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Zitat von ObermotzDiese Distribution sollte für dich geeignet sein

Zitat von ObermotzDiese Distribution sollte für dich geeignet sein

Ich wollte eben nochmal loswerden, das ich mittlerweile von Systemd absolut überzeugt bin, obwohl ich anfangs ziemlich dagegen war, da die rc.conf so einfach zu konfigurieren war.
Ich konnte es nicht abwarten bis Gnome 3.6 in die Community repos kommt und habe die gnome testing repos aktiviert und mir somit mal wieder mein System zerschossen. 
Bevor ich jetzt wieder alles mit chroot retten musste, habe ich mich fürs neu installieren entschieden und Arch setzt mit dem neuen Installationsmedium ja auch schon default auf systemd.
Diesmal habe ich auch statt des proprietären Nvidia treibers auf nouveau gesetzt und der Speed ist einfach friggin awesome! Innerhalb von 1-2 Sekunden komplett runtergefahren. Das Hochfahren dauert inkl einloggens auch nichtmal mehr 20 Sekunden mit Gnome 3.4.2
Ich bin gerade sowas von glücklich, dass ich das einfach mal posten musste.
Zu einem init System gehört aber mehr als bloß schnell zu booten - und mit einer SSD sind die Unterschiede nicht mehr wahrnehmbar. Da bin ich lieber auf der sichereren Seite, wer weiß was der Poettering-Bande noch alles einfällt.
Wie gesagt, bei mir fiel es trotz SSD ziemlich stark ins Gewicht. Ich hatte auch vorher nichts außer Amarok, Chrome, Totem und Jdownloader installiert.
->Der Umstieg von dem Nvidia auf den nouveautreiber hat sicher auch einiges ausgemacht.
Abgesehen davon das systemd ganz schön fragmentiert ist und ich die systemctl Variante bei den Daemons auch ziemlich bescheiden finde... Was meinst du mit der sicheren Seite?
Edit: Aus der Sicht des Entwicklers hört es sich auch alles ganz gut an. Das Video ist leider schon ein Jahr alt und ich weiß nicht, wie weit sie schon mit den Zielen gekommen sind(beispielsweise den Session-manager auch durch systemd verwalten zu lassen).
http://video.golem.de/oss/4823/inte...er-systemd.html
Zitat von t3mpPoettering-Bande

Wie gehabt: ~sys-fs/udev-171 und sys-apps/openrc, und die aufmerksame Beobachtung des udev-forks im Gentoo Forum. Vielleicht kommt auch von Al Viro bzw. den Kernel Devs noch was, firmware loading macht ab sofort jedenfalls der Kernel weil sich dieZitat von Darkside_86Was meinst du mit der sicheren Seite?
Diese absolut sinnlose Jagd nach dem schnellsten Booten ist sowas von behaemmert 
HAL hat man mit dem "Argument", dass es beim Systemstart fast EINE SEKUNDE(!!11) zum Initialisieren braucht, gekillt. Das hat den GNU/Linux-Desktop imho um Monate zurueckgeworfen (weil man eine ausgereifte, etablierte und funktionierende Loesung durch ein Sammelsurium halbgarer Komponenten getauscht hat).
Und heute verwendet ja eh jeder mit halbwegs gesunder Hardware am Desktop S3, waehrend Server beim POSTen gut und gerne 5 Minuten oder mehr vertun. Oft tut es schon weh, diesen verschlimmbessernden Taugenichtsen beim zeitweiligen Ruinieren der Plattform zuzusehen.
Aber woran soll ich sonst die Güte meiner Distribution messen?
Zitat von VoAber woran soll ich sonst die Güte meiner Distribution messen?
Ich glaube nicht, das ich mir meine Distribution nach der Geschwindigkeit beim booten aussuche. Sondern eher wie ich das ganze an meine Bedürfnisse anpassen kann, ob alles stabil läuft, ob die gesamte Performance mit der gewählten Oberfläche auch zügig läuft usw.
Das ganze ist mir nur positiv aufgefallen. Gerade der Boot vom proprietären Nvidia-treiber kam mir _grauenhaft langsam_ vor. Gestern hatten wir im Wohnzimmer noch V wie Vendetta geschaut und ich habe aufgrund von Rucklern den Proprietären wieder installiert. Ich dachte bisher ja das der Nouveau deutlich schneller bootet. Bei Systemd brauche ich aber auch da nicht mehr auf die Initialisierung vom Nvidia-treiber warten. Das mit dem parallelisieren funktioniert wirklich erstaunlich gut. Wie gesagt auch ich finde die Fragmentierung grauenhaft .
@Colo: Hattest du dir das Video von Golem angeschaut? Ich finde es auch interessant, das die vorhaben die Sessions ebenfalls zu parallelisieren. Sie wollen die ganzen Loginmanager mehr zusammen bringen, wie ich das verstanden habe. Damit nicht jede Distro und jedes DE sein eigenes Süppchen kochen muss.
Die Ansätze klingen für mich als Leihe wirklich gut
Umlüx.. jetzt mit 100% mehr Linux!
angestachelt durch die neugierde und auch diesen thread hier hab ich mich an meine erste Debian installation gewagt 
natürlich text only und ohne vorgefertigte dienst installationen. ich will wenigstens einmal alles selber machen. und bisher komm ich erstaunlich gut zurecht!
nur die filesystem struktur ist mir immer noch ein rätsel. wo was drin zu sein hat scheint kein wirkliches system zu haben 
Wichtig ist eigentlich nur: Konfigurationen in /etc und Userdaten in /home, automount (externe Festplatten, windowspartitionen, USB Sticks und optische Medien) früher in /mnt, nun in /media. Alle Logs unter /var/log.
meine größten 'probleme' bisher waren die non free Intel/HP treiber bei der installation und die unterstützung der 10GB RAM unter 32bit. die kiste ist nämlich ein uralter quad netburst 
Eh? Was fuer non-free Intel/HP-Treiber? Oder meinst du Firmware?
Zur Installation von Debian Squeeze wuerde ich uebrigens die Images von http://kmuto.jp/debian/d-i/ empfehlen. Wer schon eine Squeeze-Installation hat: http://backports-master.debian.org/Instructions/
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