Firewire wird schneller - Seite 2

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Neo-=IuE=- schrieb am 30.07.2008 um 12:22


deleted76548677 schrieb am 30.07.2008 um 12:26

imho ist firewire ein standard den die welt nicht braucht. "."

für standardsachen reicht usb2.0 allemal. für höhere ansprüche sollt ein ethernetkabel auch reichen...


Dreamforcer schrieb am 30.07.2008 um 12:28

wenn esata endlich die angekündigte integrierte stromversorgung bekäme gings da auch mal voran


PIMP schrieb am 30.07.2008 um 12:47

Zitat von sk/\r
imho ist firewire ein standard den die welt nicht braucht. "."

für standardsachen reicht usb2.0 allemal. für höhere ansprüche sollt ein ethernetkabel auch reichen...

Ethernet in die Kamera? :rolleyes:
Firewire hat sicher seine Berechtigung, und ist nicht nur wegen der höhreren Übertragungsrate überlegen. Aber die Lizenzpolitik von Apple diesbezüglich, und der "freie" Standard USB haben einfach den Weg für die Ausbreitung der schlechteren Technik geebnet. Betamax all over again :p


deleted76548677 schrieb am 30.07.2008 um 12:50

Zitat von PIMP
Ethernet in die Kamera? :rolleyes:
Firewire hat sicher seine Berechtigung, und ist nicht nur wegen der höhreren Übertragungsrate überlegen. Aber die Lizenzpolitik von Apple diesbezüglich, und der "freie" Standard USB haben einfach den Weg für die Ausbreitung der schlechteren Technik geebnet. Betamax all over again :p

man könnte ja bei ethernet sowohl anschluss als auch kabel kleiner/dünner machen => tata

der zweite absatz ist wieder zum raunzen angehängt worden? BD hat sich schließlich auch durchgesetzt und ist jetzt der bessere standard...


Master99 schrieb am 30.07.2008 um 13:24

Zitat von sk/\r
imho ist firewire ein standard den die welt nicht braucht. "."

für standardsachen reicht usb2.0 allemal. für höhere ansprüche sollt ein ethernetkabel auch reichen...

was hat mein audio-interface wo ich 24+ kanäle in 96kHz in echtzeit aufnehmen will und auch nicht nur ein sample verloren gehen darf im netzwerk zu suchen?

oder willst du dann einfach 8 ethernet-ports am rechner haben? (stell ich mir spannend vor am laptop) firewire -> daisy chaining btw.

und was bitte is an pimp sein zweiten absatz raunzerei? ja bei den hd-discs war es der technische bessere standard... bei videocasseten aber nicht, bei usb/firewire eben auch nicht (technischer fakt)... ?!?


Mr. Zet schrieb am 30.07.2008 um 13:25

sk/\r: USB2 wurde nur entwickelt, weil FireWire aufgrund der Lizenzgebühren damals uninteressant war.

USB ist einfach ein komplett anderes System als FireWire. Letzteres ist eine Peer-to-Peer Verbingung zwischen den Geräten. Die Controller können direkt miteinander Kommunizieren.
USB ist ein Bus System (wie ja der Name schon sagt). Daher müssen sich auch alle Geräte die am gleichen Controller hängen letzten Endes die Bandbreite teilen (egal wieviele Hubs dazwischen sind) und am Ende bleibt der großteil der Arbeit damit an der CPU hängen (was zugegeben rasant an relevanz verloren hat). Bei FireWire ist das nicht so (dafür sind die Chips etwas aufwändiger).
Ein Vergleich zu PCI vs. PCIe oder PATA vs. SATA bietet sich hier förmlich an.

PIMP hat hier schon recht: hätte der Preis von 1394a gestimmt, gäbe es eigentlich keine wirkliche Daseinsberechtigung für USB2.


bzgl. der Mehrfach erwähnten Möglichkeit von an/abstecken: Das hat mit der Übertragungsmethode herzlich wenig zu tun, sondern wie auch schon mehrfach aufgezeigt mit dem Schreibcache, bzw außerdem noch: dem Filesystem am (mobilen) Datenträger.

Steckt man ein Device einfach so ab, kann logischerweise nicht mehr im Nachhinein das Laufwerk ordnungsgemäß dismounted werden, was bei Filesystemen mit Journaling klarerweise ein Problem darstellt.

