Arduino Boards Linux?

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Bunny schrieb am 02.02.2016 um 09:03

Hallo !

Ich hab mal eine Frage.. kann man auf den Arduino Boards ein vollwertiges Betriebssystem (z.b Linux) laufen lassen so wie beim Raspberry Pi?

Soweit ich das nämlich verstanden habe ist das Arduino Board, in allen seinen Ausführungen, eine reines Entwicklerboard für Mikrocontroller...

stimmt das?

LG


deftenski schrieb am 02.02.2016 um 09:35

Nein, kann man nicht (mit Ausnahme vom Yún, der neben dem ATmega auch noch einen AR9331 Prozessor hat).


Bunny schrieb am 02.02.2016 um 09:37

ah.. alles klar.. dann bleib ich beim Pi! :D

bzw. kann ich manche dinge nur mitn raspberry machen...

für reine Mikrocontroller dinge kann ich den arduino auch verwenden..


Bunny schrieb am 02.02.2016 um 10:01

noch eine frage.. bei den entwickler boards.. speziell der Arduino UNO R3..

http://physicalcomputing.at/epages/...roducts/A-10096

wenn ich damit Projekte entwickel, bleibt der Mikrocontoller immer am Board, bzw. wie macht ihr das ? Weil ja die Möglichkeit besteht den runter zu nehmen und irgendwo anders zu verbaun..Nehmt ihr da immer das gesamt Board her und verbaut das irgendwo??


Mr. Zet schrieb am 02.02.2016 um 10:35

Warum willst du den "Mikrocontroller" vom Board nehmen?


Vinci schrieb am 02.02.2016 um 10:40

Was den meisten Arduinos im Vergleich zu einem Raspberry fehlt ist
a) eine Memory Management Unit (Stichwort Virtualisierung)
b) RAM

Wobei natürlich der Begriff "vollwertig" auch so eine Sache ist. Was macht ein vollwertiges Betriebssystem für dich aus? Es gab/gibt einige Projekte, die den Kernel derart abgespeckt haben, dass er irgendwie so auf den kleineren 32-Bittern lauffähig war... zumindest für BSD auf einem PIC32 hab ich da grad was im Kopf.


Bezüglich den Projekten. Natürlich könntest du das gesamte Board verbauen. Wenn du das nicht willst musst du dich zwangsweise mit Leiterplattendesign auseinander setzen und ein gewisses Mindestmaß an Elektronik Verständnis mitbringen... wobei die meisten Prozessoren heutzutage kaum mehr brauchen als ihre Versorgung und vielleicht irgendwo an PullUp am Reset...
Es ist also auch für reine Programmierer heutzutage durchaus machbar ein Embedded Projekt zu realisieren ;)


Bunny schrieb am 02.02.2016 um 11:57

also vollwertiges OS ist für mich z.B Raspian an Pi...

Leiterplatten layout entwickeln und löten usw. wäre kein problem für mich.. mach ich sogar gerne..

ich hab mir halt nur gedacht dass oftmals nur ein kleiner Teil an Funktionalität benötigt wird und nicht immer dieses rießen board... braucht mehr platz usw..


deftenski schrieb am 02.02.2016 um 13:29

Zitat von Bunny
wenn ich damit Projekte entwickel, bleibt der Mikrocontoller immer am Board, bzw. wie macht ihr das ? Weil ja die Möglichkeit besteht den runter zu nehmen und irgendwo anders zu verbaun..Nehmt ihr da immer das gesamt Board her und verbaut das irgendwo??

Dafuer verwend ich dann meistens einen Mini oder Pro Mini fuer 3.3V. Bei 10€ denk ich über selber löten gar nicht nach.


Bunny schrieb am 02.02.2016 um 13:48

Das is natürlich ein argument!


Gegi schrieb am 09.05.2017 um 18:13

vielleicht ist eine BeagleBoard eine Alternative? hat Linux und I/O pins?
http://beagleboard.org/bone


AdRy schrieb am 10.05.2017 um 04:59

Wenn du keinen vollwertigen Pi brauchst, gibt es genügend kleinere/schwächere und billigere alternativen. z.b. OrangePi Zero


Circulus schrieb am 04.08.2017 um 09:04

Ich verwende 2x Pi3 und 2x Pi Zero W als "MiniPCs".

Zum Beispiel meinen zweiten Pi3 habe ich zu einem Proxy Server umgebaut. Den Ersten verwende ich noch um Arduino zu programmieren und über RealVNC als Virtual-Desktop (inkl. Schreibprogramme, Spiele, etc.). Fast vollwertig. Den Desktop kann ich auch übers Handy oder Tablet verwenden.

Zusätzlich hat der Pi Zero W WLAN und Raspbian als Betriebssystem. Den Ersten habe ich umgebaut als WebCam (über IP). Der Zweite Pi Zero W wartet noch sehnsüchtig auf ein neues Projekt (Roboter oder Ferngesteuertes Spiel).

Pi Zero W kostet 11 Euro nackt. Die Leistung ist fast wie Pi3, aber der hat viel weniger Anschlüsse. Meine Arduinos programmiere ich als Microcontroller, um kleine Projekte zu steuern. Welchen du nehmen solltest, hängt davon ab, was du damit machen willst.


wergor schrieb am 04.08.2017 um 10:24

Zitat aus einem Post von Circulus
Den Ersten habe ich umgebaut als WebCam (über IP).
wie gut geht das bei dir? ich habe das auch mal versucht, hatte aber probleme mit der latenz (hatte leider noch keine zeit den letzten vorschlag auszuprobieren)


Circulus schrieb am 04.08.2017 um 10:50

Servus wergor!
Ich habe mehr oder weniger die Anleitung von http://elinux.org/RPi-Cam-Web-Interface verwendet. Hier muss ich erwähnen, dass ich eine "PiCam" (Kamera extra für RaspPi) verwendet. Keine USB Kamera. Sonst die Anleitung funktioniert echt gut, bis auf zwei Kleinigkeiten: es ist nicht erreichbar über eine externe IP UND beim ersten versuch, löschte es meinen internen Webserver Daten... sonst toll. ;o)

Ab jetzt ist, wo andere Tricks & Kenntnisse ins Spiel kommen. Kenne ich meine externe IP? Kann ich von meinem Router diese Schnittstelle freigeben (mit Umleitung zum Pi)? Wenn du das bereit kennst oder kannst, dann ist dein Ziel nicht weit entfernt!


spunz schrieb am 08.08.2017 um 17:32

Zitat aus einem Post von Circulus
Pi Zero W kostet 11 Euro nackt. Die Leistung ist fast wie Pi3, aber der hat viel weniger Anschlüsse..

im 1:1 Vergleich eines einzelnen Cores, hat der Pit3 nahezu die doppelte CPU Leistung. Im Gegensatz zum Zero hat der Pi3 aber noch 3 Cores mehr und doppelt so viel Ram.

Je nach Anwendung liegen da durchaus Welten dazwischen.




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