Aktien/Fondshandel - Seite 28

Seite 28 von 90 - Forum: Offtopic auf overclockers.at

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Hampti schrieb am 07.11.2019 um 11:35

Ja meine damit auch den Negativzins.


Dune- schrieb am 07.11.2019 um 11:37

Wennst ein Minus hast und es Negativzins gibt, läuft's eh gut, wenn man sich an die Regeln der Mathematik hält [-x-=+] ;)


Dune- schrieb am 08.11.2019 um 06:44

Nachdem ich erfolgreich ein Subdepot bei Flatex angelegt habe und Zugriffsrechte auf die bessere Häflte freigeschalten sind, möchte ich gern einen ETF für Kind per Sparplan anlegen.

Ich hätte gerne eine steuerschöne 1-Ding-Lösung, für einen Anlagehorizont von 15j. Habt ihr da eine Empfehlung?

Habe mir die zwei im Detail angeschaut:
https://www.justetf.com/de/etf-prof...in=IE00B4L5Y983
https://www.justetf.com/de/etf-prof...in=IE00BGHQ0G80

Was sagen die PROs dazu? :)


semteX schrieb am 08.11.2019 um 08:27

ne andere frage: Wir ham von der firma aus die chance bei nem Employee Stock Purchase Plan uns mit stocks einzudecken (wo quasi a halbes jahr Gehalt abgezweigt wird). anschließend werdn mit -15% rabatt die stocks gekauft

Kennt sich wer mit so was aus? im info folder steht jetzt, dass bei kauf die -15% rabatt sofort zum versteuern sind und man beim verkaufen dafür als basis den regulären kurs beim kaufen nimmt und eben nicht den rabattierten. is das wirklich so?

auf welche hölle lass ich mich ein, weil wir ein US Depot verwenden müssen?


Dune- schrieb am 08.11.2019 um 08:52

Zitat aus einem Post von semteX
Kennt sich wer mit so was aus?

Ich habe sowas bei meiner alten Bude gehabt und 5% Gehalt investiert. Ich würde das nicht mehr machen. Es gab zwar 33% Rabat im Sinne von gratis Aktien, aber mit der Klausel die Aktie 3J zu halten. Im Endeffekt wird damit das Risiko an den AN weitergegeben. Ich hab die Firma gewechselt, bin 2J statt 3J dort gewesen und hatte Aktien mit Verlust an der Backe, die ich nie gekauft hätte. Mittlerweile sind die Aktien eh im Plus und alles gut... Aber man verliert sehr viel Flexibilität für 15%, sollte man sich sehr genau überlegen und wirklich das kleingedruckte lesen imho.


semteX schrieb am 08.11.2019 um 08:54

Zitat aus einem Post von Dune-
Ich habe sowas bei meiner alten Bude gehabt und 5% Gehalt investiert. Ich würde das nicht mehr machen. Es gab zwar 33% Rabat im Sinne von gratis Aktien, aber mit der Klausel die Aktie 3J zu halten. Im Endeffekt wird damit das Risiko an den AN weitergegeben. Ich hab die Firma gewechselt, bin 2J statt 3J dort gewesen und hatte Aktien mit Verlust an der Backe, die ich nie gekauft hätte. Mittlerweile sind die Aktien eh im Plus und alles gut... Aber man verliert sehr viel Flexibilität für 15%, sollte man sich sehr genau überlegen und wirklich das kleingedruckte lesen imho.

wir haben außer den insider trading sachn keine haltefristen. ich kanns, wenn ma ned grad in nem earnings report fenster sind, am selben tag vom kauf wieder abstoßen.


Dune- schrieb am 08.11.2019 um 08:56

Dann spricht imho wenig dagegen. Außer die Firma geht bald Pleite und ihr wisst es noch nicht. Kann ja auch eine super Methode sein um noch ein bissl Kapital zu mobilisieren ;)


semteX schrieb am 08.11.2019 um 09:09

nachdem ma jetzt erst seit 3 monaten an der börse sind hoff ich das mal ned, va weil wir grad nen 10 jahres mietvertrag fürs neue Office in linz unterschrieben haben :D


Dune- schrieb am 08.11.2019 um 09:15

Zitat aus einem Post von semteX
nachdem ma jetzt erst seit 3 monaten an der börse sind hoff ich das mal ned, va weil wir grad nen 10 jahres mietvertrag fürs neue Office in linz unterschrieben haben :D

Traue keinem der Geld von dir will ;)


semteX schrieb am 08.11.2019 um 09:22

man will ja nur, dass wir am großartigen erfolg der firma mitmachn können :D


ccr schrieb am 08.11.2019 um 09:30

Es gibt beim Bezug von kostenlosen oder rabattierten Aktienanteilen eine Begünstigung bei Steuern und Abgaben.
Voraussetzungen:
- geldwerter Vorteil unter 3.000 Euro pro Jahr
- Haltefrist von 5 Jahren

Bei 15% Rabatt würde das ein steuerfreies Investment von 20.000 Euro erlauben.

Entweder verwaltet der Arbeitgeber die Aktien selbst, oder sonst muß der Mitarbeiter einmal jährlich per Depotauszug nachweisen, dass er die Aktien noch nicht verkauft hat.
Wird nach weniger als 5 Jahren verkauft (hier gilt AFAIR das Kalenderjahr - d.h. es es müssen nach Zuteilung 5 volle Kalenderjahre abgelaufen sein), muss der Arbeitgeber das nachträglich in der Lohnverrechnung berücksichtigen.


semteX schrieb am 08.11.2019 um 10:28

ich glaub diese möglichkeit gibts bei uns gar ned, wir bekommens zu 100% vom netto abgezogen => da isses schon voll versteuert so wie ich das seh


ccr schrieb am 08.11.2019 um 10:51

"Versteuert" ist es dann, wenn die 15% Rabatt Dir als Sachbezug für den geldwerten Vorteil den Bruttolohn erhöhen, und Du in dem Monat höhere Steuern und Sozialabgaben zahlst.
Wenn Dir nur der verbleibende Kaufpreis Netto abgezogen wird, das Brutto aber nicht durch einen Sachbezug erhöht wird, dann ist es nicht versteuert.


semteX schrieb am 08.11.2019 um 10:54

exakt das. wir zahlen auf die 15% beim kauf sachbezug.


ccr schrieb am 08.11.2019 um 11:05

Eigenartig, warum hier die steuerliche Begünstigung nicht genutzt wird.
So ist ja die effektive Ersparnis für die Mitarbeiter - je nach Einkommen - nur mehr 7,5%, und der Arbeitgeber muß auch noch LNK zahlen.




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