Fileserver OS

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ica schrieb am 27.10.2012 um 20:18

Ich hab derzeit Windows Home Server 2011 auf meinem Fileserver rennen. Hardware ist ein Atom D510 mit etwa ~8.5TB an Storage. Aber mittlerweile verwende ich keine Windows only Programme mehr die ein volles Windows rechtfertigen würden (das nicht wirklich über schnell am Atom läuft).

Daher würd ich gern auf eine schlanke Linux Distro umsteigen. Brauchen tu ich folgendes:

Sabnzbd (Python, sollte überall laufen)
Couchpotato (Python, sollte überall laufen)
Sickbeard (Pyhton, sollte überall laufen)
Samba natürlich

Ein Webinterface zur Verwaltung der Shares wäre toll. Auch wärs toll wenn man sowas wie "Fake Raids" erstellen könnte. Ich brauch kein komplettes RAID über all meine Platten sondern nur für 1-2 Ordner (Fotos). Eine Oberfläche dafür wäre toll - ansonsten muss ich wohl selbst ein rsync Skript schreiben.

Ich persönlich kenn eigentlich nur FreeNAS - spricht da was dagegen? Gibts was besseres?


schrieb am 27.10.2012 um 20:21

ich hab jetzt auch wieder "herumgschissen" :)

Freenas probiert (8.2 + 8.3 RC1)
und bei Freenas kommt mir immer wieder vor, das alles seit ichs kenn, eine beta is, buggy recht unstable usw usf(meine meinung, maybe bin ich zu doof)

ich bin grad auf WHS 2k11(seit gestern) mitn AMD e-350 und es rennt recht brauchbar,... mit gleichen config wie bei dir :) (und das, ohne viel "umschiss")

edit: eine beta


ica schrieb am 27.10.2012 um 20:23

Zitat von Innovaset
ich bin grad auf WHS 2k11(seit gestern) mitn AMD e-350 und es rennt recht brauchbar,... mit gleichen config wie bei dir :) (und das, ohne viel "umschiss")

ja es läuft eh ok - aber vielleicht will ich einfach nur wieder was ändern :)


schrieb am 27.10.2012 um 20:24

vertrau mir, und bleib dabei :D

hätt ich auch sollen, aber ich hab mir eingebildet das freenas klass is ;)


davebastard schrieb am 27.10.2012 um 20:46

openindiana eventuell ?

http://misfoc.us/post/16175372977/i...-couchpotato-on

ich persönlich verwend ein debian weil es halt rockstable ist. außerdem: wenns mal ein softwareproblem gibt lässt sich das leichter fixen als bei so einer spezialisierten lösung. Auch das für softwareRAID verwendete mdadm ist halt einfach bei sovielen leuten im einsatz dass es nie zu problemen kommt. Man findet auch mehr im netz wenn sich wirklich mal eine platte verabschiedet usw.
und zu guterletzt einfach aus dem grund dass ich mich da besser auskenn wie in dem freenas zu grundeliegenden FreeBSD.

nachteil: man muss halt schon einiges an zeit in die erste konfiguration stecken.Dafür läufts dann halt auch ohne jegliche wartung (updates per cron-apt oder manuell alle paar monate)


FlyingHellfish schrieb am 28.10.2012 um 09:26

Wenn ein Linux würd ich OpenMediaVault nehmen. Basiert auf Debian und bietet einige Plugins.
Ist von einem der FreeNas 7.x Entwicklern.

Für diese Programme gibt es ein fertiges Installscript in derem Forum
Sabnzbd (Python, sollte überall laufen)
Couchpotato (Python, sollte überall laufen)
Sickbeard (Pyhton, sollte überall laufen)
Samba natürlich


stevke schrieb am 28.10.2012 um 09:41

Nas4Free gibts auch noch, ist ebenfalls eine Weiterentwicklung im Sinne von FreeNAS 7.x und hat damit auch ZFS zB. :)

Gibts als embedded Installation wo die Nachinstallation von weiteren Paketen etwas schwieriger ist oder auch als Full, wo das kein Problem darstellen sollte.


Denne schrieb am 28.10.2012 um 10:04

Bei mir läuft ebenfalls WHS 2k11 mit ziemlich genau den selben Anforderungen. Bisher keine Probleme.

Einfach nur bastellustig oder passt die Performance nicht?


