Suche Ersatz für 11 Jahre altes NAS - Seite 2

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SaxoVtsMike schrieb am 30.03.2021 um 09:38

Hatte ein Intel nas, ein Windows home server ICHR10 Nas, Linux & Co habe ich ausgelassen. Für einen Heimanwender ist jedes Syno sehr schnell ausreichend. Von Dummer storage Lösung bis zu Geräten mit Rechenleistung für nebensächlichkeiten kannst du alles haben.
Wenn die Daten aber annähernd Wichtig sind, bin ich der Meinung das es beim Storage als Aufgabe fürs Nas bleiben soll.
Qnap kenne ich nicht, bin direkt in synology reingestolpert. Persönlich würde ich aber gleich mit einem 4bay anfangen


COLOSSUS schrieb am 30.03.2021 um 09:57

Etwas Kontext zu meinem zitierten Synology-Kommentar: Mein Schwiegervater hat zwei NAS, eines in der Firma, eines daheim. Auf denen lagern private und geschaeftliche Daten, und er wollte die Daten von A nach B und vice versa sichern.

Dazu muss natuerlich eine Verbindung zwischen A und B hergestellt werden koennen, und der Leistungsumfang von Synology schien dafuer ausreichend - es ist aber fuer mich nur schwer durchschaubar gewesen, welche der Technologien fuer die Uebertragung vertraulicher Daten in Frage kommt. "QuickConnect" (scheinbar DynDNS mit UPNP, und als schlecht bis fast nie funktionierender fallback irgendein TCP-Tunnel ueber Synology-Server) war es jedenfalls nicht.

Nach einem langen Kampf mit dem absolut unzulaenglichen Setup-Wizard fuer den OpenVPN-Client (das ist offensichtlich alles von Schoenwetterprogrammierern gemacht, und die Softwarebausteine sind tw. sehr gut abgehangen - OpenVPN major release 2.3!) hab ich es dann geschafft, beide in ein privates Netz ueber einen vorhandenen Debian-Server zu bringen, wo mir die Vertraulichkeit des L4-Transports egal sein kann. Jetzt sichern sich die beiden Standorte wechselseitig via "HyperBackup" auf "HyperBackup Vault". Restore haben wir noch nicht gebraucht, aber werde ich beim naechsten Besuch testen.

Die Synology-UI ist bunt und froehlich, aber imho schlecht durchschaubar und oft wenig aussagekraeftig. Die Dokumentation ist mies bzw. technisch detailarm, und es gibt viele Pseudo-Auskenner, die mit schlecht gemachten Guides Suchergebnisse im Web zumuellen. Fuer mich persoenlich waer's nix, und das Einrichten dieses Setups hat mich gefuehlt in Summe fast so viele Nerven gekostet wie eineinhalb Dekaden professionell Debian betreiben.


SaxoVtsMike schrieb am 30.03.2021 um 10:49

Zitat aus einem Post von COLOSSUS
Etwas Kontext zu meinem zitierten Synology-Kommentar: Mein Schwiegervater hat zwei NAS, eines in der Firma, eines daheim. Auf denen lagern private und geschaeftliche Daten, und er wollte die Daten von A nach B und vice versa sichern.

Dazu muss natuerlich eine Verbindung zwischen A und B hergestellt werden koennen, und der Leistungsumfang von Synology schien dafuer ausreichend - es ist aber fuer mich nur schwer durchschaubar gewesen, welche der Technologien fuer die Uebertragung vertraulicher Daten in Frage kommt. "QuickConnect" (scheinbar DynDNS mit UPNP, und als schlecht bis fast nie funktionierender fallback irgendein TCP-Tunnel ueber Synology-Server) war es jedenfalls nicht.

Nach einem langen Kampf mit dem absolut unzulaenglichen Setup-Wizard fuer den OpenVPN-Client (das ist offensichtlich alles von Schoenwetterprogrammierern gemacht, und die Softwarebausteine sind tw. sehr gut abgehangen - OpenVPN major release 2.3!) hab ich es dann geschafft, beide in ein privates Netz ueber einen vorhandenen Debian-Server zu bringen, wo mir die Vertraulichkeit des L4-Transports egal sein kann. Jetzt sichern sich die beiden Standorte wechselseitig via "HyperBackup" auf "HyperBackup Vault". Restore haben wir noch nicht gebraucht, aber werde ich beim naechsten Besuch testen.

