Sammelthread für Foto/Video-Equipment - Seite 19

Seite 19 von 26 - Forum: Pixelfreaks auf overclockers.at

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Viper780 schrieb am 15.06.2020 um 12:55

Ich kenn nur die VSGO Sensor Swabs. Die gibt's aber glaub ich nur in 16mm und 24mm Breite. (Canon Crop und Kleinbild).
Fuji, Nikon, Pentax und Sony Crop haben 17mm Sensoren.
Hat bei mir gut funktioniert, hab aber 3 Swabs gebraucht bis ich den Sensor Schlierenfrei hatte. Meine waren geschenkt und nicht mehr ganz neu (oder ich einfach unfähig).

Ist bei FPS (Fuji Connect) das Sensorreinigen nicht mehr dabei?


Master99 schrieb am 15.06.2020 um 13:58

glaub nur wenn man bei dem ProfessionalService (FPS) angemeldet ist... hab eh nix grobes drauf, aber früher oder später wärs wohl mal sinnvoll.

@16 vs 17mm: da man ohnehin eher mehr als einen Swab braucht sollte es mit 2 16mm auch gehen oder?

für die (Vor)Reinigung schaut das auch noch interessant aus: https://www.amazon.de/gp/product/B0...XB7XF&psc=1


Viper780 schrieb am 15.06.2020 um 14:36

FPS ist doch eh gratis und du als Firma bist da sicher berechtigt.

Es geht auch mit einem Swap, ziehst halt 2x drüber.

Das Pentaxding ersetzt wohl nur einen weichen Pinsel wenn ich das richtig versteh.
Blasebalg und weicher (ungepuderter!) Makeup Pinsel (oder eben ein passender Reinigungspinsel um etwas mehr Geld) sind fürs vorreinigen das beste.

evtl kann t3mp was dazu sagen, ich glaub der macht das beruflich (und wenn nicht kennt er da wen)


Master99 schrieb am 16.06.2020 um 21:19

Ah, ich glaub das muss ich mir nochmal genauer anschaun ;)

Werde im Sommer wohl ein bissl Wienpause machen, und mich auf/um diverse Berge ein bissl mehr mit dem Thema Landschaftsfotografie beschäftigen. Weil ich viel mehr Spaß am Fotografieren als an jeglicher Nachbearbeitung habe, habe ich mir heute einen Haida M10 Filterhalter gekauft (Polfilter + MediumGrad) und will noch einen ND Filter dazu, was für Stärke nehm ich da?

So Wasserfallfreezes gefallen mir gar nicht, aber hin und wieder wärs schon Flüsse/stehende Gewässer oder Wolken ein bissl weichzuzeichnen. Ist ein 1.8er/6stop genug oder lieber ein 3.0/10stop?

Kamera ist Fuji XT-2 APS-C, d.h. da will ich bei baseISO von 200 wohl tendenziell bei idealerweise bei Blende 8 bleiben (bis maximal 11 wohl, danach dürfte es wieder Schärfeeinbußen geben).

edit: polfilter wird in vielen fällen dann vermutlich auch zum einsatz kommen und nimm zusätzlich ein bissl was an licht weg. der medium grad ist eher dezent gewählt (0.6/2Stop)


Viper780 schrieb am 16.06.2020 um 22:30

Ich hab einen ND3 (also 10 Blenden, bzw Faktor 1000) und das geht gut, ist aber meist schon zu stark (vorallem mit einem Polfilter).Wenn wir deine A-1 anschauen können wir ja meine 77mm an deine Kamera halten.

Je nach dem was du wirklich vor hast, obwohl eine Blende auf oder ab bzw mehr Iso ist auch kein Problem,sollten ND3 passen.

Mit Grad Filtern hab ich nur ganz wenig Erfahrung. Problem ist dass du nie ebne, durchgängige Kanten hast. Somit musst du erst wieder nachbearbeiten.


Master99 schrieb am 17.06.2020 um 00:04

Ja der Grad-Filter ist ein bissl ein Experiment, mal schaun ob ich den in der Praxis oft einsetze. Aber geht ja auch ums Ausprobieren (obs/was Sinn macht) und damit lassen sich durchaus auch ein paar 'künstlerischere' Bearbeitungen damit machen.
Medium-Verlauf auf APS-C ist ja wie ein Soft auf KB, von dem her ist es eher ein (subtilerer) Effekt als eine harte Horizontabtrennung die nur selten passt.

@ ND1.8 vs ND3: ich hab mir jetzt noch ein paar Beispiele angeschaut und ich glaub der ND1.8/6 Stop sollte passen zum leichten beruhigen. Die ganzen super-soft Geschichten sind mir oft zu effektig. Schaut teilweise zwar super aus, aber tendenziell hab ich lieber noch ein bissl Bewegung/Struktur im Wasser/Wolken und weniger diese ganz starke Weichzeichnung.

