Intel Comet Lake-S: LGA 1200, 10-Kerner und 400er-Chipsatz

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mat schrieb am 24.08.2019 um 12:03

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Ein neuer Leak von Präsentationsfolien beschert uns Informationen zu Comet Lake-S, dem Nachfolger von Coffee Lake-S und damit Intels nächster Mainstream-Plattform für den Desktop. Die zehnte Generation der Intel Core-Prozessoren soll neben dem neuen 400er-Chipsatz auch erstmals ein Topmodell mit zehn Kernen inklusive Hyperthreading vorstellen. Durch die erneut höheren Anforderungen für das VRM werden auch neue Mainboards notwendig sein. Der Name des neuen Sockels lautet LGA 1200 und hat daher 1200 Pins, 49 Pins mehr als der Vorgänger. Anders als die mobilen CPUs der zehnten Generation werden die neuen Desktop-Prozessoren erneut mittels der bekannten 14-nm-Lithographie gefertigt. Die Veröffentlichung ist laut Gerüchten für das erste Quartal 2020 geplant.


quilty schrieb am 24.08.2019 um 12:35

Lisa Su hat sich gerade vor lauter lachen am Sushi verschluckt.


Blaues U-boot schrieb am 24.08.2019 um 13:12

bis auf die 10 core modelle werden die cpus wohl wieder gleich zu den vorgängern sein (ggf 100mhz mehr und mal mit oder ohne HT).
wenigstens wird das lineup wohl nicht so extrem absichtlich kompliziert sein, wie bei den neuen mobile cpus (dort habens ja den vogel abgeschossen mit 14nm und 10nm gemischt, den energieklassen, usw.)


xtrm schrieb am 24.08.2019 um 13:49

Kann nur gut sein, sofern sie die Preise an AMD anpassen und somit 8-Kerner vllt deutlich günstiger sein werden. Leider macht die thermische Komponente da mittlerweile nicht mehr mit bei Intel, die 9000er Serie heizt ja schon ohne Ende.


ENIAC schrieb am 24.08.2019 um 14:45

Sehe ich das richtig, dass Comet Lake-S bzw. der Chipset kein PCIe 4.0 unterstützen werden!?


blood schrieb am 24.08.2019 um 16:04

comet lake-s ist 14nm+++++, also zuviele neue features darf man sich wohl nicht erwarten.


Garbage schrieb am 24.08.2019 um 16:55

Hat mit 14nm jetzt wenig zu tun eigentlich, eher damit, dass man bei der alten Generation nur das Minimum an Ressourcen reinstecken will. Sieht man ja auch daran, dass man dem IGP kein Update auf zB HDMI 2.0 gönnt. 8 und 10 Kerne für Skylake war ursprünglich nie geplant.

Selbst der 6-Kerner, der eigentlich erst im Spätsommer 2018 kommen sollte, war nur eine Reaktion auf den nicht funktionierenden 10nm Prozess.
Dass man das mit aller Kraft irgendwie massiv vorgezogen hat, um im Oktober 2017 den 8700K und 8600K zu bringen, war schon eine beachtliche Leistung, die aber nur die Folge von Ryzen. Und hatte die Umbenennung des Z270 in Z370 zur Folge, weil die echten 300er Chipsätze nicht fertig waren.

250-300W mit ähnlichen Taktraten wie beim 9900K, da freut man sich als Hersteller potenter Kühllösungen. :D


Obermotz schrieb am 25.08.2019 um 16:58

Schon wieder ein neuer Sockel :rolleyes:


ENIAC schrieb am 25.08.2019 um 22:00

Zitat aus einem Post von Obermotz
Schon wieder ein neuer Sockel :rolleyes:
Ja, finde das ist eine Frechheit...
Aber das war bei Intel immer so. Gefühlt alle 2 Jahre ein neuer Socket.

Ich warte noch auf nach Weihnachten und dann kommt wieder mal seit langem ein AMD Unterbau!
Bei den Grakas bin ich eh Stammkunde bei AMD :D


Garbage schrieb am 25.08.2019 um 22:27

Intel hat in erster Linie die VRM Spec erhöht und das hat, wie man schon beim 9900K gesehen hat, einen guten Grund. Es gibt etliche Z370 Boards die einen 9900K nicht uneingeschränkt betreiben können, weil es das VRM nicht schafft.

Das ist mit dem kommenden 10-Kerner sicher nicht besser. Und wir wissen alle, dass viele Endkunden nicht lesen. Den Shitstorm will ich sehen, wenn dann reihenweise Boards eingehen oder die CPU doch nicht so geil wie im Review mit 400er Board ist.

Sie spielen es auf sicher und ich verstehe es, ohne Intel verteidigen zu wollen. Sie haben oft genug aus Gier solche Wechsel verlangt.


WONDERMIKE schrieb am 25.08.2019 um 23:23

Ja ich denke auch, dass man diesmal technisch gut argumentieren kann. Durch die bisherige Sockelpolitik trifft das dann natürlich auch auf taube Ohren. Ein gefeierter Launch wird das für Intel aber wohl ohnehin nicht.


mat schrieb am 14.10.2019 um 21:02

Wiederholt tönt es aus der Gerüchteküche, dass sogar bis 2022 keine 10-nm-Fertigung für Desktop-Prozessoren stattfinden soll. Was man so hört, soll der Sprung in der Fertigungstechnik derzeit deshalb am Desktop noch nicht sinnvoll sein, weil die hohen Taktfrequenzen des stark ausgereiften 14-nm-Prozesses nicht erreicht werden können und daher noch kein Leistungssprung möglich ist. Das kann allerdings keine Ausrede dafür sein, dass man weiterhin nur Micro-Optimierungen an der Architektur macht, die im Prinzip noch immer auf Skylake von 2015 aufbaut. Trotzdem wechselt man die Sockel wie die Unterhosen, damit die Spannungswandler der Mainboards noch halbwegs mitkommen.


Blaues U-boot schrieb am 14.10.2019 um 21:39

tja, das wird wohl wirklich intels "bulldozer"-ära, wie manche vorausgesagt haben.
die halbierung der preise der skylake-x++ cpus ist ja mal ein guter schritt, aber imho noch zu wenig gegen zen2 vorallem gegen die kommenden threadripper. zen3 soll angeblich planmäßig 2020 kommen und wieder ipc fortschritte bringen und auch power bzw. density durch 7nm euv.
technologie bleibt nicht stehen und trägheit rächt sich.


blood schrieb am 14.10.2019 um 23:33

jim keller arbeitet seit mitte 2018 als head of the silicon engineering bei intel. wenn intel es endlich schafft von ihrer 14nm node runterzukommen, dann mit sicherheit mit etwas sehr leistungsstarkem.




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