filesystem fuer win und linux - Seite 2

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COLOSSUS schrieb am 13.10.2005 um 19:39

Dir scheint die Aufgabe eines Journals nicht ganz klar zu sein - es spart naemlich lediglich Zeit, die ein non-journaling Dateisystem durch einen fsck kostet, wenn es "dirty" ist.


smashIt schrieb am 13.10.2005 um 23:07

ein wunder: ich stimme colossus einmal zu!
es gäbe schon noch systeme mit nem full-journal, aber da kannst dir das lesen unter win und linux komplett abschminken

die vernünftigste lösung is sicherlich ne große ntfs partition und ne kleinere (20gig) fat32 zum daten herumschieben


DJ_Cyberdance schrieb am 13.10.2005 um 23:20

Wohl wissend, daß das nicht die Lösung ist, nach der Du suchst erwähne ich lediglich, daß ich genau das gleiche Problem hatte. Es gibt einfach nichts Brauchbares. Ich hab mir einfach einen Fileserver hingestellt (der mittlerweile fürs ganze Netzwerk is) und über GB-Lan mit meinem Rechner verbunden. Auf dem Fileserver läuft Linux, auf meinem Rechner abwechselnd Linux und Windows. Mittels Samba funktioniert das sehr gut und im Übrigen auch sehr schnell. (Werd mal NFS unter Windows probieren, is vielleicht noch schneller), große Datenmengen kopier ich übers GBit-Lan genauso schnell wie lokal von einer HDD auf die andere.

War für mich wirklich die optimale Lösung, kann nichts besseres empfehlen.


Viper780 schrieb am 14.10.2005 um 02:38

Zitat von COLOSSUS
Dir scheint die Aufgabe eines Journals nicht ganz klar zu sein - es spart naemlich lediglich Zeit, die ein non-journaling Dateisystem durch einen fsck kostet, wenn es "dirty" ist.

da geb ich dir vollkommen recht nur hast du schon jemals datenrecovery gemacht?

bei einem FS mit journal hast einfach a wesentlich höhere chance da wieder was zu finden und des ordentlich wiede rherzustellen als bei am fs ohne.

ich hab jedenfalls die erfahrung mit fat32, ntfs und ext2 gemacht


deagle schrieb am 14.10.2005 um 13:12

NTFS hat allerdings einige Nachteile: Es fragmentiert sehr schnell, es is proprietär, es is langsamer als fat32, es erlaubt ADS (!), ...
Ausserdem ist der Zugriff via Captive relativ langsam, da eine Windows-Umgebung emuliert werden muss, zusätzlich benötigt man noch eine Windows-Lizenz (≥ Windows 2000).

Mein Tipp: fat32 + regelmäßig Backupen, alternativ Windows kicken.


SYSMATRIX schrieb am 14.10.2005 um 14:06

Zitat von Viper780
da geb ich dir vollkommen recht nur hast du schon jemals datenrecovery gemacht?

bei einem FS mit journal hast einfach a wesentlich höhere chance da wieder was zu finden und des ordentlich wiede rherzustellen als bei am fs ohne.

ich hab jedenfalls die erfahrung mit fat32, ntfs und ext2 gemacht
as colossus said: du checkst das journal nicht.

bei einem journalling FS ist die chance was zu recovern geringer.




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