Auf der Suche nach dem richtigen Homeoffice Setup

Seite 1 von 3 - Forum: Sonstige Peripherie auf overclockers.at

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tinker schrieb am 23.04.2020 um 23:52

Ahoi,
auf meinem Schreibtisch befinden sich durch das Homeoffice gerade zwei getrennte Systeme. Das ist nicht optimal, und da ich es auch in Zukunft öfters nutzen will soll eine bessere Lösung her. Darum einmal der Gedanke an einen KVM Switch, aber auch da stellen sich mir einige Fragen.

Hier die beiden Systeme die sich gerade auf meinem Schreibtisch befinden:

Standrechner mit:
Eizo S2231W (1680x1050) über DVI
Plasma TV über HDMI
Tastatur + Maus
Behringer MS20 über Klinke
Anlage über USB DAC

Notebook mit:
27" 4k Monitor über HDMI
Maus

Der 4k Monitor is aktuell aus der Arbeit und soll in Zukunft durch einen 27" 2k Monitor ersetzt werden. Der Eizo soll weiterhin als Zweitmonitor bleiben. Der Plasma ist nur für den Standrechner, da ich den nur zum Spielen und Filme/Serien schauen verwende.

Jetzt ist das mit den Monitoren (2 Monitore und einer davon 4k 60hz oder in Zukunft vllt 2k 144hz) über einen KVM Switch aber gar nicht so einfach bzw. wirds gleich mal teuer. Und ich weiß nicht ob ich so viel für wahrscheinlich im Schnitt einmal pro Woche Homeoffice ausgeben will. Aber vllt hab ich bei meiner bisherigen Recherche auch was übersehen.

Darum is mein Gedanke ob ich die Monitore nicht einfach an beide Systeme anschließen sollte und den KVM Switch nur für den Rest nehme, was auch schon viel besser als das aktuelle Setup wäre. Ich wechsel ja nicht oft zwischen den Systemen und will nur ich nicht anfangen irgendwas umzustecken.

In dem Fall wäre noch die Frage nach dem passenden Audio-Setup zu klären. Bei der Anlage seh ich durch den USB DAC kein Problem. Aber wie schaut es mit dem Setup am Schreibtisch aus? Aktuell sind es aktive Behringer die über Klinke an den Standrechner angeschlossen sind und auch als Kopfhörerverstärker dienen. Zusätzlich ist ein Mikrofon an der Soundkarte vom Standrechner angeschlossen. Schreibtisch Lautsprecher und Kopfhörer/Mikrofon hätte ich in Zukunft auch gerne an beiden Systemen. Aber sollte ich einen KVM mit Audio-Anschlüssen nehmen, oder besser auch hier auf einen USB DAC oder Amp setzen? Dann bräuchte ich eigentlich nur einen USB Switch und keinen KVM. Und für das Notebook bräuchte ich halt nen Adapter um die beiden Monitoren über USB anzuschließen.

Um ehrlich zu sein spricht mich die letzte Lösung gerade am meisten an, vor allem weil sie schön modular ist und ich einzelne Teile einfach austauschen kann. Oder übersehe ich etwas das dagegen spricht? Dass ich bei beiden Monitoren dann einzeln die Quelle wechseln muss ist mir bewusst, sollte denke ich aber nicht das Problem sein.

Und hat hier jemand Erfahrungen mit ähnlichen Aufbauten?

tia


Error404 schrieb am 24.04.2020 um 01:09

Sieh dir Mal sharemouse an :)


tinker schrieb am 24.04.2020 um 10:41

Sharemouse gibt's nur für Windows und Mac, meine beiden Systeme sind aber ne kombination aus Windows und Linux, hab ich vergessen zu erwähnen :)

Aber generell hab ich schon software-Lösungen wie Synergy gefunden, aber da bleibt dann noch immer das Audio Problem, das ich schon gerne gelöst hätte. Ich will zb. mit dem Headset einfach zwischen beiden Systemen wechseln können, ohne was umstecken zu müssen.


Viper780 schrieb am 24.04.2020 um 11:42

Musst du nativ auf allen Geräten arbeiten?

Wie gefühlt wir alle hab ich auch das Firmennotebook im Homeoffice.
Da ist dann meine Peripherie dran angeschlossen (an einem USB Hub). Von dem verbinde ich mich auf meinem Standrechner unterm Schreibtisch sowie auf die Workstation im Büro per RDP (ja in dem fall alles Windows clients) Audio Routing kann ich dann per Software beliebig wählen bzw die USB Geräte entsprechend durchreichen (zB die Webcam)

Das geht ausgesprochen gut - jetzt ist spielen bei mir kein großes Thema.

