URL: https://www.overclockers.at/linux/faq-windows-gnu-linux-umstieg-einstieg-aufstieg_127618/page_69 - zur Vollversion wechseln!
Nachdem ich die meiste Erfahrung mit Debian basierten Systemen habe dachte ich eher an Ubuntu als Basis, oder evtl. Rhino wenn ich in Richtung rolling release gehen mag.
Da ich aber eher Richtung NVIDIA GPUs für meinen nächsten PC tendiere bin ich mir nicht so sicher, ob Rolling Releases diesbezüglich eine gute Idee sind. Zumindest habe ich da ein paar Berichte bzgl. Treiberproblemen im Hinterkopf.
Ubuntu kann man imnsho seit dem uebergriffigen Pushen ihres snap-Wahnsinns getrost und endgueltig in die Tonne treten. Dagegen sind die Solo-Trips der Vergangenheit (upstart, Mir, Unity, netplan) mild. Nimm Debian 13, das ist eh gerade frisch - oder in ein paar Wochen Testing, das ist garantiert das bessere "rolling release" als winzigkleine Ubuntu-Downstreams.
NVIDIA wuerde ich prinzipiell meiden, und unter GNU/Linux ganz besonders, wenn du nicht GENAU weiszt, dass du das Zeug wirklich brauchst (fuer CUDA).
Ja, mir gehts da in erster Linie um CUDA.
Warum besonders unter Linux Abstand von NVIDIA nehmen? Wegen den in der Vergangenheit aufgetretenen Treiberproblemen, oder gibts da noch einen anderen Grund?
Bei Debian schrecken mich etwas die trägen Updates ab in Bezug auf Workstations (also genau der Grund, warum ich serverseitig Debian schätze).
Wie groß seht ihr den Aufwand um in Arch reinzukommen? Erfahrung mit Debian und RHEL habe ich (aber eben nur im Serverumfeld).
Ich glaube nicht, dass das eine große Umstellung sein wird wenn du schon am CLI versiert bist. Wenn du einen GNU/Linux Desktop planst ist eine AMD Karte ganz klar die erste Wahl, v.a. aufgrund der Treibersituation - das ist keine Vergangenheit, sondern dank Nvidias Politik der Dauerzustand.
Zitat aus einem Post von schizoWie groß seht ihr den Aufwand um in Arch reinzukommen?
Sonstige Unterschiede im Alltag sind dank systemd auch eher in den Untiefen der Systeme zu finden, wo man dich nur selten hinabtaucht.Zitat aus einem Post von nexus_VIWenn du einen GNU/Linux Desktop planst ist eine AMD Karte ganz klar die erste Wahl, v.a. aufgrund der Treibersituation - das ist keine Vergangenheit, sondern dank Nvidias Politik der Dauerzustand.

Habs auch aehnlich wie COLO, auf meinem Desktop und (privat) Laptop laeuft Arch. Auf meinen Servern eine Mischung aus Debian und Fedora (hauptsaechlich weils mich noch net alle umstellen gfreut hat)
Zum pacman cheatsheet: https://wiki.archlinux.org/title/Pacman/Rosetta is sehr praktisch, wenn ma sich mich einem anderen package manager schon auskennt.
ja das cheatsheet brauch ich leider auch noch immer hin und wieder weil @work alles debian is.
die offenen nvidia treiber sind imho nicht dort wo die von AMD sind. Es gibt ja auch von nvidia da keinen Willen was weiterzubringen im Gegensatz zu AMD
Zitat aus einem Post von COLOSSUSUbuntu kann man imnsho seit dem uebergriffigen Pushen ihres snap-Wahnsinns getrost und endgueltig in die Tonne treten.

Zitat aus einem Post von COLOSSUSNimm Debian 13, das ist eh gerade frisch - oder in ein paar Wochen Testing, das ist garantiert das bessere "rolling release" als winzigkleine Ubuntu-Downstreams.
Bin echt mega zufrieden damit... extrem unholpriger Umstieg von Windows auf Linux war das! <3ZitatWas spricht gegen snap?
Zitat aus einem Post von davebastardich hatte damit in der praxis mehr probleme als z.B. mit appimage oder flatpak, generell will ich solche paketformate aber auch nur verwenden wenns gar nicht anders geht. ubuntu setzt viel zu oft für ganz stinknormale Applikationen darauf was diese mMn schlechter wart und administrierbar macht

Zitat aus einem Post von schizoNachdem der Win10 Support demnächst ausläuft, Gaming auf Linux ja mittlerweile scheinbar mittlerweile ein Thema ist und mir adhoc keine Windows Applikationen mehr einfallen, auf welche ich angewiesen bin wäre der nächste PC Wechsel eine gute Gelegenheit mir mal wieder Linux am Desktop anzusehen.
Meine Erfahrungen mit Linux am Desktop sind allerdings schon ein Zeiterl her und mit Multi Monitor Setups in Bezug auf DEs habe ich null Erfahrung. Gibts hier DEs, welche besonders dafür geeignet sind?
Unter Windows 10 habe ich des öfteren das Problem, dass beim Monitorwechsel/Standby sämtliche Fenster auf den Hauptmonitor verschoben werden. Gibts das Leiden unter Linux auch, oder sind die DEs diesbezüglich brauchbarer?
"für spiele optimiert" stimmt so nicht. Die meisten denken da an FPS boost oder wwi. Zum spielen gehen alle gleich gut. Sobald man mal bisschen mit Proton(Eggroll) ist alles nicht so schwer.
Nobara würd ich abraten. Grad alle die Gaming Distros blablabla reden habens noch nie probiert. FPS sind gleich. Installation ist gleich. Es steht nur auf der Homepage etwas von "Gaming Distro"
eine spiele distro ist es dadurch, dass die ganzen entsprechenden packages (steam etc.) und treiber schon vorinstalliert sind (von nobara gibts z.B. eine spezielle nvidia-installation)
es ist also für jemanden der einfach nur spielen will einfacher zum einrichten weil man quasi nichts tun muss.
ich find nobara ganz nett out of the box.
aber ich stell mir halt lieber gern alles selbst ein deswegen hab ich einfach Debian drauf, rolling release spricht mich ned an ^^
Es ist afaict einfacher, einer "General Purpose"-Distro auf Spieletauglichkeit zu trimmen, als eine Spiele-Distro wie bazzite zu einer vernuenftigen "General Purpose"-Distro zu verschlimmbessern. Wenn man eine Installation oder einen Host aber wirklich NUR zum Zocken (und vielleicht noch bissi Browsen) hat, ist das natuerlich eine willkommene Abkuerzung.
overclockers.at v4.thecommunity
© all rights reserved by overclockers.at 2000-2026