Warum wird so wenig recycelt? - Seite 2

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Vinci schrieb am 30.06.2017 um 08:19

Weils den meisten wuascht is und ma mit wuascht ka Wahl gwinnt. Somit wird sich das wohl auch nicht so schnell ändern.

Abgesehn davon zahlt ma in Wohnungen die Müllabfuhr ja pauschal. Damit entsteht auch Null Anreiz zu trennen.


thachriz schrieb am 30.06.2017 um 08:26

Ich trenn das, was für mich "möglich" ist.

Gibt im Müllraum Papier, Plastikflaschen, Biomüll und Restmüll. Glas ist ein Stückl weiter weg, aber das sammelt man halt bis es nervt und bringts dann hin ;)

Wenn man sich den Restmüll so ansieht, kennen aber viele Leute den Unterschied zwischen Rest- und Sperrmüll nicht...


HaBa schrieb am 30.06.2017 um 09:02

Zitat aus einem Post von brain_death
fängt imho bei den tonnen an. die müsste man beschaffen. dann natürlich ja, mehr aufwand für die müllabfuhr und umrüstung bzw. neuanschaffung der fahrzeuge. das rentiert sich in tausend jahren nicht. ganz zu schweigen von umrüstungskosten bei der ma48 selbst, also bei der endstation. dort ist ja auch garnix drauf ausgelegt.

ganz unabhängig davon, dass es ne intensive aufklärungskampange (hat bei der rettungsgasse ja auch priiiiiima funktioniert ... not) geben müste, dass die trennung bereits in der wohnung stattfinden muss. sprich, auch private haushalte werden belastet, neue mülltonne, sackerl, wwi.

vergiss es.

Bei den Bauern gehts ;) :)

Wenns mir zumutbar ist meinen Müll gewaschen und sortiert in einem 4h grossen Zeitfenster 2km von mir daheim abzugeben...

Nachtrag: ich bezahle natürlich Abfallgebühr, nicht das jemand glaubt das wäre gratis weil ich die gesamte Hacke selber habe...


Smut schrieb am 30.06.2017 um 09:04

Zitat aus einem Post von brain_death
fängt imho bei den tonnen an. die müsste man beschaffen. dann natürlich ja, mehr aufwand für die müllabfuhr und umrüstung bzw. neuanschaffung der fahrzeuge. das rentiert sich in tausend jahren nicht. ganz zu schweigen von umrüstungskosten bei der ma48 selbst, also bei der endstation. dort ist ja auch garnix drauf ausgelegt.

ganz unabhängig davon, dass es ne intensive aufklärungskampange (hat bei der rettungsgasse ja auch priiiiiima funktioniert ... not) geben müste, dass die trennung bereits in der wohnung stattfinden muss. sprich, auch private haushalte werden belastet, neue mülltonne, sackerl, wwi.

vergiss es.
Dann einfach teuerer machen, somit lernt es jeder.
Bequemlichkeit ist kein Grund etwas nicht zu ändern. Genausowenig kosten, in einem Land mit 400k Arbeitslosen.

die einzig entscheidende Frage ist imho: bringt es etwas oder nicht?


hctuB schrieb am 30.06.2017 um 09:59

Ja OÖ ist da strenger, zumindest in Freistadt und Eferding


22zaphod22 schrieb am 30.06.2017 um 10:09

hier im BGLD ist trennen selbstverständlich ... bio, restmüll und papiertonne ... plastik im gelben sack und 1mal die woche fahr ich zum bauhof der ca. 1 km entfernt ist ... der hat aber sehr oft offen (im sommer an 3 tagen) und die preise die sie verlangen sind lächerlich gering


Obermotz schrieb am 30.06.2017 um 10:40

Bei uns (Oberoesterreich, Grieskirchen) gibts Biotonne, Muelltonne und den "Gelben Sack" von dem ich gehoert hab, dass er sehr regional sein soll.
Also im naechsten Bezirk gibts den schon nicht mehr. Da kommen Plastikverpackungen rein.

Alles andere (Papier, Alu, Karton, etc) wird wie bei HaBa getrennt am Freitag Nachmittag zum ASZ gebracht.
Aber schon klar dass das ASZ Konzept in Wien nicht gut funktioniert, da muessten die Leute das Zeug ja mit der Ubahn transportieren weils kein Auto haben :D


UnleashThebeast schrieb am 30.06.2017 um 10:46

Bezirk MD: gelber Sack, Restmüll, Papier, auf Wunsch auch Biotonne. Abholung 1x/Monat
Wien: Restmüll, Papier. Abholung 2-3mal die Woche

Wenn ich meinen Mist selber irgendwo hinbringen müsst, würd ich ihn glaub ich einfach im Garten vergraben, wtf.


roscoe schrieb am 30.06.2017 um 11:09

Ich möcht jetzt schon eine Lanze für die Wiener Mistplätze brechen - jeden Tag von 7:00-18:00 offen (am Sonntag geht Abgabe beim Rinterzelt von 7:00-18:00).

