Home Server - Setup

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JDK schrieb am 25.07.2025 um 17:15

Wollte von meinem QNAP Turbo Station TS-253Be (Lüfter stört die Frau) auf einen Home Server umsiedeln und hab dafür grad kürzlich ein Beelink ME Mini gekauft.

CPU: Intel N150
RAM: 12GB LPDDR5
Storage:


Services (vorerst geplant):

Von außen muss erstmal nichts erreichbar sein, aber Nextcloud und vlt Immich wären zumindest hinter einem VPN nett. Ist aber erstmal optional.
Der "Medien-Server" (also das wo Jellyfin rennt) wird dann auch in Zukunft vlt um Sonarr und co erweitert, wenn ich mir das mal antue.

Meine Frage wäre nun, wie das Setup am ehesten aussehen sollte?

Proxmox oder einfach TrueNAS SCALE oder Unraid aufsetzen?
Irgendwelche besonders "günstigen" Einteilungen von VMs,LXCs oder Docker Containern? z.B. Home Assistant sollte ja in einer eigenen VM rennen (für HAOS)

Wie gehören die Festplatten korrekt verwaltet (LVM, ZFS...)? Idealerweise wären "media" und "cloud" in Zukunft leicht um weitere SSDs erweiterbar.

Wäre natürlich auch spitze, wenn sich das ganze Setup und die "cloud" Daten ("media" ist entbehrlich) easy sichern lassen.


bsox schrieb am 25.07.2025 um 19:18

Süßes Hardwareteil! Die Anbindung vom Storage schaut interessant aus. Bin schon auf Erfahrungsberichte gespannt, ob das Teil nicht irgendwann zu warm und damit wieder laut wird oder drosselt.

Ich würde es ganz simpel mit Proxmox und LVM am Storage aufsetzten. Das ist sicher eine Combo die einfach zu installieren und zu warten ist.

Ehrlicherweise habe ich keine Erfahrungen mit Unraid und von TrueNAS habe ich noch die CORE Variante auf Basis von FreeBSD. Funktioniert auch, und ein Vorteil sind sicher die vorgefertigten Applikationscontainer wenn man auf sowas steht. Proxmox ist halt die sichere Variante mit ganz viel Support durch die Community, was aber in der Regel nicht notwendig ist. Das Teil funktioniert einfach ohne viel Tralala.

Wennst dir zutraust VMs selbst zu warten und z.B. eine davon als Dockerhost verwendest, hast mit Proxmox als Hypervisor alle Optionen offen.


spunz schrieb am 25.07.2025 um 19:36

den Zigbee Adapter würde ich auf etwas mit LAN Umstellen. Ggf gleich mit 2 Chipsets für Thread.


Viper780 schrieb am 25.07.2025 um 19:55

Du hast bis auf HA nix "fancy" vor. Das kann man locker mit einem plain debian (oder ähnlichem) und Docker lösen.
OpenMediaVault wäre eine Option

Was hast du mit Jellyfin vor? Wie spielst du die Medien Dateien ab?
Ich würde auf alle Fälle gleich sonarr und radarr einrichten, geht flott und erspart viel Arbeit.

Home Assistant hat leider die supervised Installation fallen gelassen und wenn man nicht eine zweite kleine Kiste nur dafür nimmt (was ich wegen DNS Server empfehlen würde) bleibt nichts anderes übrig einen Hypervisor wie Proxmox einzusetzen.
Oder unter Linux KVM dafür zu verwenden
Siehe https://www.home-assistant.io/installation/linux

Mir kommt dein storage Bedarf so extrem gering vor.
Alleine meine Bilder haben 2TB


JDK schrieb am 26.07.2025 um 00:58

Zitat aus einem Post von spunz
den Zigbee Adapter würde ich auf etwas mit LAN Umstellen. Ggf gleich mit 2 Chipsets für Thread.

Hast ein Beispiel dafür?

@Viper780
Tja, vielleicht bist einfach weit ab von jeder normalen Nutzung (bzw ich vom typischen oc.at User). :D
Aber wie gesagt, der Speicher soll ja erweiterbar bleiben (wobei ich auf nahe Zukunft nur bei "media" Bedarf sehe).

