[Pro-Linux] Wienux

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moidaschl schrieb am 06.07.2005 um 10:28

Wienux ist fertig

Zitat
Der Wiener Stadtrat Rudi Schicker präsentierte heute die Linux-Distribution, die zukünftig in der Stadtverwaltung zum Einsatz kommen kann.

»Kann« deshalb, weil der Umstieg freiwillig ist. Im Rahmen des Wienux-Informationstages konnten sich die Mitarbeiter der Stadt Wien »Wienux« anschauen. Wer mag, kann zukünftig auf die Open-Source-Lösung setzen. Wer lieber alles beim Alten lässt, kann unter Windows weiterarbeiten. Im Sinne einer kreativen Verwaltung möchte man den Mitarbeitern dadurch die individuelle Freiheit erhalten.
Mehr gibts hier: http://www.pro-linux.de/news/2005/8359.html
Der Wienux-Tag: http://www.magwien.gv.at/vtx/vtx-rk...TE=020050705010

imo ein Schritt in die richtige Richtung
mfg


that schrieb am 06.07.2005 um 23:50

Welcher Beamte wird freiwillig auf etwas umsteigen, das er nicht kennt und ihm daher erstmal mehr Arbeit macht?


dosen schrieb am 06.07.2005 um 23:55

naja, 35 - 50 jährige wollen nichts neues :/


mat schrieb am 07.07.2005 um 00:00

ich nehme mal an hier gehts um nachhaltigkeit. beamten der zukunft haben sicher mehr in der richtung drauf und können in zukunft lizenzkosten einsparen.

na ja, bei behörden aber auch irgendwie absurd :p


spunz schrieb am 07.07.2005 um 07:46

Zitat von that
Welcher Beamte wird freiwillig auf etwas umsteigen, das er nicht kennt und ihm daher erstmal mehr Arbeit macht?

der durchschnittsuser schreit schon wenn er von nt4 mit office 97 auf winxp mit office 2003 umgestellt wird, da gibts nicht wirklich viel unterschiede.

aber vorher 2 monate sudern wann er den endlich das neue system bekommt ;)


HaBa schrieb am 07.07.2005 um 07:52

Gerade bei Beamten benötigt es eher weniger "key-user" die umsteigen damit sie es in die Zeitung bringen, der Rest muß dann freiwillig umsteigen => mobbing is massive ...


@spunz: so true :D


HP schrieb am 07.07.2005 um 08:08

Trotzdem wuerden mich die Kosten fuer Wienux interessieren.


spunz schrieb am 07.07.2005 um 08:13

Zitat von h4p3
Trotzdem wuerden mich die Kosten fuer Wienux interessieren.

es würde mich nicht wundern wenn die kosten für schulungen, diverse angepasste anwendungen,... nicht viel billiger kommen als wenn winxp mit openoffice verwenden werden würden. nur geht unser steuergeld dann an lokale dienstleister und nicht nach redmond.


HP schrieb am 07.07.2005 um 08:16

Da geb ich dir recht. Wie schaut eine Linux Client Administration eigentlich aus? Wie steuert man Richtlinien etc. zentral? Wie schaut die Softwareverteilung aus? Klaerts mich auf :)


ingomar schrieb am 07.07.2005 um 08:19

ich glaub die lizenzkosten sind das kleinere problem; eher wird der implementierungsaufwand enorm sein, und die wartung wird im endeffekt auch nicht wegfallen...

was bleibt, ist eher der gegenwert der lizenzkosten, der halt hier zusaetzlich bei den dienstleistern verbleibt (statt in einem konzern zu verschwinden).

aber das wird wohl kein "offizieller" jemals zugeben, das sie sich bestenfalls 200 $ pro arbeitsplatz einsparen, dafuer aber locker das doppelte in die implementierung stecken... imho ist jeder, der eine rentabilitaet auf ueber 5 jahre in der it vorrechnet, entweder ein luegner oder consultant.


HaBa schrieb am 07.07.2005 um 08:36

Ich komme aus dem Gemeindebereich => da gibts so viele Speziallösungen, in OÖ z.B. gibts afaik 3 Anbieter, von 445 Gemeinden sind allerdings 430 herum bei einer Firma, und die ist M$-Zertifiziert und wird auch in Zukunft nicht wirklich was für ***UX entwicklen (ausgenommen die Webapps die sie jetzt schon haben, die laufen nona überall).


=> ich würde es begrüßen wenn ich hier auf ein ***UX-Derivat umsteigen könnte, allerdings sehe ich nach meinen derzeitigen Versuchen noch keine Möglichkeit ...

Und wie gesagt: um in die Zeitungen zu kommen ist vielen jedes Mittel recht, und ***UX ist ja hip derzeit ...


SYSMATRIX schrieb am 07.07.2005 um 10:33

Zitat von h4p3
Da geb ich dir recht. Wie schaut eine Linux Client Administration eigentlich aus? Wie steuert man Richtlinien etc. zentral? Wie schaut die Softwareverteilung aus? Klaerts mich auf :)

1000 verschiedene lösungen. richtlinen/permissions werden über LDAP/Kerberos/Radius/SSH-agents whatsoeva gemacht. software wird über netvolumes exportiert(NFS zB) und wird meist nicht lokal installiert(zugriffe auf die wird per POSIX ACLs oder auf UNIX permission niveau gehandelt). homedirs werden genauso zentral exportiert.
für rechner configs gibts keine richtig ausgereifte oder integere lösung, jeder admin verwendet hier was anderes (zB CVS repositories mit clientscripts oder jumpstart oder ...).

alternativ dazu kann man das ganze auch thinclient orientiert aufziehen, was man bei großen rechnerbeständen öfter macht.


HP schrieb am 07.07.2005 um 10:38

Da wuerde ich eher Novell bevorzugen, da gibts schon eine saubere Linux Loesung. Aber halt: da zahlt man auch Lizenzkosten :eek: - na besser etwas eigenes entwickeln, sicher guenstiger :rolleyes:


SYSMATRIX schrieb am 07.07.2005 um 10:41

eigenes entwickeln unter *nix = 2 tage arbeit :)

aus dem einfachen grund da viele tools einzelne teilaufgabe wirklich gut erledigen könne, d.h. du hast von haus aus einen äußerst mächtigen baukasten bei dem du die teile nach eigenen belieben und vorstellungen wunderschön zusammengluen kann.


HP schrieb am 07.07.2005 um 10:45

SYS, wach auf :)




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