)


Pedro schrieb am 16.02.2005 um 14:44

jetzt bin ich zugegebenermaßen verwirrt...

ein "Rechenzentrum" -so Deine titulierung- will nen Server selbst zusammenbauen, und auf nem zweiten Server genau die Daten des ersten Servers spiegeln?

und das ganze dezidiert nicht Rackmountable und mit einem Budget von 2600 Brutto?

AHA :rolleyes:

Dein Chef kann mich gerne Anrufen, dann mach ich mit ihm nen Termin aus, komm vorbei und wir unterhalten uns über ein Konzept zur Hardwareanschaffung...

Derart peinliches kommt nicht mal von Firmen, welche "nur" bis zu 4 Mitarbeiter beschäftigen, denn auch jene Firmen setzen z.B. auf Mylex, was alleine schon fast den Preis ausmacht, was der Server kosten soll.

Nichts für ungut, aber derart unausgegorenes/unprofessionelles hab ich lange nicht mehr gehört.

Sag mal an, wie die Firma heisst... URL wär interessant.




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