Klima, oder das Wetter im Schnitt über 30 Jahre - Seite 68

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whitegrey schrieb am 31.07.2021 um 07:42

Wenn man sich die Standard & Co Kommentare so ansieht wurde halt speziell in dem Bereich der am meisten betroffen war die letzten Jahre massiv gebaut & 'versiegelt'. Was zusätzlich erschwerend hinzu kommt - also ich würde es vielleicht eher so formulieren; Klimawandel & Extremwetter = Auslöser, Bodenversiegelung & Co = zusätzliche Verschärfung der Auswirkungen.

Daran, dass so etwas jetzt öfter auftritt wird man sich gewöhnen müssen.
Und hoffentlich die richtigen Lehren daraus ziehen - in vielen Bereichen.


vb3rzm schrieb am 31.07.2021 um 09:07

Ich habe mich nicht eingehend damit beschäftigt, aber aus den letzten Hochwässern entlang der Donau und anderen Gewässern hat man schon einiges gelernt und diese unseligen Flußbegradigungen durch Renaturierungen und gezielte Bereiche die nötigenfalls überflutet werden dürfen entschärft. Machlanddamm als Beispiel dieser Maßnahmen.


InfiX schrieb am 31.07.2021 um 09:20

danke für die blumen :D


Viper780 schrieb am 31.07.2021 um 11:46

Zitat aus einem Post von XXL
Das hat ja nichts mit dem Klima zu tun, Unwetter hats schon immer gegeben ...

Das werden wir die nächsten paar Jahre öfters hören, Einsicht ist etwas schwieriges :D

Das Argument ist halt trotzdem nicht ganz von der Hand zu weisen.
Lokale Wetter Events (Gewitter, Hagel, Wirbelsturm,...) sind in der Tat vom großen Klima etwas stärker entkoppelt als man glauben möchte (Information von zwei Metrologen).

Wenn die globale Umwälzung weniger wird und die Temperaturen steigen werden solche Events zwar heftiger, aber wirklich Daten wird man erst in 20-30 Jahren auswerten können.


InfiX schrieb am 31.07.2021 um 11:59

jo gut, dann kömma eh noch 20-30 jahre warten :o


XXL schrieb am 31.07.2021 um 13:02

Zitat aus einem Post von Viper780
Das Argument ist halt trotzdem nicht ganz von der Hand zu weisen.
Lokale Wetter Events (Gewitter, Hagel, Wirbelsturm,...) sind in der Tat vom großen Klima etwas stärker entkoppelt als man glauben möchte (Information von zwei Metrologen).

Wenn die globale Umwälzung weniger wird und die Temperaturen steigen werden solche Events zwar heftiger, aber wirklich Daten wird man erst in 20-30 Jahren auswerten können.

Stimmt, wenn dann die 30jährigen Hochwasser dann alle 3 Jahre kommen, dann müssen wir halt was unternehmen ...

Klar sind die Rückschlüsse von lokalen Unwettern auf das Klima nicht direkt, aber die Kältewellen letztes Jahr sind indirekt Auswirkungen der Polarströme die sich geändert haben ...

Irgendwie ist jedem klar das was nicht passt, aber solange es keine groben Auswirkungen auf das persönliche Leben hat ists den meisten egal ...


whitegrey schrieb am 06.08.2021 um 07:36

Aus der Kategorie 'Das mit den Klimazielen schaffen wir bestimmt!' ;)


Dreamforcer schrieb am 06.08.2021 um 08:54

ja 18 monate pandemie mit diversen lockdowns müssen aufgeholt werden.


schizo schrieb am 06.08.2021 um 09:13

Wir haben ja schließlich auch noch genügend Zeit:


XXL schrieb am 06.08.2021 um 10:05

Das verhinderst aber mit den 2030-Zielen die eh keiner erreicht auch nicht mehr, das einzige das du jetzt noch machen kannst ist Schadensbegrenzung ...

Das wird aber mit der aktuellen Einstellung der Menschheit nichts, wenn sich schon Leute aufregen das sie gebeten werden mal nicht rauszugehen um eine Krankheit einzudämmen, dann bleibt wegen dem Klima, das noch weniger greifbar ist für viele sicher keiner dabei irgendwas zu tun :D


Bender schrieb am 06.08.2021 um 10:22

We are pretty much fucked, jo..
Von unserer Politik ist da natürlich auch gar nichts produktives in Sicht weil ..reasons* ;)


* wir machen nur das was die Leut das nächste mal wieder das Kreuzerl an der einzig richtigen Stelle machen lässt


XXL schrieb am 06.08.2021 um 10:42


Aber ich fand den Ausschnitt aus dem Buch recht interessant, vor allem für Leute die dann meinen wenn einem die Umwelt so viel wert ist dann musst du halt selber was machen ...

Das es aber bei weitem nicht so viel bringt, wie viele denken ist dann leider schon traurig ...


mr.nice. schrieb am 06.08.2021 um 11:03

Ich finde in diesem Zusammenhang auch die aktualisierte Fassung von "Grenzen des Wachstums" erwähnenswert. Man sollte sich vor Augen halten, dass sowohl das Business-As-Usual 2 als auch das Comprehensive-Technology Szenario in den 2040er Jahren zu einem Abschwung in der Wirtschaft führen wird, wie wir es noch nicht erlebt haben, zusätzlich zu Klimawandel, Umweltverschmutzung, Ressourcenmangel, Nahrungsmittel- und Trinkwasserknappheit in weiten Teilen der Erde. Alleine das Stabilized-World-Szenario, welches durch eine Begrenzung des Wirtschaftswachstums herbeigeführt werden könnte, wäre in der Lage den durch Ressourcenmangel bedingten wirtschaftlichen Absturz der Industrienationen abzufedern.


schizo schrieb am 06.08.2021 um 11:29

Die Studie wurde auf der vorigen Seite eh schon erwähnt. Bringt halt nix, wenn die ÖVP meint, dass dass wir uns dadurch in die Steinzeit begeben und dafür von wirtschaftsseite tobenden Applaus erhält


mr.nice. schrieb am 06.08.2021 um 11:39

Wenn müsste das auf höherer Ebene getan werden, EZB und andere Zentralbanken, Weltbank, G7, G20.
Genauso wie die Inflation in der EU 2% nicht über- oder unterschreiten soll,
könnte man ähnliches für das Wirtschaftswachstum vorgeben, gekoppelt an eine Reduktion klimaschädigender Emissionen.
Aber da müsste ein ordentliches Umdenken in sehr vielen Bereichen stattfinden. Das spannende daran ist, wir werden es voraussichtlich noch erleben.




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