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benutzerfreundlichkeit ist also dadurch definiert, dass man einstellungen in einer gui macht? ist das wirklich so ein großer unterschied wenn man statt rechter maustaste, tab wählen, an einem slider ziehen, vim /etc/X11/xorg.conf eingibt und dort die auflösung reinschreibt?Zitat von iCA-da braucht mir keiner sagen, dass da irgendwas benutzerfreundlich und einfach ist. irgendwelche textdateien zu editieren nur damit mal die auflösung stimmt ist für mich nicht benutzerfreundlich.
Zitat von Symonbenutzerfreundlichkeit ist also dadurch definiert, dass man einstellungen in einer gui macht? ist das wirklich so ein großer unterschied wenn man statt rechter maustaste, tab wählen, an einem slider ziehen, vim /etc/X11/xorg.conf eingibt und dort die auflösung reinschreibt?
das jetzt natürlich ein denkbar schlechtes beispiel, zumal man in gnome/kde die auflösung wie in windows einstellen kann.
Komisch, bei mir haben Out-of-the-Box Lösungen problemlos (und damit meine ich ohne editieren "irgendwelcher Config Files") funktioniert - auf meinem vor kurzem verstorbenen Notebook (Acer TM 632LC).Zitat von iCA-ja, denn wenn überhaupt dauert es sicher noch so lange bis die mehrzahl der hardwarehersteller treiber für linux rausbringen - und das ist der erste schritt zur benutzerfreundlichkeit.
schonmal linux für nen laptop eingerichtet? da braucht mir keiner sagen, dass da irgendwas benutzerfreundlich und einfach ist. irgendwelche textdateien zu editieren nur damit mal die auflösung stimmt ist für mich nicht benutzerfreundlich. ganz davon zu schweigen, dass der sound noch immer nicht funktioniert und auch nicht alle usb ports.
es mag nichtmal die schuld von linux sein, trotzdem wird es noch so lange dauern bis man es vernünftig als heim os einsetzen kann (vorausgesetzt die popularität steigt weiter und hersteller bringen wirklich treiber raus)
hm also ich glaub wir sind uns alle einig, das jedes betriebssystem (aber wie alles im leben) ein mindestmaß an wissen benötigt. da wir aber uns alle schon dieses wissen bei microsoft betriebssystemen angeeignet haben (auch die meisten DAU's haben das in ihrem bereich ja schon gemacht, sonst könnten sie keinen pc aufdrehen), fällt es uns leichter damit zu arbeiten.
die meisten leute sind schlicht und einfach zu faul sich mit einer neuen problemstellung zu befassen (oder haben einfach keine zeit dafür). die leute, die meinen ihnen gefällt ihr betriebssystem wie es ist und ihnen daugt das ganze drumherum => ja dann bleibt bei windows und werdet damit glücklich (war nicht abwertend gemeint).
Das ist wie wenn ich mir keinen neuen Herd kaufen möchte, weil mein alter eh reicht und ich mich eigentlich auf nichts einlassen möchte das irgendwie nach mehraufwand riecht.
wer aber mit seiner jetzigen lage unzufrieden ist (jo das gibts, i kann mein windows teilweise ganz und gar nimma leiden, und mir daugt das befehlszeilen-arbeiten weil einfach alles so viel schneller geht), dann sollte er die arbeit und mühen nicht scheuen und zumindest einmal knoppix probieren
@haba: deinen posts entnehme ich, dass du dich noch nie richtig mit linux beschäftigt hast. hättest du die selbe zeit, die du gebraucht hast um dich in windows einzuarbeiten, damit verbracht dich mit linux auseineander zu setzen würdest du dich jetzt genauso gut auskennen.
die zeit kannst/willst du nicht investieren und behauptest jetzt linux sei das schlechtere OS weil es nicht so funktioniert wie windows ("in windows funktioniert das so, das muss in jedem os so gehn").
häufige argumentation, kann ich persönlich aber nicht nachvollziehn.
@vi: nettes bsp, imho hast du dich einfach nicht genug dami befasst. niemand zwingt dich vi zu verwenden, es gibt genung (auch einfache - nano/pico) alternativen.
das jetzt bitte nicht falsch verstehen, ich versuch sicher niemanden zu linux zu "bekehren". jeder soll das os verwenden, von dem er denkt, dass es das geeignetste für seine zwecke ist. aber ich kann argumentationen wie "ich hab vor X jahren linux installiert, das hat meine hw net erkannt. in windows funktioniert immer alles, sofort. linux is *******e" nicht mehr sehn.
