UHR in Windows geht permanent Falsch - Seite 2

Seite 2 von 2 - Forum: Windows auf overclockers.at

URL: https://www.overclockers.at/windows/uhr_in_windows_geht_permanent_falsch_206882/page_2 - zur Vollversion wechseln!


Extasi schrieb am 24.04.2009 um 17:40

so grad ~ 3 h den pc aus gehabt ... vorher gesynct und jetzt stimmt vorerst die uhrzeit ...

@FEW: du schreibst ich kann "vorrübergehend" den sync intervall runtersetzen - was wäre dann die dauerlösung? ^^


FrankEdwinWrigh schrieb am 24.04.2009 um 18:55

vorrübergehend .. bis uns was anderes einfällt ausser neu aufsetzen :D

nachdem die zeit nach dem einschalten korrekt war, bestätigt sich meine vermutung dass es sich nicht um einen hardware bzw batterie fehler handelt.

irgendwelche schadsoftware kannst du ausschliessen ?
wäre in einer domäne eine gute idee das netz lahmzulegen, wenn da nicht alle rechner die selbe zeit haben, geht nichts mehr.
von daher würds sinn ergeben dass jemand sowas programmiert.

Mfg fEW


Extasi schrieb am 25.04.2009 um 11:04

laut antivir und norton kann ich das ausschließen - grad zufällig gestern aus überflüssiger zeit gescannt :D


jives schrieb am 26.04.2009 um 13:33

Zitat von FrankEdwinWrigh
wäre in einer domäne eine gute idee das netz lahmzulegen, wenn da nicht alle rechner die selbe zeit haben, geht nichts mehr.
Wieso das?


userohnenamen schrieb am 26.04.2009 um 14:02

bei grob unterschiedlichen zeiten lässt er dich nicht mehr anmelden, grund kann ich dir leider auch keinen nennen


Alucard schrieb am 26.04.2009 um 15:26

Ich hatte auch mal das Problem, dass meine Systemuhr (Vista64) täglich etwa 5 Minuten nachging. Nachdem ich das monatelang akzeptiert hatte (und nebenbei auch 100 andere Dinge Probleme machten), habe ich endlich den Grund überrissen => habe CPU und RAM einfach "in-your-face"-mäßig übertaktet, ohne mich ums feintuning zu kümmern :bash:
Naja, zwei entschärfte RAM-Timings (und 50MHZ mehr :D) später funktionierte endlich alles so wie es sollte.


COLOSSUS schrieb am 26.04.2009 um 15:45

Zitat von userohnenamen
bei grob unterschiedlichen zeiten lässt er dich nicht mehr anmelden, grund kann ich dir leider auch keinen nennen

Ich kenne mich mit AD nicht aus, aber da da ja auch Kerberos (ein bisschen bastardisiert vermutlich) drunter abreitet, hat das einfach den Hintergrund, dass Timestamps Bestandteil der Authentifiaktionstickets sind - und wenn diese nicht in einem bestimmten zeitlichen Rahmen beieinanderliegen der Dienst die Authentifiaktion verweigert.

Dass man durch Clockskew aber _die ganze Domaene_ empfindlich stoeren koennte, wuerde mich sehr ueberraschen. Das waere ja ein katastrophaler Sicherheitsmangel.


Haben Phenom-CPUs gesynchte TSCs? Wenn nicht sollte es einen Patch von AMD geben, der fuer Windows-Systeme andere Zeitgeber als Referenz fuer die Systemzeit aktiviert. Nannte sich fuer K8-CPUs "Dualcore Optimizer" oder so aehnlich.


spunz schrieb am 26.04.2009 um 15:54

Zitat von COLOSSUS
Dass man durch Clockskew aber _die ganze Domaene_ empfindlich stoeren koennte, wuerde mich sehr ueberraschen. Das waere ja ein katastrophaler Sicherheitsmangel.

wo ist da der sicherheitsmangel, ist wohl klar das ohne halbwegs gleiche zeit nichts läuft? es ein sicherheitsmangel wenn es NICHT so wäre. du müsstest aber schon domain admin sein um die zeit am dc zu ändern ;)

ich kenne dieses problem hauptsächlich aus virtuellen umgebungen. der dualcore optimizer hat da nicht wirklich viel gebracht - deshalb läuft auf amd kübel der timesync jetzt einfach mehrfach am tag.


COLOSSUS schrieb am 26.04.2009 um 16:13

Wenn ein Client in der Domaene, dessen Uhrzeit nicht im entsprechenden Rahmen der anderen teilnehmenden Computer liegt, das ganze Netzwerk lahmlegen kann, dann ist das kein sicherheitssteigernder Effekt, sondern einfach nur schlechtes Design.

