Neues zu Windows 7 - Seite 24

Seite 24 von 85 - Forum: Windows auf overclockers.at

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COLOSSUS schrieb am 04.12.2008 um 22:34


daisho schrieb am 04.12.2008 um 23:09

Also ich hätte nichts gegen so einen Paketmanager unter Windows. Die Frage ist halt was für Software sich dann dort findet. Die meisten Programme (die auch genutzt wird) werden alle eigens gehandhabt vom Urheber das es ein Graus wäre denke ich. :)


t3mp schrieb am 04.12.2008 um 23:14

Wäre für MS imo das richtige Mittel um den Softwareentwicklern endlich Disziplin beizubringen. Programme würden nur in den Paketmanager aufgenommen wenn Richtlinien eingehalten werden - wie wird die Registry verwendet, welche Rechte werden (für welche Zugriffe?) benötigt, welche Daten werden wo wie lange (zwischen-)gespeichert, usw... - und die Windows-Käufer würden auf diese Art Programme erhalten, die (ziemlich) sicher ihr System nicht verkrüppeln. Ein Platz an der Paketmanagersonne wäre natürlich sehr begehrt und dementsprechend wäre Motivation von anderen SW-Herstellern vorhanden... so ein System birgt aber auch große wettbewerbstechnische Gefahr für von MS unerwünschter Software.


smashIt schrieb am 04.12.2008 um 23:15

daisho verdiss sowas unter windows, dafür sinds zuviele programme

ms hat bei vista mitgeschrieben welche programme am uac aneckten
nach den ersten monaten stand die statistik bei über 700000 programmen ;)


t3mp schrieb am 04.12.2008 um 23:18

Ich würde diese Zahl mit großer Vorsicht behandeln. Programme, Programmversionen, Hilfsprogramme (wie z.b. Updatedaemons), woher sollte UAC den Unterschied erkennen? Davon abgesehen muss ja nicht die ganze Latte an (Nischen-)Software hinein die es so gibt. Aber damit sind wir beim Problem von MS: Als Monopolist wird hier ganz kritisch beäugt werden, welche Software es in den Manager schafft und welche nicht, und das auch völlig zurecht. Und in dieses Wespennest will man sich vermutlich von vornherein nicht setzen.


Luzandro schrieb am 05.12.2008 um 06:32

Es wäre ja schon ein Fortschritt, wenn es eine Schnittstelle für einen gemeinsamen Updatedienst gäbe und nicht jedes blöde Miniprogramm seinen eigenen Daemon hat.


spunz schrieb am 05.12.2008 um 07:19

Zitat von t3mp
Wäre für MS imo das richtige Mittel um den Softwareentwicklern endlich Disziplin beizubringen.

würde microsoft sich wie der faulende apfel benehmen ... da würds ein geschrei geben.


othan schrieb am 05.12.2008 um 07:46

Zitat von Luzandro
Es wäre ja schon ein Fortschritt, wenn es eine Schnittstelle für einen gemeinsamen Updatedienst gäbe und nicht jedes blöde Miniprogramm seinen eigenen Daemon hat.

ack!

Java Update, Google Update, Adobe Update....

aber das bleibt wohl noch lange wunschdenken :(


ica schrieb am 05.12.2008 um 11:09

Zitat von Luzandro
Es wäre ja schon ein Fortschritt, wenn es eine Schnittstelle für einen gemeinsamen Updatedienst gäbe und nicht jedes blöde Miniprogramm seinen eigenen Daemon hat.

zu schön um wahr zu werden - wäre aber wirklich was tolles. zumindest bei den treibern funktionierts unter vista ja eh schon gut.


Marcellus schrieb am 05.12.2008 um 17:41

Ja klar und dann gibts gleich das erste geschrei wieso das böse microsoft die Programme aus dem Packetmanager mit drm schützt und das du alle deine Programme neu kaufen kannst, weil du zu viel hardware verändert hast.

Linspire hat iirc einen Packetmanager wo man software kaufen kann, aber das haben viele leute nicht gern, das software auf deinem pc mit deiner kreditkartennummer einkaufen kann.

Oder würdet ihr eure Kontendaten direkt einem Programm von Microsoft anvertrauen?


t3mp schrieb am 05.12.2008 um 18:08

Wieso sollte Microsoft unseriöser als Webshop <X> sein?


3mind schrieb am 05.12.2008 um 18:17

Zitat von Marcellus
..
Oder würdet ihr eure Kontendaten direkt einem Programm von Microsoft anvertrauen?

natürlich


COLOSSUS schrieb am 05.12.2008 um 18:31

Zitat von ica
zu schön um wahr zu werden - wäre aber wirklich was tolles. zumindest bei den treibern funktionierts unter vista ja eh schon gut.

Das wird es, imho, aus lizenzrechtlichen Gruenden niemals spielen fuer proprietaere Software.

Paketmanager und Repositories sind nur aufgrund der entsprechenden Redistributionsrechte freier Software rechtlich moeglich, wuerde man etwas aehnliches fuer unfreie Software bieten wollen, muesste man mit jedem Softwarehersteller komplexe und aufwendige Vertraege schlieszen - und dafuer ist wohl nicht mal die Rechtsabteilung bei MSFT grosz genug.


Marcellus schrieb am 05.12.2008 um 18:48

Zitat von t3mp
Wieso sollte Microsoft unseriöser als Webshop <X> sein?

Weils wenn sich ein packetmanager unter windows durchgesetzt hat es sicher nicht lange dauern wird, bis es viren dafür aufkommen.

@colo

Wie gesagt linspire hat proprietäre software im Packetmanager, die man auch online kaufen kann.

Apples iphone software store ist ja auch nichts anderes.


COLOSSUS schrieb am 05.12.2008 um 18:52

Zitat von Marcellus
Wie gesagt linspire hat proprietäre software im Packetmanager, die man auch online kaufen kann.

Ist mir bekannt - das sehen ie ISVs eben als zusaetzlichen Distributionskanal. Fragt sich halt, ob das $BIGCORP unter Windows mit seinen Applikationen auch gerne so haette - es funktioniert ja so auch sehr gut, einfach weil Windows-User es nicht anders kennen.

Und wenn DU den Update Agent/Daemon/Whatever kontrollierst, kannst auch DU die damit uebertragenen Daten nach deinen eigenen Vorstellungen nutzen. Das hat nicht zu unterschaetzende Vorteile fuer die Firmen; ob der User dadurch fuer 30 installierte Programme 25 solcher permanent laufender Hilfsprozesse braucht, das ist den Herstellern doch schnurz.




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