Symon: ich habs versucht zu installieren, ich hab Zeit investiert, ich hab im IRC nachgefragen, ich hab newsgroups gelesen (bzw. mich dort über die unfreundlichen Leute geärgert), ... => bin aber an profanen Dingen gescheitert, und das ist für mich dann Müll und nicht mehr.
Mag sein dass es jetzt besser ist, ich werds auch wieder mal versuchen, aber solange es nicht "CD rein, installieren, fertig" ist ist es definitiv nicht DAU-tauglich, und um nichts anderes gehts hier (schreibe ich auch schon mehrmals).
Ich kann auch die Argumente "ja dann muss man halt Zeit investieren" nicht mehr hören => der PC soll mir das Leben erleichtern und mir Zeit sparen, nicht umgekehrt. Und für einen DAU schon garnicht, da kann ich allerdings Knoppix beinahe uneingeschränkt empfehlen.
Zitat von smashItund ich würd mir von suse wünschen das ich alle servicepacks und updates für mein 6.0er gratis auf cd zugeschickt bekomm. mit isdn lad ich mir sicher keine distro runter.
abgesehn davon verlangen sie für ein produkt das sie nicht mal selber entwickeln, kaum support bieten und wie im fall der 6.0er version auch noch n fehlerhaftes handbuch dazupacken n schweine geld.
Zitat von HaBaBei XP steck ich die CD rein, starte das Setup, mit SATA habe ich wohl Probleme, der Rest fordert keinerlei Wissen.
Danach Updates saugen (automatisch) und geht.
Zitat von HaBaMag sein dass es jetzt besser ist, ich werds auch wieder mal versuchen, aber solange es nicht "CD rein, installieren, fertig" ist ist es definitiv nicht DAU-tauglich, und um nichts anderes gehts hier (schreibe ich auch schon mehrmals).

Zitat von Symonhättest du die selbe zeit, die du gebraucht hast um dich in windows einzuarbeiten, damit verbracht dich mit linux auseineander zu setzen würdest du dich jetzt genauso gut auskennen.
HaBa, wenn du eine einfach zu installierende und konfigurierende Linux-Distribution suchst, schau dir entweder Ubuntu [wie eh oben schon gepostet] oder Mepis [http://www.mepis.org] an. SimplyMepis is wirklich DAU-sicher, gleichzeitig Live-CD und Installations-CD in einem [man kann während der Installation, die im KDE stattfindet, sogar ganz normal weiter arbeiten].
Mit Mepis dauert eine Installation maximal 30 Minuten, dann hat man in 98% aller Fälle ein komplettes Betriebssystem, bei dem alle Hardware funktioniert [ja, sogar bluez wird mitinstalliert] und bei dem man alle Software die man im Alltagsgebrauch braucht schon dabei ist.
Zitat von HaBaHahahahahahah
Und jetzt geh zu Ferrari und frag ob du mit einem Maranello im Gelände fahren kannst, weil der Range Rover kanns auch ...
Der eingangs zitierte Text ist wenigstens nachvollziehbar und nicht "diabolisch" geschrieben, der link von dir nur wieder reines "haha ich habs m$ gezeigt mein kungfu ist besser"-gebashe ...
)
)@HaBa: Ich mag vi auch nicht wirklich, hatte aber das "Glück" es @school erlernen zu müssen. Im Alltag verwend ich aber auch viel lieber nano, hindert mich ja niemand daran.
Linux auf einem Laptop einzurichten war für mich noch nie anders als auf einem normalen PC. Seit SuSE 7.2 Pro bin ich 'dabei', hatte es immer auf dem alten Gericom Laptop installiert, schon damals hat alles perfekt funktioniert. Auch auf meinem aktuellen Acer TM803er kein Problem, und diesmal hab ich mir sogar eine Gentoo Stage1 Installation angetan. @smashIt: Mausprobleme? Wo man sich doch sonst schon alles einstellen muss bei einer Stage 1, aber gerade die Maus hat ab dem Einlegen der LiveCD funktioniert. Gerade mit dem Intel WLAN-Treiber hab ich Probleme; aber wirklich auseinandergesetzt hab ich mich damit noch nicht, weil ein RJ45 überall bereitsteht.
