Kernel Problem

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HOK schrieb am 09.06.2005 um 15:02

Hi@all

Vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen. Probier seit 2 Tagen für mein Developmentsystem einen monolithischen Kernel zu bauen (vorgabe kann ich auch nix machen) -> = keine initrd.

Leider besteht immer folgendes Problem beim Start:

VFS: Cannot open root device "xyz" or unknown-block(3,2)
Please append a correct "root=" boot option
Kernel panic - not syncing: VFS: Unable to mount root fs on unknown-block(3,2)


Meines Tuns nach und Überprüfungen sind alle Dateisysteme sowie IDE-Treiber fest einkompiliert aber aus irgendeinem Grund funzt das ganze nicht. Einträge im Grub müssten ebenfalls stimmen (gleiche ist auch wenn ich vom Grub aus den Startvorgang selbst mache -> also mit Kommandozeile)

swap = hd(0,0)
root = hd(0,1)

System: Debian (sarge) bzw. 2 System Ubuntu

Rechner: Scenic P300 mit i845GE Chipsatz -> Spec. siehe Link

Kernel-config -> Siehe Link

Vielleicht könnte jemand mal von euch Gurus die Kernel Config durchschauen und mir sagen ob was ich vergessen hab.

Kernel = Vanilla 2.6.10 + SKAS Patch für User-Mode-Linux

Kernel-Config: -->> LINK
PC-Spec: -->>Link

Bin mir ziemlich sicher, das es an der Kernel-Config liegt.

Vielleicht besteht ja ein Hoffnungsschimmer für mich :D :D

Greetz
HOK


HOK schrieb am 09.06.2005 um 17:56

-->> Problem Solved

----------------------------------------------------------------------------
Beim Auftreten von folgendem Fehler:

VFS: Cannot open root device ....
Please append a correct "root=" boot option
Kernel panic: VFS: Unable to mount root fs on unknown-block (0,0)

sollte man das folgende überprüfen:

Filesysteme müssen fest in den Kernel eingebunden werden.

Das kann man mit grep überprüfen (man grep). Dazu ins Verzeichnis /usr/src/linux (oder wo immer die Sourcen liegen) und in der Kommandozeile eingeben:

# grep REISERFS .config


CONFIG_REISERFS_FS=y
# CONFIG_REISERFS_CHECK is not set
# CONFIG_REISERFS_PROC_INFO is not set

# grep EXT .config

...
CONFIG_EXT2_FS=y
CONFIG_EXT2_FS_XATTR=y
CONFIG_EXT2_FS_POSIX_ACL=y
CONFIG_EXT2_FS_SECURITY=y
CONFIG_EXT3_FS=y
CONFIG_EXT3_FS_XATTR=y
CONFIG_EXT3_FS_POSIX_ACL=y
CONFIG_EXT3_FS_SECURITY=y
CONFIG_NCPFS_EXTRAS=y

Der IDE Kontroller muß fest in den Kernel eingebunden werden:

Das findet man in make xconfig.

Device Drivers -> ATA/ATAPI/MFM/RLL support -> BLK_DEV_IDEDISK [x]
und
generic/default IDE chipset support (IDE_GENERIC) bzw. der spezielle Treiber.

Gleiches gilt für SCSI-Controller.

Sowie unter FILE SYSTEM -> Partition Types das Advanced partition selection (PARTITION_ADVANCED) ist zu deaktivieren.
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Greetz
HOK


Ringding schrieb am 09.06.2005 um 18:41

Versteh nicht ganz, warum sie nicht drinnen waren. Ich dachte, du wolltest einen monolithischen Kernel bauen. Da musst du sie ja fest einbauen, oder wie hast du dir das gedacht? Dass es ohne Filesystem- und ohne IDE-Treiber nicht gehen kann, ist ja wohl klar.


HOK schrieb am 09.06.2005 um 21:08

Logo -> waren eh fest einkompiliert nur es Problem war die Advanced partition selection das die aktiviert war.

Nachdem dieses Problem aber anscheinend öfter Auftritt hab ich gleich mal dazugeschrieben was alles schuld dran sein kann.

Post wo nur -->> solved drinsteht wär ja sinnlos.

Greetz
HOK


jives schrieb am 09.06.2005 um 21:53

Siehe dazu auch http://www.overclockers.at/showthre...threadid=143571




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