Langfristig wird vermutlich eh beides Sinn machen, aber erstmal bin ich eher an 'realistischer' Zeichnung interessiert und weniger Abstrakt.

Edit: mit Polfilter komm ich dann vermutlich eh so auf 7-8 Stops, und zur not kann ich den grad auch noch missbrauchen zum weiteren ‘selektiven’ weichzeichnen ;)

in den haida passt standardmäßig ein slot in (bei mir der polfilter) + 2 rechteckfilter.

mit der beiligenden erweiterung könnt man dann noch nen dritten rechteck verwenden. aber tendenziell sollte man fast immer ohne auskommen.


davebastard schrieb am 17.06.2020 um 09:00

Zitat
Langfristig wird vermutlich eh beides Sinn machen[...]

Das ist auch meine Erfahrung damit. Hatte aber auch den 6 stop vorher. Kommt halt auch drauf an obs um in der prallen Sonne fotografieren geht oder Dämmerung. Bei mir war der 6 stop für Light Trails in der Dämmerung deshalb hab ich den zuerst gekauft.

pol ist auf jedenfall wichtiger.


Viper780 schrieb am 17.06.2020 um 09:20

Ich verwends halt auch nur für Lighttrails oder Personen "verschwinden" lassen. Selten mal für Wasser oder Wolken weichziehen. Da reicht mir der ND3.
Für leichte Effekte wäre wohl ein ND0.9 (also 3 Blenden) besser geeignet und der lässt sich dann auch eher mit dem ND3 kombinieren.

Wennst aber mal mit nur einem starten willst passt der ND1.8 am universelleren.

Ich hatte auch einen Medium Verlauf. Aber es ist halt trotzdem immer wieder was, das in die Verdunkelung rein ragt. Eine Bergspitze, Hochhaus, die Felsen am Rand,....
Dann musst dort aufhellen, dann bekommt der bereich eine leicht andere Farbe,.... Nach 2x probieren ist mein Filterset wieder zurück zu Amazon gegangen


davebastard schrieb am 17.06.2020 um 10:03

also nd 0.9 ist der den ich mit abstand am wenigsten von allen filtern benutze. 3 stops ist einfach so wenig...da kann ich genausogut den 6 stop nehmen und auf f5,6 statt f8 und iso 800 statt 200 z.B.


Viper780 schrieb am 17.06.2020 um 11:40

kommt halt immer drauf an was man will.
Leicht verschwommene Wolken oder minimal geglättetes Wasser bei einer Landschaftsaufnahme die von vorn bis hinten scharf sein soll (so wie ich Master verstehe) wäre ein ND0.9 oder ein variabler (obwohl ma da aufpassen muss wegen den Polfiltern) ganz okay.

Will ich aber wirklich länger belichten oder in der prallen Sonne Offenblendig fotografieren (so wie ich es bisher gemacht hab - bei dir is die Anwendung glaub ich auch gleich) ist man eher bei ND3 (oder noch stärker)


davebastard schrieb am 17.06.2020 um 12:28

Zitat
kommt halt immer drauf an was man will.
Leicht verschwommene Wolken oder minimal geglättetes Wasser bei einer Landschaftsaufnahme die von vorn bis hinten scharf sein soll (so wie ich Master verstehe) wäre ein ND0.9 oder ein variabler (obwohl ma da aufpassen muss wegen den Polfiltern) ganz okay.

meiner erfahrung nach kommt man da aber (im Druchschnitt) nicht weit genug rauf mit der Belichtungszeit, bei wolken und wasser verwischen brauchst auch ein paar sekunden imho


ccr schrieb am 17.06.2020 um 12:38

0.9 sind 3 Blenden - das erscheint mir für den Effekt auch als eher zu wenig. Kommt natürlich auch immer auf die Situation und Lichtbedingungen an, aber 3 Blenden sind nicht viel.


Dune schrieb am 22.06.2020 um 21:03

Hat hier jemand Erfahrung mit Ringblitz für Portraits gemacht? Habe mir einen günstigen zum Ausprobieren angeschafft (Neewer 48 Makro LED), bisher habe ich noch nicht so wirklich etwas Brauchbares damit erzeugt.

Auf der Pupille ist der Ring vernachlässibar klein im Blitzmodus, beim Leuchten bringe ich bisher auch nichts damit zusammen.

Hat hier jemand vielleicht Erfahrung gesammelt?


Master99 schrieb am 22.06.2020 um 22:09

naja, ist ein Marko-Ding und gedacht damit man ihn super close verwendet oder? ist die frage ob die produktbilder da wirklich mit diesem kleinen ding gemacht worden ist.

hast du mal im dunklen probiert?

hab aber noch nie mit sowas gearbeitet...


Viper780 schrieb am 22.06.2020 um 22:16

Damit du große Ringe siehst musst du mit einer Weitwinkellinse nah ran.

Das gilt natürlich auch für Makros wenn du gleichmäßiges Licht haben willst.




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