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ein bekannter von mir möchte ein neues system bauen und fragt mich um rat.
das ganze rennt semi professionell mit adobe Premiere CS5 und der preis ist erstmal nebensache.
ich dachte CPU mässig an einen oder sogar zwei Xeon DP X5680. ich bin mir nur nich sicher ob sich zwei wirklich auszahlen würden? CS5 profitiert daovn angeblich ja ganz gut.
board ist das größte problem. als ehemals ewiger AMDianer hab ich da erstmal keine plan..
dazu 12GB ram nach geschmack und board.
als graka wird vermutlich eine Quadro 4800 zum einsatz kommen, da die quadros von adobe serienmässig unterstützt werden.
als systemplatte denke ich wäre eine Postville 160GB geeignet und als storage würde ich 4x 2TB Ultrastars oder Barracuda XT im raid5 an einem 3ware 9650SE nehmen
das ganze in ein corsair obsidian 800D (wegen eingebauten hotplug) mit passenden netzteil
ein dell precision system ist keine option für dich?
hab ich mir ehrlich gesagt noch nicht angesehen. danke für die anregung.
*wow* das wird teuer
So ein system macht man nicht mal schnell als Amateur - er soll sich da was von Dell zam stellen lassen.
Guter Tipp: für Videoschnitt bringt eine Quadro ned viel und Raid ist kontraprduktiv.
Ich empfehle dir dafür 2-3 getrennte HDD's da eh nur sequentieller zugriff passiert und da ists besser wenn nix anderes rein pfuscht (Also immer auf einer HDD das File liegen haben, auf einer anderen Temp und evtl auf eine dritte dann als Archiv speichern)
braucht er echt so viel Speicher? vorallem da dir klar sein muss dass du ECC ram brauchst. Boards sind alle OK wenns ein Dual sein muss hängt nur von den benötigten Zubehör und Features ab
ich hab bisher halt nur seinen input da ich mich in der ecke selber nicht auskenne....
premiere und after effects sollen halt direkt durch die quadro beschleunigt werden können. bzw gehts angeblich eh allgemein über cuda, aber das wird eine ziemliche haxerei laut diversen foren.
gleiches mit speicher. "halt viel speicher, kann ned schaden" und da er meint die kosten sind vorerst mal nebensächlich..
der einwand mit den raid ist interessant. danke.
ja cuda im allgemeinen geht für a paar filter, aber ob ma da eine quadro braucht vorallem eine so flotte ist fraglich.
zur cpu:
wie schneiden die amd x6 ab? afaik profitieren premiere und after effects doch von allen 6 cores, oder irre ich mich da?
zum Ram:
würde mind 6GB speicher nehmen, mehr als 8/12 wird er vermutlich nie brauchen.
zu den HDD's:
Als Systemplatte würde ich auch eine SSD nehmen, aber ob er 8TB an Daten haben wird, weiß ich nicht, denke am Anfang werden es auch 2-4 TB machen.
Zur Graka:
Überhaupt keine Ahnung 
Wird mit HD-Material gearbeitet bzw was genau macht er?
Für Urlaubsvideos schneiden ist das alles überdemensioniert.
Naja, cuda bringt auch beim Rendern und Transcodieren sehr viel.
Jetzt ein Premiere Schnittsystem ohne Cuda/Mercury unterstützung zusammenzubaun wäre verrückt!
http://www.adobe.com/de/products/premiere/performance/
Ist nicht mehr wie bei CS4 wo ein bischen was beschleunigt wurde, jetzt haben sie das richtig umgesetzt.
Zitat von DenneWird mit HD-Material gearbeitet bzw was genau macht er?
Für Urlaubsvideos schneiden ist das alles überdemensioniert.
wobei es schon interessant wäre ob DVCPRO, HDV oder ein Codec wie h.264 oder AVCHD zum Einsatz kommt. Das ergibt mitunter schon einen ordentlichen Unterschied was die Anforderungen anbelangt (wobei das geplante Sys eh für alles locker reicht - aber für DVCPRO/HDV ist es in Wahrheit bei weitem überdimensioniert - imo).
