best dateisystem

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shadowman schrieb am 17.09.2003 um 01:29

Mich würd intressiern welches so das beste Dateisystem für Linux ist.
Es stehn ja immerhin einige zur auswahl.
Soll auf einem Software raid5 laufen.
ReiserFS4 soll ja ned so übel sei. Und irgendwo stand mal das Ext3 noch eher im Betazustand ist(is die Aussage noch aktuell?).

Was verwendets ihr? Welches kann man im Falle eines Crashes am besten wieder rekonstruieren?Wie schauts Preformancemäßig aus.


xdfk schrieb am 17.09.2003 um 01:51

ext3 wuerd ich als ausgereiftes journaling file system bezeichenen schon lange nimmer beta status mit zusaetzlicher kompatibilitaet zu ext2. vom speed her gibts aber sicherlich schnelleres.

ich hatte noch nie probleme mit ext3 nach crashes.


that schrieb am 17.09.2003 um 08:14

Ich verwende ext3, weil das eine Erweiterung von ext2 ist, dem verbreitetsten und ausgereiftesten Dateisystem für Linux. Bisher nie Probleme damit gehabt, und im Notfall kann man ext2-Repariertools verwenden.


disorgoth schrieb am 17.09.2003 um 09:41

meiner meinung nach is reiserfs das optimalste (für desktop betrieb).

ext3 ist zwar keineswegs unausgereift, aber eines der langsamsten journalling fs. jfs hat soviel ich weiss ebenfalls noch probleme, xfs ist laut statistik das 2. performanteste nach reiser.

etwaiige meldungen dass reiser noch nicht ausgereift wäre, widerlege ich hiermit persönlich :)


Ringding schrieb am 17.09.2003 um 10:32

Am stabilsten sind wahrscheinlich ext3 und xfs, schneller ist hingegen reiserfs. Ich verwend überhaupt immer noch ext2 (am schnellsten), denn den Strom dreh ich soundso nicht ab, und solang auf der Platte write caching an ist, ist es eh wurscht.


emStone schrieb am 17.09.2003 um 19:37

als desktop system verwende ich reiser ausser auf da boot partition.
im server betrieb verwende ich ext2...


atrox schrieb am 18.09.2003 um 21:34

ohne jetzt die richtigen urls bei der hand zu haben: raiserfs wird nachgesagt (vorallem) bei vielen kleinen dateien und großen verzeichnissen schneller zu sein, braucht aber extra patches für quota- und nfs-support.
dafür hat man bei ext3 im fehlerfall mehr chancen seine daten zu retten, weil es mehr und ausgereiftere utilities gibt (ext3 ist zu ext2 kompatibel - dadurch gestaltet sich die zusammenarbeit mit einigen utilities unproblematischer).

freund von mir verwendet zb jetzt auch ext3, weil sich raiserfs nicht mit dem sleep-mode von seinem notebook versteht; nach der zweiten spontanen raiserfs-selbstverstümmelung (gekoppelt mit neuinstallation) entschied er sich für ext3 und hat seitdem keine probleme.
einzelfall? - wahrscheinlich.

manch großer serverbetreiber (siehe auch reiserfs sponsoren) bevorzugt hingegen reiserfs - auch suse schlug(bzw tut es noch immer) es in vielen distro-versionen als default-fs vor.

the choice is yours :)


emStone schrieb am 18.09.2003 um 23:57

dein feund bei dem sich das raiser auflöst ist nicht der einzige..
hab ich hab so ähnliche sachen von zwei freunden gehört. ohne andeutung war das filesystem im a***** und aus wars.


Ringding schrieb am 19.09.2003 um 00:08

Bei den instabilen Kisten, die die Leute heutzutage herumstehen haben, ist halt immer die Frage, wie weit man solchen Berichten trauen kann.


emStone schrieb am 19.09.2003 um 00:12

bei den zwei leuten weiss ich genau das die kiste nicht instabil war..


pari schrieb am 20.09.2003 um 18:17

reiserfs ist performanter als ext3, aber mit ext3 is die wahrscheinlichkeit, probleme zu haben, äußerst gering. Außerdem kann man ext3 unter windows mit explore2fs auslesen.


shadowman schrieb am 20.09.2003 um 21:47

THX dann werds wohl ext3 werden :)




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