Die Synology-UI ist bunt und froehlich, aber imho schlecht durchschaubar und oft wenig aussagekraeftig. Die Dokumentation ist mies bzw. technisch detailarm, und es gibt viele Pseudo-Auskenner, die mit schlecht gemachten Guides Suchergebnisse im Web zumuellen. Fuer mich persoenlich waer's nix, und das Einrichten dieses Setups hat mich gefuehlt in Summe fast so viele Nerven gekostet wie eineinhalb Dekaden professionell Debian betreiben.

Wenn ich mir das alles so lese, kann ich dir eingentlich auch nicht wiedersprechen.
Ehrlich gesagt hab ich mehr oder weniger keine ansprüche und für das hats gereicht. Ja das GUI is nice und bunt, aber du hast vollkommen recht, wenn ich wiedermal ins gui muss, ist es eigentlich alles andere als übersichtlich und man sucht und wurschtelt sich vom einen zum anderen mal wieder durch.
Backup & Co habe ich über das Hyperbackup kurz versucht, und nach mehreren enttäuschungen habe ich robocopy batch scripts geschrieben die direkt am Backupmedium (aka Externe platte) liegen und manuell ausgeführt werden.

Für mich reichts, und fürs einmalige aufsetzen der shares und der möglichkeit von SHR bin ich zufrieden. Das wäre mehr oder weniger consumer need befriedigen, scheinbar habe ich da und dort aber doch prosumer wünsche (gscheides Backup) die sind da eben spannend zu erfüllen.
Die von dir angesprochene Nas-to-Nas backup hätte ich auch in der zukunft vor, über das "Wie" sicher die beiden nas zusammenfinden hab ich nie nachgedahct und ein getime´tes Wake from hibernate der Backup-Ziel Nas hab ich auch noch nie probiert.


tinker schrieb am 07.05.2021 um 10:35

Danke für die weiteren Kommentare. Im Endeffekt hab ich jetzt doch gleich zugeschlagen ohne auf eine Aktion zu warten und mir ein QNAP TS-453D-4G bestellt. Heute ist es angekommen.

Rein kommen zwei Seagate IronWolf 5400RPM 6TB Platten die ich gleich mit bestellt hab.

Werd mich am Wochenende mal rumspielen.


COLOSSUS schrieb am 07.05.2021 um 11:29

poorly_252131.gif

NAS-von-der-Stange-Haters of the World, unite!! ;)


tinker schrieb am 07.05.2021 um 11:46

:D

Herrlich.


Viper780 schrieb am 07.05.2021 um 12:11

Göttlich :)

Ich find mit dem Qnap hast dir was ordentliches gekauft wo du länger dran freude haben wirst.

Kann halt sein dass ich ein weiteres Kabel mit 100k Widerstand löten muss ;)


tinker schrieb am 07.05.2021 um 12:31

Zitat aus einem Post von Viper780
Kann halt sein dass ich ein weiteres Kabel mit 100k Widerstand löten muss ;)
Das hat mich nochmal kurz überlegen lassen, aber nachdem's net sicher is und ich im Fall der Fälle ne Lösung übers Forum hab, war's mir dann egal :ghug:

// 5k club baby <3


Valera schrieb am 10.05.2021 um 17:05

Zum Post von Colo: Ich hab im privaten Umfeld bei diversen Verwandten auch meistens die "Drecksnas" gegen einen Microserver und Debian ausgetauscht sobald die mir glaubhaft versichert haben, dass Datensicherheit wichtiger ist als jede Klickibunti Oberfläche. :) Die andern laufen mit QNAP, Synology und Co und sind auch zufrieden.

Aber ein verschlüsseltes Backup übers Internet bei privaten Anschlüssen und dynamischen IPs ist mit Debian auch nicht ganz trivial. Ich wüsste jetzt garnicht wie ich das realisieren könnte, aber ich bin auch ein Laie, da spielt Colo in einer gaaanz anderen Liga.
Wobei auch die Frage ist: Nur Transport verschlüsselt oder auch an der Destination, so dass der andere keinen Zugriff hat. Da gabs glaub ich mal eine Idee mit Bittorrentsync oder so.

