FAQ: Windows -> GNU/Linux - Umstieg, Einstieg, Aufstieg - Seite 21

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t3mp schrieb am 23.12.2012 um 13:37

Wenn ich schon hör dass Leute 1,5 Tage kompilieren, denk ich mir - was machen die? Mein X200s ist auch 4 Jahre alt und hatte damals schon einen sparsamen Prozessor. Die Verwendung von -N führt natürlich zu einer Menge völlig unnötiger rebuilds.

revdep-rebuild: Welche "Programmfehler"? Das Programm sollte nur noch im äußersten Notfall benötigt und als Bug gemeldet werden, denn seit @preserved-rebuild gibt es de facto keine .so breakage mehr. Portage output lesen genügt und im Bedarfsfall einfach emerge @preserved-rebuild ausführen.

Zitat von Darkside_86
Selbst gepatched habe ich ein build bisher weder unter Arch, noch unter Gentoo. Da kann Willi oder eitschpi vielleicht mehr zu sagen.
Für Gentoo kann ich es sagen, und die Lösung ist ganz einfach zum Hinknien:
Code:
# mkdir -p /etc/portage/patches/<package-cat>/<package-name>[-<version no.>]
# cp ~/fix-that.patch <above dir>
# emerge -1 <package-name>

Was das Paketangebot betrifft ist eine Binary Distro natürlich im Vorteil, man bekommt dabei auch nicht mit wieviele Doppelgleisigkeiten in Wirklichkeit installiert werden. Viele build systems sind ein Schlachtfeld, was auch ein Grund ist weshalb beispielsweise eclipse-sdk nur mit einer hoffnungslos veralteten Version in portage vertreten ist.


Darkside_86 schrieb am 23.12.2012 um 13:51

Zur Kompilierzeit: Ich hatte in der make.conf MAKEOPTS="-j3" gesetzt und unter den CFLAGS= -march=native gesetzt. Und selbst damit dauerte sowohl die xorg als auch die gnome-light kompilierung mehrere Stunden. Entweder ist der E450 so langsam, oder du hast die besseren USE-flags gesetzt :D

Nach einem emerge --unmerge xxx && emerge --depclean wurde teilweise auch Abhängigkeiten entfernt die andere Programme benötigen. Da half mir revdep-rebuild dann aus :-)


t3mp schrieb am 23.12.2012 um 13:58

xorg ist seit es modular ist extrem schnell emerged, zu gnome-light kann ich nichts sagen. KDE dauert natürlich, kdelibs mit 25 min am längsten, und danach je nach Umfang der Packages, eine geschätzte Stunde. Ein /var/tmp/portage im tmpfs hilft ein wenig. Mir ist die Kompilierzeit ziemlich egal, in den CFLAGS liegt sicher keine große Einsparmöglichkeit, mehr Optimierungen kosten eher auch mehr als weniger build time.

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Dafür ist revdep-rebuild eigentlich nicht gedacht:

Zitat
revdep-rebuild scans libraries and binaries for missing shared library dependencies and attempts to fix them by re-emerging those broken binaries and shared libraries. It is useful when an upgraded package breaks other software packages that are dependent upon the upgraded package.
Entweder du hast in Wirklichkeit damit etwas anderes gefixt oder bist über einen Bug gestolpert, denn korrekt in ebuilds eingetragene Dependencies werden von einem emerge --depclean schon lange nicht mehr entfernt - außer du hast das selbst getan mit deinem emerge --unmerge.


Darkside_86 schrieb am 23.12.2012 um 14:10

Wenn ich beispielsweise banshee(lief bei mir unter gentoo nicht wirklich stabil- kein Ahnung ob meine gesetzten USE-flags daran Schuld waren) entfernt habe:

emerge --unmerge banshee

und danach ein emerge --depclean gemacht habe, hat revdep-rebuild iirc 2 Pakete wieder hergestellt. Das ist halt der Fall an den ich mich noch erinnern kann.


