Aktien/Fondshandel - Seite 35

Seite 35 von 41 - Forum: Offtopic auf overclockers.at

URL: https://www.overclockers.at/offtopic/aktien-fondshandel_214953/page_35 - zur Vollversion wechseln!


Dune- schrieb am 14.01.2020 um 11:03

Zitat aus einem Post von Skatan
Ich hab mal eine ganz andere (noob) Frage zu dem Thema, und zwar folgende:

jetzt haben ja viele hier ETFs von ishares, die gehören ja blackrock.
und die wiederum sind ja oft in der Kritik weil ihnen halt schon so extrem viel gehört.
habt ihr euch da vorher Gedanken gemacht diesbezüglich? was ist da wenn die wirklich einmal zerschlagen werden oder sowas in der art?

Ja, Gedanken gemacht schon, es ist ein fieses Business:
https://www.youtube.com/watch?v=BTYylBIlPM8

Da ich bin Flatex bin und diese wie hier erwähnt Lyxor, X-Trackers und ComStage Produkte im Gratis ETF-Sortiment haben betrifft es mich aber nicht.

Ich sehe auch keinen Grund weshalb man Blackrock gegenüber anderen Anbietern bevorzugen sollte. Ob ein ETF ein Volumen von 5 Mrd oder 50 Mrd hat ist imho auch powidl. Blackrock sind im TER dazu noch teurer als Konkurrenten. Wieso also überhaupt Blackrock nehmen? Problem solved :)

Zitat aus einem Post von Hubman
(Disclaimer, da red ich groß, selber hab ich aber sehr wohl einen Clean Energy ETF;-))

Haha, kannst dich bald bei Greta bedanken ;)

Ich red auch groß und hab einen Tech ETF, aber eben nur zu 5% Sparsumme :)


~PI-IOENIX~ schrieb am 14.01.2020 um 12:04

Zitat aus einem Post von Hubman
Ich würde bei REITs das jetzt nicht "ganz anders" sehen, aber REITs sind doch in sich wesentlich homogener, wie viele andere Branchen und haben klaren Fokus auf die Ausschüttung. Entsprechend wirst mit einem REIT ETF nicht gerade viele absteigende Unternehmen mitkaufen, was in anderen Branchen ETFs praktisch immer passiert.

Ack. Mein global developed proterty yield ist Dividenden vorgefiltert und exkludiert laufend Immo Unternehmen die weniger als 2% performen was in der Realität 3% Div entspricht. Ich ziehe sie der klassischen Mietwohung vor da dies steuerlich nada abwirft bei meine Verhältnissen. Keine Mieter, keine Renovierungen, keine Schererein, kein Notar, spontan abstoßbar wenn nicht grad wieder 2008 oä herrscht


Dune- schrieb am 14.01.2020 um 12:50

Zitat aus einem Post von Hubman
Ich würde bei REITs das jetzt nicht "ganz anders" sehen, aber REITs sind doch in sich wesentlich homogener, wie viele andere Branchen und haben klaren Fokus auf die Ausschüttung. Entsprechend wirst mit einem REIT ETF nicht gerade viele absteigende Unternehmen mitkaufen, was in anderen Branchen ETFs praktisch immer passiert.

Und was passiert wenn eine Wirtschaftskrise kommt und eine große Immobubble platzt? Da fliegt dir der REIT ETF besonders um die Ohren, während andere Aktien (Konsumer z.B.) relativ krisenstabil sind.

Ich sehe auch Immobilien als Sektor der nicht "bulletproof" ist, auch hier kann's gehörig krachen. Und bei den aktuellen Mietpreisen in Metropolen und niedrigen Kreditzinsen, wird das mit der nächsten Wirtschaftskrise auch passieren. Dann kann sich nämlich der Mittelstand seine Raten nicht mehr leisten.

Kein Anspruch auf Vollständigkeit, ich will damit nur sagen, dass auch Immobilien keine Konstante sind.


mr.nice. schrieb am 14.01.2020 um 13:06

ack Dune-, ein Risiko sehe ich in Immokrediten mit Zinscap über ein Drittel der Laufzeit, das könnte uns um die Ohren fliegen,
wenn innerhalb kurzer Zeit viele Leute ihre Raten nicht mehr bedienen können und verkaufen müssen.

Ich hab nur Einzelaktien gestreut über den Globus, über viele Branchen verteilt,
ausgewählt nach gewissen ökonomischen und ethischen Faktoren.


Hubman schrieb am 14.01.2020 um 13:12

Zitat aus einem Post von Dune-
Und was passiert wenn eine Wirtschaftskrise kommt und eine große Immobubble platzt? Da fliegt dir der REIT ETF besonders um die Ohren, während andere Aktien (Konsumer z.B.) relativ krisenstabil sind.
Bei einer ausgeprägten Wirtschaftskrise fliegt dir jeder ETF um die Ohren. Ein normaler Branchen-ETF kann dir auch bei einer gut laufenden Wirtschaft um die Ohren fliegen. Ich persönlich sichere mich nur minimal gegen eine Wirtschaftskrise hab, halte von diesen Doomsday Gschichten nicht viel. Es ist halt auch mein persönliches Geld (und das meiner Eltern) und da bin ich voll selbstverantwortlich.

Immobubble, wir haben eine massive Geldentwertung, die sich eben etwas anders zeigt wie früher. Ich seh in Europa weder eine ausgepräge Immobubble noch sehe ich in den nächsten 10 Jahren die Zinsen steigen. Schon vor 5 Jahren kam der Satz "aber wenn die Zinsen steigen", nix ist passiert (Ja, nicht unbedingt failsafe für die Zukunft;-))


Dune- schrieb am 14.01.2020 um 13:24

Zitat aus einem Post von Hubman
Bei einer ausgeprägten Wirtschaftskrise fliegt dir jeder ETF um die Ohren.