GIF ist :D Muss ma den Streifen wieder mal anschaun.

edit

Zitat
Rein kommen zwei Seagate IronWolf 5400RPM 6TB Platten die ich gleich mit bestellt hab.
Effektiv etwa 5,5TB. Hmmm.. ich weiß nicht wie viele DVD/BRs du hast, aber wenn du rippen willst bist mit 5-6TB nicht lange glücklich. 2-lagige DVD ca 6,5-7,5GB pro Film sind etwa 750 Filme. Aber egal, derzeit gibt es eh keine größeren Platten. :(


tinker schrieb am 10.05.2021 um 17:49

Zitat aus einem Post von downhillschrott
Effektiv etwa 5,5TB. Hmmm.. ich weiß nicht wie viele DVD/BRs du hast, aber wenn du rippen willst bist mit 5-6TB nicht lange glücklich. 2-lagige DVD ca 6,5-7,5GB pro Film sind etwa 750 Filme. Aber egal, derzeit gibt es eh keine größeren Platten. :(
Ja, da hab ich eh bisserl herum überlegt. Ich bin aber auch kein Sammler und grad bei Filmen kann ich schon damit Leben die DVD/BR einzulege. Mühsamer is es bei Serien. Aber da hab ich jetz auch net soo viele die ich mir regelmäßig anschau. Von dem her sollte es denk ich passen, aber mal schaun ob meine Rechnung aufgeht.

Zum NAS selbst: Ich muss echt sagen ich mag diese klickibunti Oberfläche, vor allem da ich ja von einem 11 Jahre Alten QNAP NAS komm. Allein dass ich da Fenster in der Oberfläche hab. Im Browser!! :D

Mit der Lautstärke hab ich auch keine Probleme, ich hörs schon auch wenn es arbeitet, aber die Geräusche sind dumpfer als beim alten NAS und stören damit weniger. Und mich hat das alte NAS schon net wirklich gestört.

Beim Aufsetzen bin ich dann auf Qlocker gestoßen und hab mir schon FML gedacht. Aber im Endeffekt bleib ich trotzdem dabei, schau halt bisserl besser drauf als aufs alte und mach mir noch mehr Backups von den wichtigeren Dingen, was eh nie schaden kann. Außerdem bin ich aktuell auch nicht mit der myQNAPcloud verbunden.


Balu schrieb am 02.08.2021 um 10:23

Zitat aus einem Post von tinker
...Am meisten sprechen mich mittlerweile eigentlich die Qnaps die Garbage gepostet hat an (4-Bay / 2-Bay) ...

Sorry fürs Aufwärmen vom alten Thread,
aber meine Synology DS211j aus 2011, mit 2x Western Digital WD10EARS 1TB, ist in die Jahre gekommen.

Ich würde auch gerne was auf was aktuelles upgraden und denke die QNAP TS-253D kann hier sehr gut passen.

Ich habe kaum Anwendung, nutze das alte NAS zum Fotos/mp3 speichern, Zugriff von mehreren Laptops/PCs - in Zukunft eventuell noch iPad einbinden für Backup von Fotos und Musik Nutzung.
Kameras und unifi Controller laufen brav am Cloudkey Gen2, das kann ruhig so bleiben.

SSD oder normale HDD? Würde ich den Unterschied zu einer 251D bemerken?

Danke für eure Tipps!


JDK schrieb am 02.08.2021 um 12:13

Ich hab so eins mit WD Red iirc und die Freundin regt sich manchmal auf (steht im Wohnzimmer), was die Platten und/oder Lüfter von sich geben. Also wenn SSD eine Option ist, im Betracht ziehen.


Garbage schrieb am 02.08.2021 um 12:32

Wenn das Teil im Wohnzimmer stehen soll, ist die Synology DS-220+ mit ihrem 92mm Lüfter wohl die bessere Wahl als die QNAP Dinger mit 70er Lüfter.


Master99 schrieb am 03.08.2021 um 11:06

ja bei dem Anwendungsfall wirst du vom Speed der SSDs eher wenig merken - am ehesten eine viel flottere standby zeit (bis eine schlafen gelegte festplatte wieder aufwächt dauerts ja doch ein paar sekündchen), je nach Aufstellungsort aber doch deutlcih leiseren Geräuschpegel.




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