Ich bin mittlerweile soweit, dass ich mir zum Arbeiten einen kompletten Umstieg von WinXP auf Gentoo@Gnome vorstellen kann. Zugriff auf Windows-Freigaben etc. ist dank Samba kein Problem. Auch ob ich OpenOffice oder OfficeXP verwende ist sowas von egal. etc... Selbst Spiele sollten kein wirkliches Problem mehr darstellen mit wine... gibt einen entsprechenden Artikel auf hexus.net
Ich brauch XLS/DOC/PPS/MDB(access)-Support (vollständig) => so Zeugs bekomme ich zugesandt, womit ich meine Briefe tippe ist mir persönlich allerdings egal => wird allerdings denke ich bei DAUS viel ärger sein als bei mir wenn was nicht aufzumachen ist oder irgendwas verschoben ist usw. ....
Wie komme ich zur Linux-Distri? Sag nicht DL, hat/kann nicht jeder, vor allem brauch ich dazu einen lauffähigen PC. Heft-CDs sind nett, aber was machen wenn das gewünschte grad in keinem Heft ist?
ext3? ntfs? WTF interessiert mich sowas als DAU? 
Frei zugänglicher code? WTF ist code? WTF interessiert mich das als DAU ...
Kernelzugriff? WTF interessiert ....
Performance beim Kastlschieben: WTF interessiert mich das als DAU?
Nochmal: in dem Artikel gehts um 08/15 Heimuser afais und nicht zukünftige Informatiker ...
Zitat von HaBaext3? ntfs? WTF interessiert mich sowas als DAU?
Frei zugänglicher code? WTF ist code? WTF interessiert mich das als DAU ...
Kernelzugriff? WTF interessiert ....
Performance beim Kastlschieben: WTF interessiert mich das als DAU?
Nochmal: in dem Artikel gehts um 08/15 Heimuser afais und nicht zukünftige Informatiker ...
Zitat von xdfkda gibts so kleine spielcomputer fuer kinder mit 3 tasten.
maybe erfuellt das die requirements im nix wissen?
du hast deine anforderungen genannt, lasst sich nicht mit linux vereinbaren, fertig.
da gibts nix zu diskutieren bitte tu es dir nicht an linux zu installieren.
und ich mag den VI wirklich!
) dachte ich eigentlich das es klar ist was ich meine ...

Das Hauptproblem an GNU/Linux ist nicht das Installieren, nicht das Administrieren (mit KDE+tools watscheneinfach) - sondern einzig und alleine, dass Windows User eine für sie unbekannte Umgebung vorfinden.
Zuallererst gibt es keine Laufwerksbuchstaben - die Skepsis steigt, keine .exe Dateien - die Skepsis steigt weiter.
Leider ist es nunmal so, dass sich ein Gutteil der Computer-User ihr Basiswissen in Windows hart erkämpft haben und keine Lust haben, ein fremdes System auch nur annähernd kennzulernen.
Das war es dann auch mit dem GNU/Linux Ausflug.
Weiters erschwerend kommt hinzu, dass es für viele Aufgaben keine adäquaten GNU/Linux Alternativen gibt. Kollege X verwendet ein 3 clicki System, um Filme zu kopieren und auf DVDs zu brennen, Kollge Y, der GNU/Linux am Laufen hat, browst durch x-crappy Frontend Seiten, um feststellen zu müssen, dass er es ohnehin nicht installieren kann, denn Abhängigkeiten müssen erfüllt werden. Nur manche Codec-CVS machen es möglich, das Frontend zu benutzen usw.
Weiters muß man sich durch Tonnen von Webseiten wühlen, um nur annähernd die neu gekaufte Digicam so toll wie unter Windows zum Laufen zu bringen. Also geben die meisten, verständlicherweise, auf.
Das sind einfach die Alltagsprobleme, die man schönreden oder schlechtreden kann. Natürlich kann man argumentieren, das ist nicht der Fehler der Distributoren oder Kernel-Entwickler, sondern der Hardwarehersteller.
Dem User selbst aber bringt dies nichts - insofern wird der ohne tatkräftige Hilfe eines GNU/Linux Erfahrenen aufgeben. Warum denn auch, bekommt er ja ein supidupi Windows XP von einem Freund mitsamt Serial gratis.
Solange es nicht so einfache Installer wie unter Windows gibt, für Software, die nicht im Repository ist, bin ich nach wie vor sehr skeptisch und würde einem 08/15 User niemals raten, auf Linux umzusteigen.
Das bessere OS ist einzig und alleine eine subjektive Sache für 08/15 User. Nämlich das bessere OS ist, das es dem User ermöglicht, mit möglichst wenig Aufwand zum erwünschten Ziel zu kommen.
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