Ja na schon, aber durch einen Konstanten Sparplan und Averaging-Effekt bist du damit über 7+ (wissenschaftlich belegt) relativ immun. Eine ganze Sparte oder Branche kann aber länger leiden als ein global diversifiziertes Portofolio oder eben ein ETF der das abbildet.

Mein Argument ist nur, ein ETF nach ARERO Konzept oder MSCI World + EM ist stabiler als eine Branche wie z.B. Immobilien.

Keine Immobubble? Sehe ich ganz anders! Ein Wien kostet einen lebenswerte familientaugliche Wohnung in zentraler Lage etwa 500-700k (je nach Defintion). Das können sich Akademikerpäärchen nicht mehr leisten, dennoch schmeißen Banken wie blöd mit Krediten ohne nennenswerte Absicherung um sich, da das aktuell die einzige Möglichkeit ist wie eine Bank Geld machen kann. Ich finde die Immobilien mittlerweile massiv überbewertet in Westeuropa. Globale Wirtschaftskrise und das wars, die Preise werden meiner Ansicht nach massiv purzeln!


mr.nice. schrieb am 14.01.2020 um 13:48

Ich denke nicht, dass die Immobilienpreise in Wien z.B. im Krisenfall groß sinken werden, es ist schon so viel Geld vorhanden,
dass es dennoch jemanden geben wird, der die Notverkäufe dankend abwickeln wird.


~PI-IOENIX~ schrieb am 14.01.2020 um 13:50

Zitat aus einem Post von Dune-
Ja na schon, aber durch einen Konstanten Sparplan und Averaging-Effekt bist du damit über 7+ (wissenschaftlich belegt) relativ immun. Eine ganze Sparte oder Branche kann aber länger leiden als ein global diversifiziertes Portofolio oder eben ein ETF der das abbildet.

Mein Argument ist nur, ein ETF nach ARERO Konzept oder MSCI World + EM ist stabiler als eine Branche wie z.B. Immobilien.

MSCI World und EM geht in Ordnung kennst eh mein Konzept.

Cost average Effekt Unsinn kannst knicken das verstehst du hoffentlich

Ich liebe die Reit ETF Schiene da durch sie mein Depot hinsichtlich Spesen und Abgaben autark ist da quartalsmäßige Dist


daisho schrieb am 14.01.2020 um 13:51

Eigentum haben wird nicht schlecht sein.
In irgendeinen Kaaszettel investieren der für irgendwelche unbekannten Immobilien stehen = Weg zum Verlust (Immo-Blase ist ja nicht so unbekannt, mit den ganzen Immobilien die im Nirvana gebaut werden und auf ewig leer stehen ...)


Dune- schrieb am 14.01.2020 um 13:54

Zitat aus einem Post von ~PI-IOENIX~
Ich liebe die Reit ETF Schiene da durch sie mein Depot hinsichtlich Spesen und Abgaben autark ist da quartalsmäßige Dist

Geht halt mit Dividenden Aktien auch :-)

Jeder wie er will, viele Wege führen zu unermesslichem Reichtum...


Viper780 schrieb am 14.01.2020 um 13:57

Zitat aus einem Post von ~PI-IOENIX~
Cost average Effekt Unsinn kannst knicken das verstehst du hoffentlich

kannst das etwas genauer erklären?
Davon leben ja die ganzen Ansparpläne, Fonds und natürlich ETF. Sieht man ja auch bei den ganzen Aktien Indizes dass es relativ gut funktioniert


murcielago schrieb am 14.01.2020 um 14:31

Zitat aus einem Post von Viper780
kannst das etwas genauer erklären?
Davon leben ja die ganzen Ansparpläne, Fonds und natürlich ETF. Sieht man ja auch bei den ganzen Aktien Indizes dass es relativ gut funktioniert

ganz einfaches Beispiel: du legst 5 jahre lang in steigende kurse monatlich 100 euro an. dann hast nach 5 jahren 6k investiert. jetzt rauscht dein etf um 50% runter. du kaufst dann zwar billig nach, aber nur mit 100/6000 vom bisher investierten. in the long run wirds natürlich noch sinnloser...


~PI-IOENIX~ schrieb am 14.01.2020 um 14:44

Jup

Einziger Nutzen is psychologisch wg Hemmschwelle einfach so zum Zeitpunkt X 100k reinzubrennen. Scheibchenweise fällt das beispielsweise leichter


Unic0der schrieb am 14.01.2020 um 15:11

Zitat aus einem Post von ~PI-IOENIX~
Jup
Einziger Nutzen is psychologisch wg Hemmschwelle einfach so zum Zeitpunkt X 100k reinzubrennen. Scheibchenweise fällt das beispielsweise leichter
Nicht der einzige Nutzen. NIEMAND kann den Markt perfekt "timen". Der Cost-Average Effekt kann helfen einen durchschnittlich guten Einstieg zu bekommen. Beispiel Bitcoin: Cost-Average Käufer sind 2019 besser ausgestiegen als die meisten "All-In Käufer", die den Market nicht perfekt timen konnten.


~PI-IOENIX~ schrieb am 14.01.2020 um 15:29

Jain. Das sowohl das all time high oder all time low bei einmal investment maximales pech / max glück bedeuten ist jedem klar. Kleine pos nebeneffekte die trade kosten nicht eingerechnet leugnet sicherlich niemand - primär gehts darum das der in Flyer und Sheets propagandierte CAE nur perfekt verlaufenden Wellen den maximal erwünschten Effekt erreichen würde




overclockers.at v4.thecommunity
© all rights reserved by overclockers.at 2000-2020