Bei FAT32 ist das ja noch "wurscht", aber bei NTFS (und anderen) nicht mehr. Nur weil Windows das NTFS Log beim Mounten von Haus aus ignoriert, wissen viele darüber nicht bescheid. Spätestens wenn man ein Laufwerk Cross-Plattform verwendet, muss man sich darum kümmern - egal für welches Filesystem man sich letztlich entscheidet. Da bleibt dann nichts anderes übrig, also manuell das Laufwerk "auszuwerfen".

Bei anderen Geräten ist mir das aber herzlich egal, oder hatte schon mal jemand bei HIDs Probleme mit Hot-Plug&Play?


t3mp schrieb am 30.07.2008 um 20:42

Nachdem uns zu Anfang bei USB3.0 erst einmal wieder ein fürchterliches "Standard"-Chaos erwarten wird - Intel u. Mitstreiter vs. AMD/NVidia u. Mitstreiter - könnte das für Firewire durchaus eine Chance sein, stärkeren Anklang zu finden.


chris_87 schrieb am 30.07.2008 um 23:21

Zitat von Master99
was hat mein audio-interface wo ich 24+ kanäle in 96kHz in echtzeit aufnehmen will und auch nicht nur ein sample verloren gehen darf im netzwerk zu suchen?

Was hat sowas überhaupt extern verloren? Solche anwendungen schreien ja direkt nach PCIe :D

Ich hab übrigens schon 4 Ethernet Ports an einem Rechner :D

Der Anschluss des Outboard Equipments über Ethernet würde mir sehr entgegenkommen da der Verkabelungsaufwand gegenüber AES/EBU doch sehr zurückgeht und auch aus VMs ordentlich auf das Zeut zugegriffen werden könnte.

Ethersound halte ich jedenfalls für eine sehr intressante Sache.

MfG Christoph


Viper780 schrieb am 31.07.2008 um 10:32

problem bei Firewire war das am anfang jedes gerät als host funktionieren musste und da auch als Master.
Bei USB ist die Reihenfolge immer klar festgelegt, was das ganze viel billiger machte udn SingleChip Lösungen auch am Anfang ermöglichte.


Taltos schrieb am 31.07.2008 um 12:23

neuer FW standard (1394c) kann btw auch über ethernet stecker/kabel (Cat 5e/RJ-45) fahren damit chris endlich ruhe gibt ;)
frage: wie wird das da wohl mit bus power sein? FW400 kann ja bis zu 9 bzw 45 (?)W übertragen (je nachdem welcher quelle man glaubt), geht das mit Cat5e von den querschnitten her gscheit?


chris_87 schrieb am 31.07.2008 um 12:45

I30 VAC halten Cat5 Kabel schon isolierungsmäßig aus. 200 Watt (CosPHi=1) / VA sollten sich da aus dem Bauch raus schon machen lassen :rolleyes:


Hornet331 schrieb am 31.07.2008 um 13:12

Zitat von t3mp
Nachdem uns zu Anfang bei USB3.0 erst einmal wieder ein fürchterliches "Standard"-Chaos erwarten wird - Intel u. Mitstreiter vs. AMD/NVidia u. Mitstreiter - könnte das für Firewire durchaus eine Chance sein, stärkeren Anklang zu finden.

das dürfte relative schnell entschieden sein, amd hat einfach zu wenig gewicht (marketshare) um auch nur ernsthat irgendewas zu bewegen-> siehe das vielgerühmt DTX seit über 1 1/2 jahren am markt und keine einziges mobo am markt, obwohl viele hersteller (gigabyte, albatron etc.) sogar mobos vor über einem jahr vorgestellt haben).

Imho wirds ähnlich mit usb 3.0 laufen, wenn beide standard nicht zueinander kompatibel sind kann amd nur verlieren, selbst mit NV.


t3mp schrieb am 31.07.2008 um 13:38

Das sind nicht nur AMD und Nvidia sondern auch viele andere Controller-Hersteller, denen Intel die Dokumentation verweigert, und bei USB1.0 war es nicht anders.


Hornet331 schrieb am 31.07.2008 um 13:56

Naja "verweigert" stimmt so nicht, intel sagt usb 3.0 ist offizell noch nicht finalisiert, und pat Gelsinger hat 2007 gesagt das die specs "eraly 2H08" released werden.

Des Weiteren rechnet intel selbst nicht mit usb 3.0 hardware vor 09/10, also ist das argument, was viele bringen, das sich intel einen "headstart" verschaffen will nicht richtig.




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