Braucht Ryzen gute Speicher-Performance?

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mat schrieb am 02.06.2017 um 11:02

ryzen-geil-ddr4-speicher-performance_222967.jpg
Wer selbst einen Ryzen sein Eigen nennen kann oder unser Review gelesen hat, wird schon von der Speicherproblematik gehört haben, die AMDs neue Desktop-Plattform derzeit noch plagt. So manche CPU schafft nur 2666 MHz an Speichertakt, mehr führt zu Instabilitäten oder untersagt gleich den Boot-Vorgang. Doch was bedeuten die meist nicht ausgereizten DDR4-Speicher eigentlich für die Performance von Ryzen? Wir haben uns das näher angeschaut und lassen einige CPU-Benchmarks mit schwächelnden 2133 MHz bis zu den für uns maximal möglichen 2933 MHz mit CL14 durchlaufen.


Longbow schrieb am 02.06.2017 um 11:05

und genau deshalb zahl ich meinen true g33k :) :ghug:


Cobase schrieb am 02.06.2017 um 11:08

Mythbuster mat schlägt zu! Danke! :)


lalaker schrieb am 02.06.2017 um 11:12

Das habe ich bereits durch divers YT-Videos nicht anders erwartet. Dennoch hätte ich mir zwei bis drei Games in den Benchmarks gewünscht.


mat schrieb am 02.06.2017 um 11:15

Games sind bei CPU-Tests ohnehin schon sehr ungenau, deshalb wollte ich mich dieses Mal nur auf reine CPU-Benchmarks konzentrieren. Bei einem Update kann ich noch einige System-Tests hinzufügen (3DMark, VRMark) und vielleicht gibt eines der Spiele mit hoher Framerate auch aufschlussreiche Ergebnisse (Project Cars zB).


Cobase schrieb am 02.06.2017 um 11:25

Cryptomining wäre für einige vielleicht auch interessant.


Master99 schrieb am 02.06.2017 um 11:48

Danke fürs Testen...

alte Weisheit, neu belegt!


BlueAngel schrieb am 02.06.2017 um 12:06

Danke für den Test.

Was vielleicht noch interessant wäre.
Single Rank gegen Dual Rank Module.

Im Ryzen thread merkt ja jemand eine ziemlichen Unterschied in der Performance.


waveliner schrieb am 02.06.2017 um 12:42

@Mat wennst Ergebnisse diverser Tests brauchst sag bescheid.

1800x @B350 Tomahawk + 4x8gb dualrank hyperx 2666 @CL15


mat schrieb am 02.06.2017 um 12:46

Durchmischte Testergebnisse machen leider wenig Sinn. Danke dennoch für das Angebot!

:ghug:


InfiX schrieb am 02.06.2017 um 13:12

supi :ghug:

was mich aber noch stark interessiert hätte wären niedrigere taktraten mit besseren timings also z.b. 2666 CL14, genau das fehlt leider oft bei den meisten benches, da werden eben entweder gleiche taktraten mit unterschiedlichen timings, oder gleiche timings mit unterschiedlichen taktraten getestet.


mat schrieb am 02.06.2017 um 14:01

Schau dir den Unterschied zwischen 2933 CL14 und 2933 CL16 an. Er ist im Durchschnitt sehr gering, hat aber auf manche Benchmarks mehr Auswirkung als der Takt.


meRlinX_AT schrieb am 09.06.2017 um 16:07

es wäre ein hit, wenn im artikel auch der rank des speicher angeführt wird. theoretisch handelt es sich um einen single rank.

die speicher geschwindigkeit ist beim ryzen sehr wichtig... der interne bus arbeitet mit der gleichen geschwindigkeit.

ich persönlich halte auch nicht viel von reinen synthetischen benchmarks - sagen viel zu wenig über die reale leistung aus.

diverse tests mit single/dual rank speicher in realen anwendungen/spiele zeigen dual rank speicher (selbst bei geringerer geschwindigkeit) klar im vorteil.
wer dabei aber immer nur auf die maximale leistung/frames achtet sollte vlt mal einen blick auf die (für den "normalen" gamer bzw anwender) relevanten werte werfen.


mat schrieb am 12.06.2017 um 11:29

Wir werden den Test in Kürze mit dem AGESA 1.0.0.6-Update wiederholen und dann Spiele, Systemtests sowie Single- und Dual-Rank berücksichtigen. Der Speicher kam übrigens aus dem Presskit von AMD, es würde mich also wundern, wenn hier etwas gewählt worden wäre, was der Performance schadet.

Die Infinity Fabric ist nur der Interconnect zwischen den CCX-Modulen und diversen Uncore-Devices wie der IMC, PCIe Controller, USB, SATA und angeblich ist auch der L3-Cache damit verbunden. Erinnert stark an den Ring Bus von Intel, dessen Übertaktung übrigens nur sehr wenig Auswirkung im Stock-Betrieb hat. Ein schnellerer Speicher sollte also nur die Latenz zwischen den CCX-Modulen und den Uncore-Devices verringern, die wohl kaum das Bottleneck sein wird. Ein schnellerer L3-Cache könnte hingegen bei manchen Multithreading-Anwendungen spürbar werden, aber nur bis zu einem gewissen Grad. Das kennen wir ja mittlerweile auch von Intel.


lalaker schrieb am 12.06.2017 um 11:34

Das hört sich gut an ;)




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