Jellyfin hab ich bereits am QNAP via Docker rennen. Spielt meine bisher gesicherten DVDs und Blu-Rays, aber das rippen geht mir bissl aufn Senkel. Da würd ich allein schon für die Sicherungen das Segel hissen in Zukunft. Nutzung via iOS App und Browser. Falls ein Fernseher eingeht und ich endlich auf einen LG OLED umsteige, auch dort. Via DLNA (?) ging auf dem TV relativ viel Material nicht, auch wenn laut Browser das Transcoding funktioniert.


spunz schrieb am 26.07.2025 um 07:43

https://shop.codm.de/ZigBee-Coordin....2/90810-POE-SW

https://smlight.tech/product/slzb-mr1/


ica schrieb am 26.07.2025 um 09:44

Zitat aus einem Post von JDK
Hast ein Beispiel dafür?

@Viper780
Tja, vielleicht bist einfach weit ab von jeder normalen Nutzung (bzw ich vom typischen oc.at User). :D
Aber wie gesagt, der Speicher soll ja erweiterbar bleiben (wobei ich auf nahe Zukunft nur bei "media" Bedarf sehe).

Jellyfin hab ich bereits am QNAP via Docker rennen. Spielt meine bisher gesicherten DVDs und Blu-Rays, aber das rippen geht mir bissl aufn Senkel. Da würd ich allein schon für die Sicherungen das Segel hissen in Zukunft. Nutzung via iOS App und Browser. Falls ein Fernseher eingeht und ich endlich auf einen LG OLED umsteige, auch dort. Via DLNA (?) ging auf dem TV relativ viel Material nicht, auch wenn laut Browser das Transcoding funktioniert.

Kauf dir einen FireTV Stick für 40 Eur und instsllier dir Kodi. Dann kannst dir das ganze serverseitige Zeugs sparen.


Viper780 schrieb am 26.07.2025 um 10:49

Es geht bei dir also wirklich um Streaming und mehrere Devices. Da macht es schon Sinn.
Ich bin bei mir wieder zurück auf einfache NFS shares und Kodi so wie ica empfiehlt. Aber das mit Jellyfin hat wirklich gut funktioniert.

Ich würde die Hardware Trennung von "cloud" und "media" aufheben und dafür eine gemeinsame 4TB SSD nehmen zB Lexar NM790 4TB.
Dann bist du flexibel und zB mit 2 unterschiedlichen ZFS Dataset sind sie trotzdem getrennt und werden einzeln gebackuped.

Fürs "System und Container" (bei Proxmox muss das aber getrennt sein) würde ich dafür eine etwas flottere SSD mit DRAM Cache empfehlen. Wird zwar nicht viel ausmachen, aber der Aufpreis ist minimal und gerade bei Caching und Datenbanken gehen die Latenzen etwas runter


Garbage schrieb am 26.07.2025 um 11:09

Hinweis am Rande: Die M.2 Slots sind alle nur mit PCIe 3.0x1 angebunden, also da in schnelle SSDs zu investieren ist komplett unnötig. Real gehen da vielleicht 850-900MB/s, etwas mit TLC und PCIe 3.0 Controller reicht auch völlig aus. In einem anderen Thread wurden Transcend SSDs mit hohen TBW erwähnt, iirc MTS220E, selbst die werden ihre volle Leistung hier nicht ausnutzen können.


Viper780 schrieb am 26.07.2025 um 12:36

Ich glaub zwei Slots haben PCIe 3.1 x2 - macht das Kraut aber nicht fett.
Es geht auch weniger um die Datenrate (mit 2x 2,5G ist die überschaubar) als etwaige Latenzen wenn man DB und caching drauf betreibt. Da es um wenige Euro geht kann man da schon investieren.

Aber Transcend sind generell ein guter Tipp


JDK schrieb am 26.07.2025 um 20:38

Danke, aber die SSDs hab ich schon und die Diskussion will ich in dem Thread auch ned führen. Hier geht‘s mir rein um die Software und Konfiguration.

Die Volumes sollen einfach in Zukunft erweiterbar bleiben (zB noch eine SSD rein und ein Volume wird dann um die erweitert), falls das möglich ist.


Garbage schrieb am 26.07.2025 um 20:48

Ja wenn du sie schon hast, auch ok, ging aus deinen bisherigen Posts halt nicht hervor.




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