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Wienux ist fertig
Mehr gibts hier: http://www.pro-linux.de/news/2005/8359.htmlZitatDer Wiener Stadtrat Rudi Schicker präsentierte heute die Linux-Distribution, die zukünftig in der Stadtverwaltung zum Einsatz kommen kann.
»Kann« deshalb, weil der Umstieg freiwillig ist. Im Rahmen des Wienux-Informationstages konnten sich die Mitarbeiter der Stadt Wien »Wienux« anschauen. Wer mag, kann zukünftig auf die Open-Source-Lösung setzen. Wer lieber alles beim Alten lässt, kann unter Windows weiterarbeiten. Im Sinne einer kreativen Verwaltung möchte man den Mitarbeitern dadurch die individuelle Freiheit erhalten.
Welcher Beamte wird freiwillig auf etwas umsteigen, das er nicht kennt und ihm daher erstmal mehr Arbeit macht?
naja, 35 - 50 jährige wollen nichts neues :/
ich nehme mal an hier gehts um nachhaltigkeit. beamten der zukunft haben sicher mehr in der richtung drauf und können in zukunft lizenzkosten einsparen.
na ja, bei behörden aber auch irgendwie absurd 
Zitat von thatWelcher Beamte wird freiwillig auf etwas umsteigen, das er nicht kennt und ihm daher erstmal mehr Arbeit macht?

Gerade bei Beamten benötigt es eher weniger "key-user" die umsteigen damit sie es in die Zeitung bringen, der Rest muß dann freiwillig umsteigen => mobbing is massive ...
@spunz: so true 
Trotzdem wuerden mich die Kosten fuer Wienux interessieren.
Zitat von h4p3Trotzdem wuerden mich die Kosten fuer Wienux interessieren.
Da geb ich dir recht. Wie schaut eine Linux Client Administration eigentlich aus? Wie steuert man Richtlinien etc. zentral? Wie schaut die Softwareverteilung aus? Klaerts mich auf 
ich glaub die lizenzkosten sind das kleinere problem; eher wird der implementierungsaufwand enorm sein, und die wartung wird im endeffekt auch nicht wegfallen...
was bleibt, ist eher der gegenwert der lizenzkosten, der halt hier zusaetzlich bei den dienstleistern verbleibt (statt in einem konzern zu verschwinden).
aber das wird wohl kein "offizieller" jemals zugeben, das sie sich bestenfalls 200 $ pro arbeitsplatz einsparen, dafuer aber locker das doppelte in die implementierung stecken... imho ist jeder, der eine rentabilitaet auf ueber 5 jahre in der it vorrechnet, entweder ein luegner oder consultant.
Ich komme aus dem Gemeindebereich => da gibts so viele Speziallösungen, in OÖ z.B. gibts afaik 3 Anbieter, von 445 Gemeinden sind allerdings 430 herum bei einer Firma, und die ist M$-Zertifiziert und wird auch in Zukunft nicht wirklich was für ***UX entwicklen (ausgenommen die Webapps die sie jetzt schon haben, die laufen nona überall).
=> ich würde es begrüßen wenn ich hier auf ein ***UX-Derivat umsteigen könnte, allerdings sehe ich nach meinen derzeitigen Versuchen noch keine Möglichkeit ...
Und wie gesagt: um in die Zeitungen zu kommen ist vielen jedes Mittel recht, und ***UX ist ja hip derzeit ...
Zitat von h4p3Da geb ich dir recht. Wie schaut eine Linux Client Administration eigentlich aus? Wie steuert man Richtlinien etc. zentral? Wie schaut die Softwareverteilung aus? Klaerts mich auf
Da wuerde ich eher Novell bevorzugen, da gibts schon eine saubere Linux Loesung. Aber halt: da zahlt man auch Lizenzkosten
- na besser etwas eigenes entwickeln, sicher guenstiger 
eigenes entwickeln unter *nix = 2 tage arbeit 
aus dem einfachen grund da viele tools einzelne teilaufgabe wirklich gut erledigen könne, d.h. du hast von haus aus einen äußerst mächtigen baukasten bei dem du die teile nach eigenen belieben und vorstellungen wunderschön zusammengluen kann.
SYS, wach auf 
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