Abgabeformat wäre noch interessant und welche Monitoring-Lösungen er hat oder braucht (sowohl Audio als auch Video). In welchem Umfang wird das Material nachbearbeitet (grading, keying, Animation, Inserts...)?
das sind alles Dinge die sehr ins Detail gehen können und wo man sich möglichst strikt nach den Anforderungen und nach der eingesetzten Software richten sollte.
CS5 gibt es übrigens für MAC auch - wenn der Preis eh keine Rolle spielt durchaus eine Überlegung wert, leider ist der Zeitpunkt atm eher schlecht weil die neuen Mac Pro wohl erst gegen Ende des Jahres kommen.
dann werd ich mal genauere details in erfahrung bringen
einen mac hab ich ihn anfangs übrigens auch vorgeschlagen.
"na soan schrott will i net"
.. fürchte, das thema gilt als erledigt
jeder wie er meint 
wenn du mir die Kamera nennen kannst kenn ich mich eh schon aus…
Ich bin ja der Meinung, dass bei Videoschnitt aktuell in den seltesten Fällen das System der limitierende Faktor ist (ab Core 2 Duo sollte es kein Problem mehr mit FullHD-Schnitt geben) sondern vielmehr der gewählte Workflow, der falsche Einsatz von Software/Tools bzw. Anwenderfehler/Unwissenheit. Damit will ich jetzt niemandem was unterstellen aber ich kenne viele solcher Fälle (falsche Wahl von Schnitt-Codec/Sequenzeinstellungen/Render-Settings, unnötige Platzverschwendung beim Loggen der Daten, keinerlei Backup-Plan usw.).
Also wenn du den bisherigen Workflow kennst ist das sicher auch hilfreich.
Gerade wenn auch im Bereich Image-Film gearbeitet wird ist Qualitätssicherung viel wichtiger als die neueste Hardware. Da ist es durchaus hilfreich beim Sys 1k zu sparen und das Geld in einen gebrauchten Peakmeter + Kontrollmonitor zu stecken - imo.
Zitat von whitegreyDa ist es durchaus hilfreich beim Sys 1k zu sparen und das Geld in einen gebrauchten Peakmeter + Kontrollmonitor zu stecken - imo.
Von einem HD Referenzmonitor hätte ich eh nicht zu sprechen gewagt 
Aber wenn der Output noch DVDs sind (PAL) ist eine kleine JVC/Sony-Kontrollröhre schon recht hilfreich - gerade Halbbildfehler/Flieren usw. sieht man am Computermonitor schlecht. Wobei es da viele Möglichkeiten gibt, auch HDMI-Monitoring ist kein Problem mehr und vergleichsweise günstig zu bewerkstelligen.
Ok, Peakmeter ist ansich überflüssig - da setze ich dann aber schon voraus, dass eine halbwegs ordentliche Abhöre vorhanden ist und keine "Joghurtbecher" rum stehen (wie ich die ganzen Desktop-Brüllwürfel gerne nenne), natürlich geht das alles auch blind aber ich finde es rein digital etwas mühsam.
Aber wie gesagt - ich kenne die Anforderungen hier nicht - eigentlich sollte ich so lange gar kein Kommentar abgeben 
gutes Zubehör und Peripherie schaden nie.
je nach Anwendung kann man ja recht einfach am TV-out einen Röhrenfernseher oder per HDMI einen kleinen HD LCD anhängen, auch wenn das nur eine kleine alternative zu wirklichen Kontrollmonitoren ist.
Das selbe beim Sound, da kann man auch aktive Behring Truth nehmen oder halt ein wenig was besseres. evtl reicht auch die alte Anlage vom Wohnzimmer die man gerade entsorgen wollte
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