Es gibt mobile Problemstoffsammelstellen etc.etc.

Disclaimer: Habe damit nix (mehr :) ) zu tun.


Bogus schrieb am 30.06.2017 um 11:19

es gibt auch wirtschaftliche und organisatorische gründe.
schon vor jahren hat mir jemand aus der abfall-industrie erzählt, dass sie müll zu über 90% vollautomatisch trennen können; ausgenommen glas. da dies aber nicht jeder entsorger kann, haben wir das trenn-system.

abgesehen davon kann es auch 'wirtschaftliche' gründe haben:
in unserer nachbargemeinde kann man in die gelbe tonne auch papier und holz einwerfen, weil alles verbrannt wird. bringt dem betreiber mehr profit als das recyling. :(


ccr schrieb am 30.06.2017 um 11:37

In Wien stehen doch eh an jedem Eck Container für Plastik, Glas, Metall. Und Papier meist im Haus, auch in kleineren Gebäuden.
Wer muss da bitte mit der U-Bahn irgendwo hinfahren?


p1perAT schrieb am 30.06.2017 um 11:40

Zitat aus einem Post von roscoe
Ich möcht jetzt schon eine Lanze für die Wiener Mistplätze brechen - jeden Tag von 7:00-18:00 offen (am Sonntag geht Abgabe beim Rinterzelt von 7:00-18:00).

Es gibt mobile Problemstoffsammelstellen etc.etc.

Hilft halt nix, wenn man als Wiener kein Auto hat. ;) Bitte nicht falsch verstehen, das Angebot ist top (und soll auch kein rant sein) aber z.B. einen Kasten - sogar zerlegt - kannst nicht im Bus, Bim oder (u)Bahn zum nächsten Mistplatz transportieren. Wenn ich ehrlich bin und seh wieviel Sperrmüll bei uns eigentlich im Müllraum entweder neben den Restmüll Containern oder direkt drin (wenn es sich irgendwie ausgeht) landet, dann wäre es imho sinnvoller in einen "Sperrmüll Raum" in Neubauten zu investieren und diesen bei Bedarf (Hausverwaltung meldet) oder z.B. 1x monatlich anzufahren und zu leeren.

Im Grunde zahlen wir eh regelmäßig die Entsorgung vom Sperrmüll :rolleyes:, weil das dort dann natürlich ewig liegen bleibt bis sich genug beschweren und dann kommt die Info, dass das entweder vom jeweiligen entsorgt werden soll (lel) oder es wird kostenpflichtig (für alle dann natürlich...) entsorgt.

Aber um nicht ganz abzudriften - bei uns gibt's nur Altpapier und Restmüll, das trenne ich auch. Plastik(flaschen), Glas und Dosen hab ich aber kaum bis gar nicht in Verwendung.

Zum Abschluss noch: Wir hatten in der HTL glaub ich so ziemlich alles an Mistkübeln aufgestellt was man nur irgendwie trennen kann (Plastik, Rest-, Alu, Glas, wwi)... im Endeffekt ist bei der Putzfrau dann alles im selben Sackerl gelandet (außer Glas) :p


sp33d schrieb am 30.06.2017 um 11:46

Leibnitz: Bio-Tonne, Papier, Gelber-Sack, Restmüll + Bauhof
Graz : 4 schwoaze große kübel... im hof.
(hab da schon ganze bürosesseln in der mülltonne stecken gesehen - lol?)

ok...


roscoe schrieb am 30.06.2017 um 11:49

Zitat aus einem Post von p1perAT
Hilft halt nix, wenn man als Wiener kein Auto hat. Bitte nicht falsch verstehen, das Angebot ist top (und soll auch kein rant sein) aber z.B. einen Kasten - sogar zerlegt - kannst nicht im Bus, Bim oder (u)Bahn zum nächsten Mistplatz transportieren.

Vollkommen bei Dir.

Das ist aber auch eine Frage der Verantwortung - mit Bim, Bus oder Bahn kommt der Kasten aber auch nicht...

Ich habe privat auch kein Auto :)


p1perAT schrieb am 30.06.2017 um 11:49

Zitat aus einem Post von sp33d
(hab da schon ganze bürosesseln in der mülltonne stecken gesehen - lol?)

geh bitte, das ist Beginner Level 1... bei uns landen ganzen Kästen, Waschbecken, ALLES was nur irgendwie den Außenmaßen entspricht in den Restmüllcontainern. :D




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