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Sys: K7S5A (mit Lan), XP1700, 1x256MB DDR, GF3Ti200, Win98SE
Bei cold-boot (System mehrere Stunden abgeschaltet, alles "ausgekühlt") fährt W98SE nicht ordentlich hoch und es kommt tw. zu einem "CONFIGMG"-error; nach dem Neustart kommt das W98-Bootmenü ich wähle "normal" und dann läuft die Kiste 100% stabil.
Ich hab schon den einen oder anderen Tip dazu gefunden, dürfte ein SiS735 Problem sein:
1. Bei jedem cold-boot ins Bios einsteigen, exit und normal hochfahren. Scheint bei mir zu funktionieren.
2. Drücken der Reset-Taste gleich nach dem einschalten für ein paar Sekunden. Scheint bei mir zu funktionieren. Man könnte eine Schaltung bauen, die das automatisch macht - aber sowas kann ich nicht.
3. leichtes übertakten (mit CHFSB auf 138/138) - macht mein Sys leider nicht mit; stürzt beim Hochfahren oder kurz danach ab.
(Anscheinend muß der SiS735-Chip nur ein bißchen angewärmt werden!)
4. ACPI im Bios ausschalten. Da ich mit Punkt 1-3 nicht wirklich zufrieden bin hab ich das jetzt gemacht. (War ganz schön mühsam die ganzen Treiber wieder alle zu installieren.) Kann aber noch nicht wirklich sagen, ob das jetzt hilft.
5. Angeblich sucht der SiS irgend einen Ghost-Speicher oder so? Und wenn man einen zweiten Speicherriegel einbaut könnte das behoben sein?
Könnt ihr mir bei dem Problem irgendwie weiterhelfen, bzw. was hats mit dem ACPI auf sich - ich weiß eigentlich nicht für was das ist und ob das ausschalten eine gute Idee war?
Im Notfall könnt ich auch einen 2. Speicherriegel dazu kaufen (512MB kann man immer brauchen
), aber vorher tät ich gern wissen ob das wirklich das Problem ist?
PS: Oder ist das ein Garantiefall und ich sollte das Mobo umtauschen?
frage: wie viel watt hat dein netzteil
ACPI bedeutet Advanced Configuration and Power Interface. Soweit ich im Bilde bin steuert es die verschiedenen Energiesparfunktionen Deines Rechners, also zB. dass sich die Festplatte nach einer dreiviertel Stunde abschaltet, der Bildschirm in den Standby-Mode geht usw. Ausserdem kann ACPI den Rechner in eine Art Schlafzustand versetzen, aus dem er ohne neues Booten recht schnell wieder "erwacht" - bei mir dauert das ca. 10 Sekunden.
Wenn Du ACPI ausschaltest, sollte eigentlich nix schlimmes passieren.
greetz cduke
300 Watt - Noname.
Hab ich auch schon überlegt, aber sollte das Problem dann nicht auch einmal bei einem nicht-cold-boot auftreten? bzw. warum gehts wenn ich die Resettaste drücke?
Mit MBM kann ich eigentlich keine wirklichen Spannungsschwankungen feststellen.
das is nur nebensächlich.
ACPI steuert auch die IRQ Belegung des Betriebssystems.
Wennst hochfahrst siehst eh kurz "Network Adapter: irq9" - "display adapter - irq11" - "whatever - irqX"
im Windows hast dann halt manchmal alles auf IRQ 11, das *kann* zu instabilitäten führen (ist mir ehrlich gesagt nie passiert).
es könnte sein, dass das nt die spannungsspitze beim ersten einschalten nicht liefern kann.
bei einem 300 watt nt sollte das aber nicht auftreten, auch wenns noname ist.
da hats schonwas mitn chip
geh mal auf http://www.ocworkbench.com ins forum da gibts eh haufenweise posts darüber was ich weiß.
*gg*
Also für die K7S5a bin jetzt scho a Spezialist

Ich würd sagen:
1. Mach Biosupdate.
2. wenn möglich Speicher&CPU testen
3.Board weghaun und anderes kaufen.
Wobei meist 3. die beste Möglichkeit ist. Kein anderes Board hat so hohe Ausfallraten.
@shadowman: Ja, da hats was aber des is kein Einzelfall. Von ocworkbench hab ich ja meine Tipps, des Problem is nur das es dazu zig(!) threads gibt.
@Römi: Jaja, Römis Kampf gegen das K7S5A... . Aber es hat halt ein gutes Preis/Leistungsverhältnis und dafür nimmt man halt auch den einen oder anderen Nachteil in Kauf. (Is das mit den AMD Prozessoren nicht ähnlich: Ich find die wirklich toll, aber man muß da schon ein paar Sachen mehr beachten als bei andere CPUs)
Was ich aber eigentlich noch sagen wollte:
Da mein Sys nach dem ACPI ausschalten beim Hochfahren nach den beiden "MODE" Befehlen ca. 30sec "Pause" macht (keine Ahnung warum - sonst geht aber alles) kann ich diesen Mobo-Bericht-Raster in Ruhe lesen. Und da steht nach einem cold-boot doch glatt daß er "DDR at 0 1 " hat obwohl nur ein Riegel auf 0 drinsteckt! Ich habe das auch bei ocworkbench gelesen dort nennen sie das ghost-memory, und das dürfte das Problem sein.
Das ACPI dürfte als erster versuchen in diesen Ghost-memory etwas reinzuschreiben und dann hängt er beim starten; da ich das aber ausgeschalten habe hatte ich das Problem jetzt nicht mehr.
Weiter habe ich den einen Speicher jetzt in den 1er Slot gesteckt und im Bios "Auto Detect DIMM/PCI Clk" ausgeschaltet. Seitdem dürfte auch der Ghost-memory verschwunden sein. Eine Möglichkeit wäre auch noch im Bios "Quickboot" auszuschalten, dann zählt er den Speicher hoch und ev. hat der SiS-Chip etwas mehr Zeit warm zu werden. (So blöd es klingt dürfte das das eigentliche Problem sein!)
Ok, ich sag ja nix mehr...
Wie ich sehe läuft es bei dir ja eh problemlos wenn man ein paar nicht nennenswerte Probleme ausläßt
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