Crash Override schrieb am 28.10.2012 um 10:43

Egal ob wegen der Performance oder Basteldrang: Openindiana mit napp It und alles andere verkommt zu Spielzeug.


fresserettich schrieb am 28.10.2012 um 11:15

Zitat von davebastard
openindiana eventuell ?

http://misfoc.us/post/16175372977/i...-couchpotato-on

ich persönlich verwend ein debian weil es halt rockstable ist. außerdem: wenns mal ein softwareproblem gibt lässt sich das leichter fixen als bei so einer spezialisierten lösung. Auch das für softwareRAID verwendete mdadm ist halt einfach bei sovielen leuten im einsatz dass es nie zu problemen kommt. Man findet auch mehr im netz wenn sich wirklich mal eine platte verabschiedet usw.
und zu guterletzt einfach aus dem grund dass ich mich da besser auskenn wie in dem freenas zu grundeliegenden FreeBSD.

nachteil: man muss halt schon einiges an zeit in die erste konfiguration stecken.Dafür läufts dann halt auch ohne jegliche wartung (updates per cron-apt oder manuell alle paar monate)
hab mir auch damals ein mit debian ein sw-raid5 aufgesetzt und greife per samba mit meinen windows-clients darauf zu
kann mich bis jetzt nicht beklagen ...
der aufwand hat sich damals auch in grenzen gehalten :)
update alle paar monate ... sollt ich auch mal wieder machen :D


davebastard schrieb am 28.10.2012 um 16:38

Zitat
der aufwand hat sich damals auch in grenzen gehalten

ja eh, ich mein im vergleich zu freenas oder dergleichen. habs zwar nicht probiert aber könnt mir vorstellen das die einrichtung schneller von der hand geht wenn mans im webinterface zusammenklicken kann. z.B bei der samba config muss man sicher ein paar sachen nachschlagen und/oder man orientiert sich an einem howto


fresserettich schrieb am 28.10.2012 um 17:58

Zitat von davebastard
ja eh, ich mein im vergleich zu freenas oder dergleichen. habs zwar nicht probiert aber könnt mir vorstellen das die einrichtung schneller von der hand geht wenn mans im webinterface zusammenklicken kann. z.B bei der samba config muss man sicher ein paar sachen nachschlagen und/oder man orientiert sich an einem howto
natürlich ist es keine out of the box lösung, welche mit ein paar klicks läuft, aber ich habe mir damals auch einfach ein paar hotwos angeschaut und ich denke fürn ica sollt es kein problem sein :) bin ja auch kein linux-profi

OpenMediaVault schaut irgendwie ganz nett aus. Nehme an man hat da trotzdem ein vollfertiges linux oder?


nexus_VI schrieb am 28.10.2012 um 20:40

Da es auf Debian Squeeze basiert kannst du aus apt Pakete installieren, wenn du das meinst. Wenn du Dienste per deren WebUI managen möchtest, kommst du allerdings über ein offizielles "Modul" nicht herum. Hatte es allerdings noch nie in Verwendung, evtl liege ich falsch.


FlyingHellfish schrieb am 29.10.2012 um 06:56

Zitat von nexus_VI
Da es auf Debian Squeeze basiert kannst du aus apt Pakete installieren, wenn du das meinst. Wenn du Dienste per deren WebUI managen möchtest, kommst du allerdings über ein offizielles "Modul" nicht herum. Hatte es allerdings noch nie in Verwendung, evtl liege ich falsch.

Ja, genau. Du liegst genau richtig.
Diese Plugins gibt es derzeit: http://forums.openmediavault.org/vi...hp?f=13&t=4
Im Forum gibt es eine Anleitung für Sickbeard+SABnzbd+Couchpotato: http://forums.openmediavault.org/vi...hp?f=13&t=6
Anleitung für Dropbox und pyload gibt es auch im Forum

Ich habs bei mir für ein paar Wochen laufen gehabt, aber mit dem Update von Version 3 auf 4 haben dann die Plugins nicht mehr funktioniert. Das war mir dann zu blöd und hab dann Windows Server 2012 Core Server mit Hyper-V und FileServices (mit Shadowcopies und Storagepools) installiert.


bsox schrieb am 29.10.2012 um 12:55

Zitat von fresserettich
hab mir auch damals ein mit debian ein sw-raid5 aufgesetzt und greife per samba mit meinen windows-clients darauf zu
kann mich bis jetzt nicht beklagen ...
Same here & sonst noch manchen Spass am Debian. Es rennt wie ein Glöckerl und ist einfach unglaublich wartungsarm. Für's Zusammenklicken von shares und anderen Einstellungen kannst Du u.a. webmin verwenden.




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