Ich nehme deshalb mal an, dass nur, wenn ein Host mit entscheidender Rolle ("Domain Controller" oder wasweiszich, ich kenne diese Terminologie nur vom Hoerensagen) eine von allen anderen Hosts divergierende Systemzeit aufweist, sich solche Probleme ergeben... oder?

Mit "virtuelle Umgebungen" meinst du vermutlich das Zeug, das VMWare als Hypervisor ausliefert. Weil dass das Klumpert es noch immer nicht schafft, scheinbar rueckwaerts in der Zeit zu reisen, ohne dass man die "VMWare Tools" auf Gastsystemen installiert, ist in anbetracht der in dieser Beziehung tadellosen Konkurrenz eines Marktfuehrers schlicht unwuerdig.


spunz schrieb am 26.04.2009 um 19:44

Zitat von COLOSSUS
Wenn ein Client in der Domaene, dessen Uhrzeit nicht im entsprechenden Rahmen der anderen teilnehmenden Computer liegt, das ganze Netzwerk lahmlegen kann, dann ist das kein sicherheitssteigernder Effekt, sondern einfach nur schlechtes Design.

ein client dessen uhrzeit nicht im entsprechenden rahmen ist, kann auf keine entsprechenden ressourcen im netz mehr zugreifen. wenn ALLE clients und server auf einmal nicht mehr die selbe zeit hätten, dann wäre wirklich feuer am dach.

genaue uhrzeiten sind in größeren umgebungen eben wichtig.



Zitat von COLOSSUS
Ich nehme deshalb mal an, dass nur, wenn ein Host mit entscheidender Rolle ("Domain Controller" oder wasweiszich, ich kenne diese Terminologie nur vom Hoerensagen) eine von allen anderen Hosts divergierende Systemzeit aufweist, sich solche Probleme ergeben... oder?

ja - kerberos ist halt ein schaß, hätten bei ntlm bleiben sollen :p ;)


Zitat von COLOSSUS
Mit "virtuelle Umgebungen" meinst du vermutlich das Zeug, das VMWare als Hypervisor ausliefert. Weil dass das Klumpert es noch immer nicht schafft, scheinbar rueckwaerts in der Zeit zu reisen, ohne dass man die "VMWare Tools" auf Gastsystemen installiert, ist in anbetracht der in dieser Beziehung tadellosen Konkurrenz eines Marktfuehrers schlicht unwuerdig.

ich vermute du meinst eher dieses problem: http://kb.vmware.com/selfservice/mi...0%200%204514488

die zeitprobleme mit amd cpu´s habe ich mit virtualbox genauso. ein paar minuten pro tag sind eben immer noch zuviel wenn ich genaue daten benötige.


PuhBär schrieb am 09.05.2009 um 17:57

Ich möchte mich hier anhän gen da eine Bekannte ein ähnliches Problem hat, allerdings geht Ausschalten/Einschalten am nächsten Tag die Zeit nicht mehr richtig; ich denke man kann davon ausgehen dass die Puffer Batterie leer ist oder?

Meine Frage wäre ob die Batterien die verwendet werden genormt sind oder ob da jeder Hersteller beliebige nimmt? Ich würd mir gerne das Hinfahren, Aufschrauben, Nachschaun ersparen und gleich mit der richtigen Batterie hinfahren. Utopie? ;-)


Creditcard schrieb am 09.05.2009 um 18:26

na, das sollt kein problem sein sofern wirklich die batterie schuld ist. kostet auch fast nix, insofern ...


valentin schrieb am 09.05.2009 um 20:57

Zitat von PuhBär
Meine Frage wäre ob die Batterien die verwendet werden genormt sind oder ob da jeder Hersteller beliebige nimmt? Ich würd mir gerne das Hinfahren, Aufschrauben, Nachschaun ersparen und gleich mit der richtigen Batterie hinfahren. Utopie? ;-)
Üblicherweise, du müsstest Pech haben wenn es anders wäre, ist es eine Knopfzelle vom Typ CR2032 also mit einem Durchmesser von 20mm und einer Höhe von 3,2mm.


PuhBär schrieb am 09.05.2009 um 21:22

Dankeschön!

Genau so wollt ichs hören ;-) Das reicht aus um die Bekannte gleich mal Batterie kaufen zu schicken ...




overclockers.at 2026.1
© all rights reserved by overclockers.at 2000-2026