Linux @USB-Stick für die Schule

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t3mp schrieb am 13.05.2009 um 11:20

Zitat
Ein Lehrerteam aus Niederösterreich hat mit LinuxAdvanced eine für den Schuleinsatz optimierte Linux-Distribution entwickelt, die direkt vom USB-Stick aus betrieben werden kann. Die Schule wird damit auch Geld sparen, da sie demnächst die Lizenzgebühren für Microsoft Office selbst übernehmen müsste.

http://futurezone.orf.at/stories/1603209/

Da bin ich ja gespannt wie sich das entwickelt. ;)

PS: Hier der Link zu "LinuxAdvanced": http://www.bg-kremszeile.ac.at/home.../la_index.xhtml


b_d schrieb am 13.05.2009 um 11:23

also im bildungssektor (schulen) hat linux imho das meiste potential. daheim haben die kids wegen games und co ja alle win. und so würden die parallel beides lernen/können. finds super! hoffentlich wirds was.


eitschpi schrieb am 13.05.2009 um 11:30

Wenn die jetzt eine Version produktiv einsetzen, die vor dem Herunterfahren keinen Snapshot vom System macht (soll ja erst mit v0.9 kommen), stell' ich mir das irgendwie anstrengend vor. Muss man sich dann bei Updates das System immer neu auf den Stick kopieren?

Kosten sparen, natürlich, aber ich möcht' nicht wissen wie viel die Arbeitsstunden in deren Freizeit wert wären.

Ich versteh' soweiso nicht, warum Schulen nicht generell auf OpenOffice umsteigen. Wär' das wirklich sooo ein Handicap für einen Job, bei dem man mit Excel und Word umgehen können muss? Da muss ich denen nämlich zustimmen. Ich glaub' nicht, dass es so gut ist in der Schule "Es is zwoar illegal oba WUASCHT" zu vermitteln.

Die Idee gehört halt ordentlich forciert.


Locutus schrieb am 13.05.2009 um 11:34

Zu wos brauchens dann eigentlich Linux? Wenns nur um Office geht dann reicht, wie eitschpi sagte, Open Office und das gibts ja auch für Win.


eitschpi schrieb am 13.05.2009 um 12:04

Es geht ja nicht nur um Office, die wollen halt noch mehr Lizenzkosten sparen bzw. steht da wohl im Mittelpunkt, den IT-Horizont der Schüler zu erweitern. Mein Einwand is ja nur, dass ein Umstig auf OOo imho keine große Sache ist. Ein genereller Umstieg auf GNU/Linux ist schon heikler.

Btw: Ich find' die Namensgebung suboptimal
Und gerade gesehen: Der Download funktioniert aus Lizenzgründen zZ nicht.


djonny schrieb am 13.05.2009 um 12:06

Zitat von eitschpi
Wenn die jetzt eine Version produktiv einsetzen, die vor dem Herunterfahren keinen Snapshot vom System macht (soll ja erst mit v0.9 kommen), stell' ich mir das irgendwie anstrengend vor. Muss man sich dann bei Updates das System immer neu auf den Stick kopieren?

Kosten sparen, natürlich, aber ich möcht' nicht wissen wie viel die Arbeitsstunden in deren Freizeit wert wären.

Ich versteh' soweiso nicht, warum Schulen nicht generell auf OpenOffice umsteigen. Wär' das wirklich sooo ein Handicap für einen Job, bei dem man mit Excel und Word umgehen können muss? Da muss ich denen nämlich zustimmen. Ich glaub' nicht, dass es so gut ist in der Schule "Es is zwoar illegal oba WUASCHT" zu vermitteln.

Die Idee gehört halt ordentlich forciert.


Also soviel ich von unseren Lehrern gehört habe (Abend HTL) stellens die HTL Donaustadt komplett auf OpenOffice um

Es gibt auch sehr viele Betriebe die Open Source einsetzen also ich find super das die Schüler das gleich lernen


eitschpi schrieb am 13.05.2009 um 12:08

Ja, das sind halt geschätze 0.1% aller Schulen.


t3mp schrieb am 13.05.2009 um 12:08

OpenOffice (bzw. StarOffice) hatte unsere HTL-Abteilung schon vor 7 Jahren im Einsatz, haben damit u.a. die ECDL-Zertifizierung (sehr sinnig, ich weiß) gemacht.


JDK schrieb am 13.05.2009 um 22:24

Unsere HTL läuft schon das ganze Jahr über nur mit OO. Angepasstes Ubuntu auf USB-Sticks gibts auch schon seit vorigem Jahr...


djonny schrieb am 14.05.2009 um 08:54

Zitat von t3mp
OpenOffice (bzw. StarOffice) hatte unsere HTL-Abteilung schon vor 7 Jahren im Einsatz, haben damit u.a. die ECDL-Zertifizierung (sehr sinnig, ich weiß) gemacht.


also das find ich ja mal geil ECDL mit OO hab ich auch noch nie gehört^^


t3mp schrieb am 14.05.2009 um 10:12

Naja, war überhaupt kein Problem, hat bestens funktioniert.


Medice schrieb am 26.05.2009 um 07:15

wenn man lizenzkosten sparen will, ist linux natürlich eine nette Sache, aber wieso muss man sichs da künstlich schwer machen mit dem usb-stick, und installiert sich das nicht "wie ein echtes System" - die Hardware scheint ja wohl vorhanden zu sein...
den Vorteil mit dem Überallmitnehmen seh ich auch nicht als so toll an, wenn man bedenkt, dass die lese/schreib-performance bei usb immer noch von jeder - z.T. auch älteren - Festplatte in die Tasche gesteckt wird...


Luzandro schrieb am 26.05.2009 um 07:51

Weil es wohl deutlich einfacher ist, den Schülern einen fertigen Stick mitzugeben, als ihnen beizubringen, sie sollen doch zuhause Linux installieren um ihre Daten/Programme verwenden zu können. Natürlich, man könnte es in der Schule trotzdem auch auf die HD installieren und nur das home vom Stick mounten - so oft wird sich vermutlich am System selbst nicht so viel ändern, dass man da wieder auseinanderlaufen würde.
Hat sich das übrigens wer downloaden können? Ist im Moment immer noch wegen Lizenzproblemen vom Netz.




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