Für Linux würd ich mir MobaXterm ansehen damit du am Windows dann auch den Desktop hast


WONDERMIKE schrieb am 24.04.2020 um 11:50

Bei mir finde ich auch keine gute Lösung. Meine private Workstation und der Firmenlaptop teilen sich den 32“ Monitor, der den Schreibtisch dominiert.

Die Umsteckerei der Eingabegeräte und tägliche Nachjustierung beim Wechsel von HDMI<>Dport ist schon lästig. Aber 2 Eingabesets sind auch nervig und bei einem KVM Switch dürfte ich mir zusätzliche Einschränkungen dazukaufen für mein Privatgerät... mein Arbeitsplatz war nie für mehr als ein Gerät oder mehrere Monitore geplant :/ höchstens das 13“ Ultrabook hat als Videoplayer/Kommunikationshub nebenbei fungiert.

Jetzt hab ich schon überlegt den Schreibtisch der Freundin einzunehmen für reine Arbeitsagenden :D


nexus_VI schrieb am 24.04.2020 um 11:54

Hab mir so einen kleinen 4-fach USB Switch geholt, mit dem ich Eingabegerät und USB-Headset zwischen Desktop und Laptop hin- und herschalten kann. Bildschirm-mäßig hängt einer am DP und einer am HDMI - dort kriegt ich halt leider nur 60Hz von möglichen 144.


UnleashThebeast schrieb am 24.04.2020 um 12:09

Ich hab das im Homeoffice immer so gelöst, dass ich auf den Laptop einfach via Teamviewer/AnyDesk zugreife und er irgendwo liegt, wo er ned im Weg ist. Peripherie kann man eh lustig hin und her durchschleifen.


davebastard schrieb am 24.04.2020 um 12:50

Zitat aus einem Post von UnleashThebeast
Ich hab das im Homeoffice immer so gelöst, dass ich auf den Laptop einfach via Teamviewer/AnyDesk zugreife und er irgendwo liegt, wo er ned im Weg ist. Peripherie kann man eh lustig hin und her durchschleifen.

da wär aber RDP gscheiter dann bräuchtest ned den umweg übers internet gehen :D

ich verwend nur meinen Heim-Linux-PC und verbind mich via VPN und xfreerdp auf den Windows PC in der Firma. Klappt überraschend problemlos.


Obermotz schrieb am 24.04.2020 um 13:14

Ich hab momentan gerade wirklich doppelte Input Peripherie, wobei mein Arbeitsgerät mit dem linken 27er und mein privater Rig auf dem rechten 27er hängt. Mit zwei Mäusen komm ich gut klar, und nachdem ich am rechten Monitor eher nur Musik umschalt, brauch ich meisten eh nur die Maus.
Am Wochenende rückt das Notebook inkl. seiner Tastatur und Maus nach links und der zweite Monitor kommt auch an mein Privatsystem.

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xtrm schrieb am 24.04.2020 um 13:34

@WM: warum nicht per RDP auf den Laptop verbinden?


WONDERMIKE schrieb am 24.04.2020 um 15:14

Zitat aus einem Post von xtrm
@WM: warum nicht per RDP auf den Laptop verbinden?

Ich muss den ganzen Tag telefonieren und das Softphone hat furchtbare Störgeräusche und Knackser sobald ich über RDP gehe :rolleyes: sonst wäre es perfekt..


Hampti schrieb am 24.04.2020 um 15:27

Hab auch sowas ähnliches schaffe es jedoch nicht über rdp auf meinen laptop zuzugreifen. Laptop ist mittels anyconnect ins firmenvpn verbunden. Gehe ich dort raus dann kann ich zumindest vom firmennotebook auf den privatrechner zugreifen was mir schon reichen würde.


xtrm schrieb am 24.04.2020 um 15:37

Das mit dem VPN kenne ich, super nervig, weil das Gerät dann in einem anderen Netz ist und man nicht über RDP darauf zugreifen kann, solange man nicht auch in dem Netz ist.


Dimitri schrieb am 24.04.2020 um 17:11

Ich sitze im HO ganz normal auf meinem Privat-PC , verwende somit ne gscheite Tastatur, Maus und den großen Bildschirm. Firmen-Notebook per VPN verbunden und vom PC aus per RDP verbunden. Audio aber nicht durchgeschliffen sondern am Laptop belassen, Headset steckt auch am Lappy, somit gibts auch da keine Probleme.

Da wir RDP jedoch nur mit NLA zulassen, muss ich in der Früh erst manuell am Notebook die VPN Verbindung aufbauen, bevor ich mich mit RDP vom PC aus verbinden kann.


xtrm schrieb am 24.04.2020 um 17:34

Wie kommst du aus deinem Heimnetz per RDP auf den Laptop, wenn der einen VPN laufen hat? Bei mir überschreibt der VPN alle anderen Netzwerkeinstellungen (Cisco AnyConnect).




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