t3mp schrieb am 23.12.2012 um 14:19

Zitat von Darkside_86
Wenn ich beispielsweise banshee(lief bei mir unter gentoo nicht wirklich stabil- kein Ahnung ob meine gesetzten USE-flags daran Schuld waren)
Vielleicht dieses Problem? -> https://bugs.gentoo.org/show_bug.cgi?id=443970

Zitat von Darkside_86
emerge --unmerge banshee

und danach ein emerge --depclean gemacht habe, hat revdep-rebuild iirc 2 Pakete wieder hergestellt. Das ist halt der Fall an den ich mich noch erinnern kann.
Schwer nachzuvollziehen, wenn du nicht mehr sagen kannst ob sich die rebuilds überhaupt auf banshee bezogen haben - möglicherweise wären die zwei Packages auch beim nächsten emerge -uaD world aufgetaucht.

Ganz grundsätzlich gilt immer noch:
Code:
# emerge --depclean --pretend
Anschauen, was unmerged werden würde, dann:
Code:
# emerge --depclean

revdep-rebuild ist nur noch dann ein guter Tip, sobald irgendwo ein Problem auftaucht das nach *.so breakage riecht.


Lukas schrieb am 23.12.2012 um 14:24

Patchen unter Arch geht mit dem ABS. Die PKGBUILDs sind wirklich angenhem simpel gehalten.


issue schrieb am 24.12.2012 um 10:48

Will nicht extra einen Thread machen: Kennt zufaellig wer ein Repository fuer Debian Sid, wo E17 rumliegt?

edit: E17 in release version, also vom 21.12.2012


deagle schrieb am 24.12.2012 um 11:36

Zitat von IsSuE
Will nicht extra einen Thread machen: Kennt zufaellig wer ein Repository fuer Debian Sid, wo E17 rumliegt?

deb http://packages.enlightenment.org/debian sid main extras

http://packages.enlightenment.org/

hth


issue schrieb am 24.12.2012 um 11:48

Letztes Update: 2010

edit: google hab ich natuerlich schon bemueht ;)


deagle schrieb am 24.12.2012 um 12:35

Oh, sry, das hab' ich glatt übersehen :D

Das inoffizielle Repository, das hier http://trac.enlightenment.org/e/wik...lation_packages empfohlen wird scheint auch down zu sein und das final release (0.17) ist noch nicht in die sid-repos eingepflegt worden, da erzähle ich dir aber vermutlich eh nichts neues ;)

Ein Ubuntu PPA mit aktuellen builds gibts, für Debian hab' ich aber nichts entdeckt, bleibt wohl nur abwarten oder selber via svn holen...

/edit: Falls du dir das manuelle bauen der zig dependencies ersparen möchtest, gäbe es noch easy_e17.sh bzw. git_e17:

http://omicron.homeip.net/projects/#easy_e17.sh
https://github.com/ObiWahn/git_e17/


issue schrieb am 24.12.2012 um 12:49

mit dem easy_e17 hatte ich troubles, ich test mal das git_e17. thx


Darkside_86 schrieb am 24.12.2012 um 13:14

Habe E17 gerade mal auf meinem Archlinux-laptop ausprobiert. Sieht wirklich klasse aus. Die Einrichtung gefällt. Und die Performance ist deutlich schneller, als mit der Gnome-oberfläche. Hatte vorige Tage da auch ein review auf techview-podcast drüber gesehen. Danke für den Tip und ich hoffe, das Debian Sid auch bald nachzieht :-)


issue schrieb am 24.12.2012 um 13:18

Ich hab ihn auf Arch auch oben, aber da hab ich dann doch wieder lieber mein full-fledged KDE. Am laptop koennt ich mir eben e17 super vorstellen


-=Willi=- schrieb am 24.12.2012 um 14:10

Enlightenment kannte ich noch gar nicht. Gutes Eye Candy. Me likes :D.


Lukas schrieb am 24.12.2012 um 14:28

Zitat von -=Willi=-
Enlightenment kannte ich noch gar nicht. Gutes Eye Candy. Me likes :D.

Ist ein netter Desktop, mir gehen leider zu viele Features die ich von KDE gewöhnt bin ab. Sonst wäre es eine echte Alternative. :)




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